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on German Papers |
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Issue of 2026–01–12
nine papers chosen by Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München |
| By: | Späth, Patrick |
| Abstract: | Seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump sind auch deutsche Unternehmen mit geschäftlichen Aktivitäten in den USA von zahlreichen Maßnahmen seiner Regierung betroffen. Auch der Politikwechsel in Bezug auf die Förderung von Diversität (Diversity), Gleichberechtigung (Equity) und Inklusion (Inclusion) (DEI) wirkt sich auf die Personalpolitik und Risikolage deutscher Unternehmen aus. Die vorliegende Arbeitshilfe für Aufsichtsräte soll Arbeitnehmervertreter*innen dabei unterstützen, sich der wesentlichen Änderungen und Risiken bewusst zu sein. Anhand von Beispielen und Fallkonstellationen werden Leitlinien für die notwendige Beschäftigung mit dem Thema im Aufsichtsrat aufgezeigt. |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:imumbp:334477 |
| By: | Feld, Lars P.; Fuest, Clemens; Haucap, Justus; Hey, Johanna; Wieland, Volker; Wigger, Berthold U. |
| Abstract: | Wirtschaftspolitische Irrtümer, Halbwahrheiten und populäre Mythen behaupten ihren Platz in der öffentlichen Debatte oft hartnäckiger als jede evidenzbasierte Analyse. Diese Resistenz gegenüber Fakten ist kein Zufall: Fehlurteile halten sich besonders dort, wo sie komplexe ökonomische Zusammenhänge auf einfache Formeln reduzieren und dabei an die Intuition - den vermeintlich gesunden Menschenverstand - appellieren. Die vorliegende Studie widmet sich zwölf wirtschaftspolitischen Irrtümern, die die aktuellen Debatten maßgeblich prägen. Jedes Kapitel geht von einer leitenden Frage aus, die eine weitverbreitete Annahme spiegelt - eine Annahme, die sich bei näherer Betrachtung als falsch erweist und deren Widerlegung wir im Folgenden antreten. Das Themenspektrum reicht dabei von der Stabilität der Staatsfinanzen über die Ausgestaltung der Industrie- und Klimapolitik bis hin zu fundamentalen Erwägungen, etwa ob die physischen Grenzen unseres Planeten zwangsläufig das Ende des Wirtschaftswachstums bedeuten. |
| Keywords: | Energiepolitik, Klimapolitik, Öffentliche Finanzen, Soziale Marktwirtschaft, Wirtschaftspolitik, Wohnungspolitik |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:smwkro:334480 |
| By: | Eichhorst, Werner (University of Bremen); Rinne, Ulf (IZA) |
| Date: | 2025–12–31 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iza:izarrs:151 |
| By: | Assmus, Josephine |
| Abstract: | Der Einzelhandel befindet sich in einem umfassenden Strukturwandel, der durch tiefgreifende technologische, demografische und ökonomische Veränderungen geprägt ist. Parallel dazu führen veränderte Konsummuster, zunehmende Marktvolatilität und eine Erosion der Tarifbindung zu erheblichen Anpassungsanforderungen für Beschäftigte und Betriebe. Der Einzelhandel ist dabei durch eine ausgeprägte Heterogenität hinsichtlich Betriebsgrößen, Beschäftigungsformen und Branchensegmenten gekennzeichnet und zugleich durch hohe Teilzeitquoten, einen überdurchschnittlichen Frauenanteil sowie prekäre Arbeitsverhältnisse geprägt. Der vorliegende Branchenbericht untersucht am Beispiel des Landes Bremen die Auswirkungen von Digitalisierung, demografischem Wandel und Fachkräftemangel auf die Beschäftigtenstruktur, Arbeitsprozesse und Qualifikationsanforderungen im Einzelhandel. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Technologien sowohl Substituierungspotenziale als auch neue Belastungsfaktoren erzeugen. Während Automatisierung und digitale Assistenzsysteme Tätigkeitsprofile verändern und physische Arbeit entlasten können, erhöhen sie zugleich den kognitiven und zeitlichen Druck. Für eine sozialverträgliche Gestaltung des Wandels sind daher erweiterte Mitbestimmungsrechte, gezielte Qualifizierungsstrategien und eine Stärkung der Tarifbindung erforderlich. Qualifizierung und Weiterbildung müssen als zentrale Handlungsfelder institutionell verankert und gleichstellungspolitisch flankiert werden, um Beschäftigungsperspektiven und Teilhabechancen - insbesondere für Frauen - im transformierten Einzelhandel langfristig zu sichern. |
| Abstract: | The retail sector is undergoing comprehensive structural change, characterised by significant technological, demographic and economic shifts. At the same time, changing consumption patterns, increasing market volatility and the erosion of collective bargaining agreements are placing considerable demands on employees and businesses to adapt. The retail sector is characterised by a high degree of heterogeneity in terms of company size, employment types and industry segments. At the same time, it is characterised by high rates of part-time employment, an above-average percentage of female employees and precarious working conditions. This industry report uses the state of Bremen as an example to examine the effects of digitalisation, demographic change and skills shortages on employment structures, work processes and qualification requirements in the retail sector. The results show that digital technologies generate both substitution potential and new stress factors. While automation and digital assistance systems can alter job roles and reduce physical labour, they can also increase cognitive and time pressures. To ensure that change is socially acceptable, extended co-determination rights, targeted training strategies and stronger collective bargaining agreements are necessary. Training and further education must be institutionally anchored as key areas of action and accompanied by gender equality policies to secure long-term employment prospects and opportunities for participation, especially for women, in the transformed retail sector. |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iawraw:334513 |
| By: | Ugur, Firdevs; Kari, Arthur; Gersch, Martin |
| Abstract: | Die Arbeit entwickelt eine Architektur für einen EHDS-konformen Datenraum, der sektorübergreifende Forschungsdatenkooperationen im Gesundheitswesen unterstützt. Ausgangspunkt ist die Analyse rechtlicher, organisatorischer und technischer Anforderungen an Datennutzung und -austausch, die im Kontext fragmentierter IT-Landschaften, heterogener Prozesse und datenschutzrechtlicher Unsicherheiten besondere Bedeutung haben. Methodisch folgt die Arbeit dem Ansatz des Action Design Research und verbindet theoretische Meta-Anforderungen mit empirischen Erkenntnissen aus Interviews und Workshops im Projekt CaringS. Ergebnis ist ein Wegweiser, der Konsortien in fünf Phasen von der gemeinsamen Vision über die Identifikation relevanter Datenquellen und Fragen der Data-Governance bis zur technischen Architektur und langfristigen Nutzung begleitet. Wissenschaftlich leistet die Arbeit einen Beitrag zur Entwicklung von Gestaltungsprinzipien für Datenräume, die Zielkonflikte zwischen Generalisierbarkeit und Praxistauglichkeit sichtbar machen. Praktisch stellt sie ein anwendbares Instrument bereit, das EHDS-Vorgaben in konkrete Arbeitsschritte übersetzt und so Forschung und Versorgung verbindet. |
| Abstract: | The work develops an architecture for an EHDS-compliant data space that supports cross-sector research data collaborations in healthcare. The starting point is an analysis of the legal, organizational, and technical requirements for data use and exchange, which are particularly important in the context of fragmented IT landscapes, heterogeneous processes, and uncertainties regarding data protection laws. Methodologically, the work follows the action design research approach and combines theoretical meta-requirements with empirical findings from interviews and workshops in the CaringS project. The result is a guide that accompanies consortia through five phases, from a shared vision to the identification of relevant data sources and data governance issues to technical architecture and long-term use. Scientifically, the work contributes to the development of design principles for data spaces that highlight conflicts of interest between generalizability and practicality. In practical terms, it provides an applicable tool that translates EHDS requirements into concrete work steps, thus linking research and healthcare. |
| Keywords: | Data Space, EHDS, Pflege, Governance, Architektur |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:fubsbe:334476 |
| By: | Bierwirth, Anja; Bunge, Fiona; Dünnwald, Tim; Wortmann, Jan |
| Abstract: | Viele Städte haben Nachhaltigkeitsziele, etwa ambitionierte Ziele der Klimaneutralität bis 2030 oder 2035 gesetzt. Dafür haben sie sich beraten lassen, Strategien entwickelt, Konzepte erarbeiten und politisch beschließen lassen und doch fällt auf, dass es mit der Umsetzung der nachhaltigen Stadtentwicklung in konkreten Projekten nicht recht voran geht. Es fällt auch auf, dass unterschiedliche Nachhaltigkeitsziele im Konflikt miteinander stehen: Ein mangelnder Zugang zu bezahlbarem Wohnraum und der Ruf nach Neubau steht im Konflikt zu Flächen-, Klima- und Ressourcenschutz, um nur ein Beispiel zu nennen. Durch unsere Arbeit auf unterschiedlichen politischen Ebenen, vielen inter- und transdisziplinären Projekten für und mit Kommunen, sehen wir in dreierlei Hinsicht Gründe hierfür: Kommunale Gestaltungsmöglichkeiten sind eingebettet in übergeordnete Rahmenbedingungen auf Landes-, Bundes- bis hin zur EU und internationalen Ebene. Regulatorische, strategische oder finanzielle Richtungssetzung wirkt sich auf kommunaler Ebene aus. Hier sehen wir den Bedarf einer besseren vertikalen Integration, die den Kommunen eine nachhaltige Entwicklung erleichtert. Auf Ebene der Kommunen selbst sehen wir die Herausforderung der horizontalen Integration von Nachhaltigkeit in die diversen Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse, die durch derzeit bestehende Prozesse und mögliche Konflikte bis hin zu Haushaltsfragen verzögert oder auch verhindert werden. Und schließlich sehen wir komplementär hierzu die Notwendigkeit der sektoralen Integration, um bestehende Synergien zwischen unterschiedlichen Nachhaltigkeitsdimensionen zu nutzen und mögliche Zielkonflikte in gute Kompromisse zu überführen. Im Rahmen des Projekts Triple I haben wir unsere Erfahrungen und Ergebnisse aus diversen Projektkontexten zusammengetragen und möchten sie in diesem Wuppertal Report als Anregung zur Verfügung stellen, sich mit optimierten Prozessen und den dafür nötigen Strukturen im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung auseinanderzusetzen. |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wuprep:334535 |
| By: | Herstein, Alina; Barth, Martin |
| Abstract: | Zielsetzung: Geopolitische Unsicherheiten, technologische Entwicklungen und strukturelle Umbrüche erhöhen den Anpassungsdruck auf Finanzinstitute. Gleichzeitig nimmt die regulatorische Komplexität kontinuierlich zu, wodurch traditionelle Organisationsstrukturen und Arbeitsweisen an ihre Grenzen stoßen. Dieser Artikel untersucht, wie agile Prinzipien in spezifischen Compliance Bereichen innerhalb von Finanzinstituten genutzt werden können, um regulatorische Anforderungen effizient und resilient zu bewältigen. Methodik: Grundlage der Analyse sind leitfadengestützte Experteninterviews mit Fach- und Führungskräften aus dem Finanzsektor. Der Artikel konzentriert sich auf zwei exemplarische Compliance-Funktionen, um die Rahmenbedingungen und Wirkmechanismen agiler Arbeitsweisen im regulierten Umfeld zu veranschaulichen. Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass sich Regulatorik und Agilität bei geeigneter Ausgestaltung gegenseitig verstärken können. Transparenz, klare Verantwortlichkeiten sowie iterative und inkrementelle Vorgehensweisen erwiesen sich als zentrale Erfolgsfaktoren. Hemmnisse ergaben sich vor allem aus Silostrukturen, hierarchischen Entscheidungsprozessen, begrenzten Ressourcen und einer geringen Änderungsbereitschaft. Zudem wurde die Bedeutung kultureller Faktoren, insbesondere offener Kommunikation, Vertrauen und einer glaubwürdigen Führung, hervorgehoben. Die Ergebnisse werden exemplarisch anhand zweier Compliance Bereiche dargestellt, um unterschiedliche Ausprägungen und Herausforderungen im Zusammenspiel von Regulatorik und Agilität zu verdeutlichen. Praxisimplikationen: Auf Grundlage der Ergebnisse empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen über klar definierte Pilotbereiche sowie die Einführung leichtgewichtiger agiler Ansätze wie Kanban oder Scrum-light. Ergänzend kann der gezielte Aufbau eines Lean Portfolio Managements die strategische Steuerung und die Integration agiler Elemente in bestehende Linienstrukturen wirksam unterstützen. Wissenschaftlicher Mehrwert: Der Artikel liefert praxisnahe Einblicke in die agile Transformation von Compliance Einheiten und beleuchtet auf empirischer Grundlage die Chancen und Grenzen agiler Ansätze in einem hochregulierten Umfeld, sowohl im Finanzsektor als auch im Bereich der Compliance. |
| Abstract: | Purpose: Geopolitical uncertainties, technological developments, and structural upheavals are increasing the pressure on financial institutions to adapt. At the same time, regulatory complexity is constantly increasing, pushing traditional organizational structures and working methods to their limits. This article examines how agile principles can be used in specific compliance areas within financial institutions to manage regulatory requirements efficiently and resiliently. Methodology: The analysis is based on guided expert interviews with specialists and executives from the financial sector. The article focuses on two exemplary compliance functions to illustrate the framework conditions and mechanisms of agile working methods in a regulated environment. Findings: The analysis shows that regulation and agility can reinforce each other when appropriately designed. Transparency, clear responsibilities, and iterative and incremental approaches proved to be key success factors. Obstacles arose primarily from silo structures, hierarchical decision-making processes, limited resources, and a low willingness to change. In addition, the importance of cultural factors, in particular open communication, trust, and credible leadership, was emphasized. The results are illustrated using two compliance areas as examples to highlight different characteristics and challenges in the interplay between regulation and agility. Practical implications: Based on the results, a step-by-step approach using clearly defined pilot areas and the introduction of lightweight agile approaches such as Kanban or Scrum-light is recommended. In addition, the targeted development of lean portfolio management can effectively support strategic control and the integration of agile elements into existing line structures. Value: The article provides practical insights into the agile transformation of compliance units and uses empirical evidence to highlight the opportunities and limitations of agile approaches in a highly regulated environment, both in the financial sector and in the field of compliance. |
| Keywords: | Agile transformation, Compliance function, Hybrid organizational model, Financial sector regulation |
| JEL: | D23 K22 L22 |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhbm:334484 |
| By: | Sühlsen, Thorsten |
| Abstract: | Dieser Artikel stellt den ersten von insgesamt fünf Teilen einer Anleitung und einer möglichen Strukturorientierung dar für das wissenschaftsbasierte Anfertigen einer Literaturarbeit als Form der universitären Qualifizierungsarbeit. 1. Grundlagen 2. Dialektik 3. Hermeneutik 4. Phänomenologie 5. Systemtheorie. Es wird mit der hiesigen Papier, dem ersten Teil "Grundlagen" keine vollständige Darstellung aller Fragen und Antworten, Kriterien und Grundlagen bezüglich der Anfertigung einer wissenschaftlichen Literaturarbeit angestrebt. Die quantitative Metaanalyse als Form der wissenschaftlichen Literaturarbeit wird hier nicht beschrieben, höchstens hier und da ergeben sich Anknüpfungspunkte. |
| Abstract: | This article represents the first of a total of five parts of a guide and a possible structural orientation for the scientific preparation of a literature review as a form of academic qualification work. 1. Fundamentals 2. Dialectics 3. Hermeneutics 4. Phenomenology 5. Systems Theory. With this paper, the first part "Fundamentals, " a complete representation of all questions and answers, criteria, and foundations regarding the preparation of a scientific literature review is not intended. Quantitative meta-analysis as a form of scientific literature work is not described here, although occasional points of connection may appear. |
| Keywords: | Forschungsmethode, Literaturarbeit, Methodologie, Sekundäranalyse, Wissenschaft |
| Date: | 2025 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhso:334483 |
| By: | Malin, Lydia; Jansen, Anika; Flake, Regina; Döring, Chiara |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkofa:334536 |