nep-ger New Economics Papers
on German Papers
Issue of 2026–03–02
twelve papers chosen by
Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München


  1. Unternehmensdynamik in der Wissenswirtschaft in Deutschland 2026 By De Monte, Enrico; Ehlich, Jakob; Gottschalk, Sandra
  2. Innovationsbeteiligung, Innovationen und Produktivität in der deutschen Wirtschaft By Peters, Bettina; Rammer, Christian; Ehrlich, Alexander
  3. Wertschöpfung und Spezialisierung im internationalen Vergleich By Danne, Christian; Schiersch, Alexander
  4. Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2026 By Grützmacher, Judith; Meier, Dennis H.
  5. Wettbewerb und aktuelle Entwicklungen in Lehre und Transfer deutscher Hochschulen By Hottenrott, Hanna; Schaper, Thomas
  6. ISTARI Insights Report: Schlüsseltechnologie-Monitor KI und klimaneutrale Mobilität By Kinne, Jan
  7. Ein-Monats-Experience-Rating in der Arbeitslosenversicherung: ein Modellvorschlag By Rainer Eppel; Helmut Mahringer
  8. Abschlussbericht für DFG-Sachbeihilfe: Value and Social Enterprise By Haase, Michaela
  9. Superreiche in Österreich und ihre Netzwerke der Interessensdurchsetzung By Teresa Griesebner; Stephan Pühringer
  10. Amerikas Eigentor: Wer zahlt die Zölle? By Hinz, Julian; Lohmann, Aaron; Mahlkow, Hendrik; Vorwig, Anna
  11. Die Rolle der internen Revision bei der Verbesserung der operativen Leistung industrieller Unternehmen By Marouane El Aliti; Omar TAOUAB
  12. Wege zur Stärkung der Forschung und Anwendung von künstlicher Intelligenz in Europa By Weber, Karl Matthias; Dachs, Bernhard; Rozgonyi, Krisztina; Zweifler, Zoe; Beckert, Bernd; Gruber, Sonia; Hummler, Andreas; Kroll, Henning; Neuhäusler, Peter; Rothengatter, Oliver; Schwäbe, Carsten; Yang, Peipei

  1. By: De Monte, Enrico; Ehlich, Jakob; Gottschalk, Sandra
    Abstract: Der Bericht analysiert Unternehmensdynamiken in Deutschland und im Speziellen hinsichtlich der deutschen Wissenswirtschaft. Dabei werden Informationen zum Gründungs- und Schließungsgeschehen in Deutschland von 2005 bis 2024 bezüglich unterschiedlicher Branchen und Bundesländer untersucht und darüber hinaus im internationalen Vergleich diskutiert. Zudem wird über die Entwicklung des deutschen und internationalen Wagniskapitalmarktes berichtet. Die Ergebnisse zeigen eine Abnahme in den Gründungsraten, sowohl über alle Branchen hinweg als auch speziell in der Wissenswirtschaft. Im internationalen Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt sich eine insgesamt verhältnismäßig geringe Unternehmensdynamik in Deutschland. Deutschland weist jedoch relativ viele Gründungen aus dem Bereich der forschungsintensiven Industrie auf. Im Hinblick auf die Entwicklung des Wagniskapitalmarktes ergab die Untersuchung, dass die Wagniskapitalinvestitionen in Deutschland im Zeitverlauf relativ stark gewachsen sind. Seit seinem Höchststand aus dem Jahr 2021 nahm das Volumen an Wagniskapital jedoch wieder stärker ab, was sich im Jahr 2024 zu stabilisieren scheint.
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336800
  2. By: Peters, Bettina; Rammer, Christian; Ehrlich, Alexander
    Abstract: Die Studie untersucht die Innovationsleistung und die Produktivitätsentwicklung der deutschen Wirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Situation in mittelständischen Unternehmen und des Beitrags dieser Unternehmen zu Innovation und Produktivität. Datenbasis der Analysen ist des Mannheimer Innovationspanel (MIP) des ZEW. Im Zentrum der Studie stehen folgende Fragestellungen: Wie haben sich die Innovationsaktivitäten in verschiedenen Gruppen von Unternehmen (Mittelstand, Größe, Branche, Region, Internationalisierung) sowohl inputseitig (Innovationsausgaben, Innovationsaktivitäten) als auch outputseitig (Anmeldung von Patenten, Einführung von unterschiedlichen Arten von Innovationen, direkte wirtschaftliche Erträge aus Innovationen) entwickelt? Welche Faktoren bestimmen die Innovationstätigkeit der (mittelständischen) Unternehmen sowohl in positiver (Antriebskräfte) als auch negativer Hinsicht (Hindernisse)? Welchen Beitrag leisten Innovationen zur Produktivität der (mittelständischen) Unternehmen, und wie hat sich dieser Beitrag über die Zeit entwickelt? Welche Rolle spielt die öffentliche Förderung von Forschungs- und Innovationsaktivitäten für die Innovationsleistung der Unternehmen und in welchem Umfang nehmen unterschiedliche Arten von Unternehmen unterschiedliche Instrumente der Forschungs- und Innovationsförderung in Anspruch?
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336803
  3. By: Danne, Christian; Schiersch, Alexander
    Abstract: Die Studie untersucht die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich anhand von Daten zur sektoralen Wertschöpfung sowie mittels Daten zum Handel mit Industriegütern. Sie zeigt, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin stark auf die Produktion hochwertiger Technologiegüter ausgerichtet ist. Bei wissensintensiven Dienstleistungen, liegt Deutschland weiterhin nur internationalen Mittelfeld liegt. Dies gilt auch für die Arbeitsproduktivität in den betreffenden Dienstleistungsbereichen. Diese Entwicklung ist insofern besorgniserregend, da die globale Wirtschaft seit Jahren von einer zunehmenden Digitalisierung und Tertiarisierung geprägt ist. Im Außenhandel mit forschungsintensiven Waren, besitzt Deutschland stabile, aber sinkende komparative Vorteile. Diese beruhen auf der deutlichen positiven Spezialisierung bei Kraftwagen und Maschinenbauerzeugnissen im Segment der hochwertigen Technologie und den chemischen Erzeugnissen. Demgegenüber finden sich nach wie vor komparative Nachteile im Segment der Spitzentechnologie.
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336802
  4. By: Grützmacher, Judith; Meier, Dennis H.
    Abstract: Die Studie zeichnet ein konsistentes Bild der langfristigen Entwicklungen im deutschen Bildungs- und Qualifikationssystem und ordnet diese in internationale Vergleichsrahmen ein. Im Bereich der Qualifikationsstruktur bestätigen sich bekannte Muster: Deutschland bleibt durch einen besonders ausgeprägten mittleren Qualifikationsbereich gekennzeichnet, während der Trend zur Höherqualifizierung allmählich stärker sichtbar wird. Gleichzeitig zeigen sich Spezifika des deutschen Arbeitsmarktes, etwa die zugleich steigende Bedeutung tertiärer Abschlüsse und eine parallele Ausweitung des geringqualifizierten Segments. In der hochschulischen Bildung setzt sich nach einer Phase deutlicher Expansion eine Phase der Stabilisierung fort. Die Studiennachfrage reagiert weiterhin sensibel auf demografische Entwicklungen und strukturelle Veränderungen im Schulsystem. Während sich die Zahl der inländischen Studienberechtigten eher rückläufig zeigt, bleibt die internationale Studienmobilität dynamisch. Internationale Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Absolventinnen und Absolventen prägen weiterhin zunehmend das Profil des deutschen Hochschulsystems - besonders in MINT-Fächern, in denen sich ein erheblicher Beitrag zum Fachkräftepotenzial abzeichnet. Die individuelle Weiterbildungsbeteiligung verzeichnet wieder steigende Tendenzen und nähert sich früheren Höchstständen an. Dabei bleiben deutliche Unterschiede zwischen Qualifikationsniveaus bestehen. Die betriebliche Weiterbildung zeigt nach den pandemiebedingten Einbrüchen eine schrittweise Erholung, ohne das frühere Niveau vollständig zu erreichen. Die Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Bedeutung arbeitsmarktbezogener Kompetenzentwicklung und die unterschiedlichen Ausgangslagen verschiedener Betriebsgrößen und Branchen. Insgesamt unterstreicht der Bericht die hohe Dynamik des Bildungs- und Qualifikationsgeschehens in Deutschland während zugleich strukturelle Besonderheiten des deutschen Systems weiterhin prägend wirken. Langfristige Trends - insbesondere die fortschreitende Höherqualifizierung, die wachsende Bedeutung internationaler Bildungsmigration und die zunehmende Relevanz lebenslangen Lernens - setzen sich fort.
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336799
  5. By: Hottenrott, Hanna; Schaper, Thomas
    Abstract: Das deutsche Hochschulsystem befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Das Handlungsfeld des Wissens- und Technologietransfers unterliegt dabei besonderer politischer Aufmerksamkeit. Diese Studie ordnet die Entwicklungen im nationalen und internationalen Vergleich anhand ausgewählter empirischer Indikatoren zu Lehre und Transfer ein. Entwicklungen der Studierenden- und Beschäftigtenzahlen zeigen deutliche strukturelle Verschiebungen sowie eine wachsende Bedeutung privater Hochschulen. Akademische Gründungen, insbesondere durch Promovierte, erfüllen im Zeitverlauf kontinuierlich eine wichtige Funktion. Demgegenüber ist die Patentaktivität deutscher Hochschulen seit den 2010er Jahren rückläufig, besonders stark seitens der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und bei internationalen Kooperationen. Auch Universitäten melden deutlich weniger Patente an; ihre Anmeldungen weisen jedoch weiterhin höhere technologische Relevanz, größere Erfinderteams sowie eine stärkere Kooperationsintensität mit Hochschulen und Wirtschaft auf. Hinsichtlich ihres Potenzials, in Patenten zitiert zu werden, haben wissenschaftliche Erkenntnisse aus deutschen Hochschulen - insbesondere aus Universitäten - im vergangenen Jahrzehnt zur internationalen Spitzengruppe aufgeschlossen. Diese Transferpotenziale werden in Deutschland überdurchschnittlich häufig im Inland realisiert. Die Studienergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Transferpotenziale insbesondere von Wissenschaftlerinnen im deutschen Hochschulsystem ungenutzt bleiben; in Deutschland werden deutlich weniger Hochschulpatente von Frauen angemeldet als im internationalen Vergleich, und ihre Forschungsarbeiten werden seltener in Patenten aufgegriffen.
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336804
  6. By: Kinne, Jan
    Abstract: Der vorliegende Bericht untersucht die internationale Verbreitung und strukturelle Ausprägung zweier Schlüsseltechnologien - Künstliche Intelligenz (KI) sowie alternative Antriebe und klimafreundliche Kraftstoffe - auf Basis eines webAI-gestützten Analyseansatzes. Als Datenbasis dient der ISTARI Global Organization Index (GOI), der öffentlich zugängliche Webdaten von rund 40 Millionen Organisationen weltweit umfasst. Für die fünf Fokusländer China, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten werden etwa 9 Millionen aktive Organisationen systematisch analysiert. Methodisch kombiniert die Studie regelbasiertes Web Crawling, Schlagwortanalysen, Natural Language Processing und maschinelles Lernen in einem mehrstufigen Funnel-Workflow. Für das Themenfeld Künstliche Intelligenz erfolgt zusätzlich eine KI-basierte Validierung, die eine trennscharfe Klassifikation von KI-nativen und KI-integrierenden Organisationen erlaubt und falschpositive Treffer ausschließt. Für das Themenfeld alternative Antriebe und klimafreundliche Kraftstoffe beschränkt sich die Analyse auf eine explorative, schlagwortbasierte Identifikation potenziell relevanter Akteure, da eine belastbare Taxonomie entlang der Wertschöpfungsketten bislang noch aussteht. Die Ergebnisse zeigen deutliche länderspezifische Unterschiede in der KI-Durchdringung. Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten weisen sowohl hohe relative Anteile als auch hohe absolute Zahlen von KI-Organisationen auf, während Deutschland und Frankreich durch eine stärkere Integration von KI in bestehende Unternehmensstrukturen gekennzeichnet sind. In allen Ländern wird das KIÖkosystem klar von privatwirtschaftlichen Unternehmen dominiert, während öffentliche Akteure eine quantitativ untergeordnete Rolle einnehmen. Im Themenfeld alternative Antriebe und klimafreundliche Kraftstoffe fällt die identifizierte Anzahl potenziell relevanter Organisationen insgesamt sehr gering aus. Gleichzeitig zeigt sich insbesondere für Deutschland eine heterogene und räumlich breit verteilte Akteurslandschaft, die von spezialisierten Unternehmen über Forschungsverbünde bis hin zu Branchenorganisationen reicht. Trotz ihres explorativen Charakters liefern die Ergebnisse damit eine belastbare empirische Ausgangsbasis für weiterführende Analysen sowie für gezielte innovations- und förderpolitische Maßnahmen. Insgesamt demonstriert der Bericht das Potenzial des webAI-Ansatzes, technologiebezogene Innovationslandschaften datengetrieben, international vergleichbar und mit hoher zeitlicher Aktualität abzubilden und damit klassische Innovationsindikatoren sinnvoll zu ergänzen.
    Keywords: Künstliche Intelligenz, Nachhaltige Mobilität, Innovationsdiffusion, Technischer Fortschritt, Vergleich, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, USA
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336807
  7. By: Rainer Eppel (WIFO); Helmut Mahringer (WIFO)
    Abstract: Dieser Beitrag schlägt ein Ein-Monats-Experience-Rating als pragmatische Reform der Finanzierung der Arbeitslosenversicherung in Ländern wie Österreich und Deutschland vor, in denen derzeit einheitliche Arbeitgeberbeiträge gelten. Arbeitgeber würden nach Beendigung eines Dienstverhältnisses das Arbeitslosengeld für bis zu einen Monat ersetzen, ausgenommen bei Selbstkündigung oder berechtigter Entlassung. Diese direkte, zeitlich und betragsmäßig begrenzte Kostenbeteiligung setzt starke Anreize zur Verringerung kurzfristiger temporärer Layoffs, ohne Unternehmen übermäßig zu belasten. Ein Einstellungsbonus für vormals Arbeitslose mildert mögliche Einstellungshemmnisse. Beispielrechnungen für Österreich deuten auf erhebliche jährliche Einsparungen für die Arbeitslosenversicherung hin, die Spielräume für Beitragssenkungen, Leistungsverbesserungen oder Budgetkonsolidierung eröffnen.
    Keywords: Experience Rating, Arbeitslosenversicherung, temporäre Layoffs, Beschäftigungsstabilität, Arbeitsmarktpolitik
    Date: 2026–02–19
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:wfo:wpaper:y:2026:i:719
  8. By: Haase, Michaela
    Abstract: Ergebnisse und Publikationen zweier DFG-Teil-Projekte werden dargelegt: Value und Social Enterprise - Wertung und Bewertungsprozess bei der Koordination marktlichen und nichtmarktlichen Handelns (Teil 2, 2022-2025); Social Value und Social Enterprise: eine institutionentheoretischen und ideologiekritische Analyse (Teil 1, 2018-2021)
    Keywords: Wert, Wertung, Social Value, Public Value, Economic Value
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esrepo:336952
  9. By: Teresa Griesebner; Stephan Pühringer
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:clr:mwugar:271
  10. By: Hinz, Julian; Lohmann, Aaron; Mahlkow, Hendrik; Vorwig, Anna
    Abstract: • Die US-Zölle von 2025 sind ein Eigentor: Amerikanische Importeure und Verbraucher tragen nahezu die gesamten Kosten. Ausländische Exporteure absorbieren nur etwa 4% der Zolllast - die restlichen 96% werden an US-Käufer weitergegeben. • Auf Basis von Lieferungsdaten mit über 25 Millionen Transaktionen im Wert von fast 4 Billionen Dollar finden wir eine nahezu vollständige Weitergabe der Zölle an die US-Importpreise. • Die US-Zolleinnahmen stiegen 2025 um etwa 200 Milliarden Dollar - eine Steuer, die fast ausschließlich von Amerikanern bezahlt wird. • Ereignisstudien zu diskreten Zollschocks gegen Brasilien (50%) und Indien (25-50%) bestätigen: Exportpreise fielen nicht. Stattdessen brachen die Handelsvolumina ein. • Indische Exportzolldaten validieren unsere Ergebnisse: Konfrontiert mit US-Zöllen hielten indische Exporteure ihre Preise und reduzierten ihre Lieferungen. Sie "schluckten" den Zoll nicht.
    Abstract: • The 2025 US tariffs are an own goal: American importers and consumers bear nearly the entire cost. Foreign exporters absorb only about 4% of the tariff burden - the remaining 96% is passed through to US buyers. • Using shipment-level data covering over 25 million transactions valued at nearly $ 4 trillion, we find near-complete pass-through of tariffs to US import prices. • US customs revenue surged by approximately $ 200 billion in 2025 - a tax paid almost entirely by Americans. • Event studies around discrete tariff shocks on Brazil (50%) and India (25-50%) confirm: export prices did not decline. Trade volumes collapsed instead. • Indian export customs data validates our findings: when facing US tariffs, Indian exporters maintained their prices and reduced shipments. They did not "eat" the tariff.
    Keywords: Zölle, Handelspolitik, Pass-Through, Importpreise, Vereinigte Staaten, Tariffs, Trade Policy, Import Prices, United States
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwkpb:336745
  11. By: Marouane El Aliti (National School of Commerce and Management, Ibn Tofail University, Kénitra, Morocco); Omar TAOUAB (National School of Commerce and Management, Ibn Tofail University, Kénitra, Morocco)
    Abstract: Diese Studie, die auf einer narrativen Literaturrecherche und einem soliden konzeptionellen Rahmen basiert, untersucht die strategische Rolle der internen Revision bei der Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit industrieller Organisationen und hebt ihre Entwicklung von einer traditionellen Prüfungs- und Sicherungsfunktion hin zu einem strategischen Partner der Wertschöpfung und organisatorischen Exzellenz hervor. Die narrative Synthese integriert theoretische und empirische Beiträge, um einen konzeptionellen Rahmen zu entwickeln, der die Mechanismen identifiziert, durch die die interne Revision zur organisatorischen Leistungsfähigkeit beiträgt. Die Analyse versteht die operative Leistung als ein multidimensionales Konstrukt, das Effizienz, Qualität, Flexibilität, Innovation und kontinuierliche Verbesserung umfasst. Innerhalb dieses Rahmens erweist sich die interne Revision als zentraler Ermöglicher durch Prozessoptimierung, Risikomanagement und die Unterstützung von Innovationsprozessen. Im industriellen Sektor, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), bleibt dieses Potenzial jedoch aufgrund einer begrenzten digitalen Reife, fragmentierter Governance-Strukturen und einer unzureichenden Integration in Managementkontrollsysteme weitgehend ungenutzt. Die Analyse hebt kritische Erfolgsfaktoren hervor, darunter das Engagement des Managements, den Reifegrad der Kontroll- und Governance-Rahmenwerke sowie die Einführung digitaler Instrumente. Demgegenüber bestehen weiterhin Herausforderungen hinsichtlich funktionsübergreifender Zusammenarbeit, kultureller Widerstände und des nur teilweisen Einsatzes datengetriebener Audit-Techniken. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse schlägt die Studie einen strategischen Rahmen vor, der auf vier miteinander verknüpften Hebeln beruht: einer strategischen Neupositionierung der internen Revision hin zu einer leistungsorientierten Partnerschaft, einer systemischen Ausrichtung mit dem Risiko- und Managementcontrolling, der digitalen Befähigung durch Analytik und künstliche Intelligenz sowie einer kulturellen Transformation zur Förderung von Zusammenarbeit und Lernen. Die interne Revision ist somit nicht mehr lediglich ein Kontrollmechanismus, sondern ein wirklicher Katalysator für Innovation, Resilienz und nachhaltige industrielle Leistungsfähigkeit und eröffnet bedeutende Perspektiven für die akademische Forschung und die berufliche Praxis.
    Abstract: This research, conducted through a narrative review of the literature and based on a solid conceptual framework, explores the strategic role of internal auditing in improving the operational performance of industrial organizations, highlighting its evolution from a traditional assurance function to a strategic partner in value creation and organizational excellence. The narrative synthesis integrates theoretical and empirical contributions to develop a conceptual framework identifying the mechanisms through which internal auditing contributes to organizational performance. The analysis conceptualizes operational performance as a multidimensional construct encompassing efficiency, quality, flexibility, innovation, and continuous improvement. Within this framework, internal auditing emerges as a key enabler through process optimization, risk management, and support for innovation. However, in the industrial sector, particularly in SMEs, its potential remains underutilized due to limited digital maturity, fragmented governance structures, and insufficient integration with management control systems. The analysis highlights critical success factors such as management commitment, the maturity of the control and governance frameworks, and the adoption of digital tools. Conversely, challenges remain in terms of cross-functional collaboration, cultural resistance, and the partial deployment of data-driven audit techniques. In light of these findings, the study proposes a strategic framework structured around four interdependent levers: strategic repositioning towards performance partnership, systemic alignment with risk and management control, digital enablement through analytics and AI, and cultural transformation that fosters collaboration and learning. Internal audit is no longer just a control mechanism but a true catalyst for innovation, resilience, and sustainable industrial performance, opening up significant opportunities for academic research and professional practice.
    Abstract: Cette recherche, menée à travers une revue narrative de la littérature et s'appuyant sur un cadre conceptuel solide, explore le rôle stratégique de l'audit interne dans l'amélioration de la performance opérationnelle des organisations industrielles, en soulignant son évolution d'une fonction d'assurance traditionnelle vers un partenaire stratégique de création de valeur et d'excellence organisationnelle. La synthèse narrative intègre des contributions théoriques et empiriques afin d'élaborer un cadre conceptuel identifiant les mécanismes par lesquels l'audit interne contribue à la performance organisationnelle.L'analyse conceptualise la performance opérationnelle comme un construit multidimensionnel englobant l'efficacité, la qualité, la flexibilité et l'amélioration continue. Dans ce cadre, l'audit interne émerge comme un facilitateur clé grâce à l'optimisation des processus, la gestion des risques et le soutien à l'innovation. Cependant, dans le secteur industriel, particulièrement dans les PME, son potentiel reste sous-exploité en raison d'une maturité numérique limitée, de structures de gouvernance fragmentées et d'une intégration insuffisante avec les systèmes de contrôle de gestion.L'analyse met en évidence des facteurs critiques de succès tels que l'engagement de la direction, la maturité des cadres de contrôle de gouvernance et l'adoption d'outils numériques. À l'inverse, les défis persistent concernant la collaboration inter-fonctionnelle, la résistance culturelle et le déploiement partiel des techniques d'audit basées sur les données.La recherche propose un cadre stratégique structuré autour de quatre leviers interdépendants : le repositionnement stratégique, l'alignement systémique, l'habilitation numérique et la transformation culturelle. L'audit interne n'est plus seulement un mécanisme de contrôle mais un véritable catalyseur d'innovation, de résilience et de performance industrielle durable, ouvrant des perspectives significatives pour la recherche académique et la pratique professionnelle.
    Keywords: Governance and innovation, Strategic management, Industrial firms, Operational performance, Internal auditing, Gestion stratégique, Gouvernance et innovation, Entreprises industrielles, Performance opérationnelle, Audit interne
    Date: 2026–01–01
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:hal:journl:hal-05437257
  12. By: Weber, Karl Matthias; Dachs, Bernhard; Rozgonyi, Krisztina; Zweifler, Zoe; Beckert, Bernd; Gruber, Sonia; Hummler, Andreas; Kroll, Henning; Neuhäusler, Peter; Rothengatter, Oliver; Schwäbe, Carsten; Yang, Peipei
    Abstract: Germany and Europe are often said to lag behind the United States and China in the development and application of artificial intelligence technologies and other complementary technologies. Scientific, technological and ultimately economic performance in the field of this technology bundle, often referred to as the AI stack, depends not least on the institutional conditions for rapid technology development, scaling and implementation, in relation to which closer European cooperation, the provision of appropriate infrastructural and financial resources, and the intensification of cooperation between AI developers and users. In addition to a detailed analysis and evaluation of the performance of the EU and its member states in comparison with leading international countries on the basis of publication and patent data, the performance of various machine learning models and the international AI corporate landscape are also examined. Furthermore, the interaction of R&I policy, industrial policy and regulatory policy measures at EU level and in selected member states (Finland, France, the Netherlands, Austria and Germany) is compared with practices in international reference countries (China, the United Kingdom, India and the United States). On this basis, implications and possible options for action for German and European AI policy are identified.
    Date: 2026
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:efisdi:336806

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