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on German Papers |
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Issue of 2026–03–30
four papers chosen by Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München |
| By: | Kropp, Per (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Fritzsche, Birgit (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Theuer, Stefan (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
| Abstract: | "Technologischer Wandel, darunter die Digitalisierung vieler Wirtschaftsbereiche, die Verschiebung von Märkten und nicht zuletzt die demografische Entwicklung prägten den beruflichen Strukturwandel in Mitteldeutschland in der letzten Dekade. Diese Entwicklung abzubilden ist das Ziel der vorliegenden Studie. Dabei liegt der Fokus auf Mitteldeutschland, seine Kreise und Arbeitsmarktregionen; zum Vergleich wurden allerdings häufig die Werte aller 16 Bundesländer herangezogen. Hinzu kommt der Vergleich für die Braunkohlereviere, zu denen das Mitteldeutsche Revier gehört. Für die Analysen wurden Indikatoren entwickelt, welche die Veränderung der Beschäftigungsstruktur in Berufssegmenten und ihre Dynamik abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
| Date: | 2026–03–20 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrst:202601 |
| By: | Matthias Neuenkirch; Mohamad El-Ghazi; Alina Hoffmann; Scarlett Jansen; Thomas Seidel; Manuel Walz |
| Abstract: | Geldwäsche ist ein transnationales Phänomen. Inkriminierte Vermögenswerte werden über Grenzen hinweg verschoben – gerade im Bereich organisierter Kriminalität gelangen die in einem Staat erzielten Erträge aus kriminellen Aktivitäten regelmäßig ins Ausland, um sie dem Zugriff der nationalen Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Die vorliegende Studie widmet sich erstmals systematisch der transnationalen Dimension von Geldwäscheströmen aus und nach Deutschland. Als Datengrundlage dienen Statistiken zu Verdachtsmeldungen der Financial Intelligence Unit Deutschland aus den Jahren 2020–2024. Eingeflossen sind dabei nur solche Verdachtsmeldungen, die aufgrund ihrer Validität an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet wurden. Die Analyse der Daten zeigt, dass das Volumen von verdächtigen Transaktionen nach Deutschland deutlich höher ist als das Volumen von verdächtigen Transaktionen, die aus Deutschland ins Ausland fließen. Die Daten stützen somit die Annahme, dass Deutschland als stabiler und reputationsstarker Finanzstandort ein "sicherer Hafen" und damit ein attraktives Zielland für Kapitalanlagen – einschließlich potenziell illegitimer Finanzströme – ist. Bei der Anzahl transnationaler Transaktionen dominiert Europa als Herkunfts- und als Zielregion, jeweils mit großem Abstand gefolgt von Asien. Bei den Volumina zeigt sich ein anderes Bild: Hier liegt Asien bei den Herkunftsländern vorne, während bei den Zielländern der Abstand geringer ist. Generell stehen die Länder der ehemaligen Sowjetunion im Fokus, wobei die baltischen Staaten besonders hervorstechen. Außerdem sind in den zentralasiatischen Staaten massive Zuwächse seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zu erkennen. Die Analyse unterstreicht zudem die zentrale Bedeutung ökonomischer Größe, geographischer Nähe – einschließlich institutioneller Aspekte –, von Diaspora-Netzwerken sowie von Offshore-Finanzplätzen für die Erklärung transnationaler Geldwäscheströme. Diese Erkenntnisse können dazu beitragen, staatliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche gezielter und risikoorientierter auszurichten – indem der Fokus auf jene Länder und Regionen gelegt wird, in denen auf Basis der hier untersuchten Zahlungsströme die größten Risiken bestehen, und den Verpflichteten zugleich relevante Merkmale für ein wirksameres Monitoring an die Hand gegeben werden. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:trr:wpaper:202602 |
| By: | Uwe Jirjahn |
| Abstract: | Die arbeitsmarktökonomische Forschung zu Betriebsräten hat über eine lange Zeit hinweg gesamtgesellschaftliche Implikationen vernachlässigt und ausschließlich die ökonomischen Konsequenzen untersucht, die sich auf betrieblicher Ebene ergeben. Erst seit Kurzem gehen Studien der Frage nach, welche Auswirkungen betriebliche Mitbestimmung auf das politische Interesse und die politischen Einstellungen von Beschäftigten hat. Der vorliegende Beitrag diskutiert die theoretischen Grundlagen, die zentralen empirischen Befunde und die politischen Implikationen. |
| Keywords: | Betriebsrat, Selbstwirksamkeit, Political Spillover, Demokratie, politisches Interesse, Parteipräferenzen |
| JEL: | J51 J52 J53 J58 |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:trr:wpaper:202601 |
| By: | Collischon, Matthias (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Kelsch, Matthias (IAB); Patzina, Alexander (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Rahberger, Felix (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
| Abstract: | "This study investigates the trajectories of the Covid-19 pandemic for different job quality dimensions between essential and non-essential workers, namely: Work-life-balance, pay satisfaction, autonomy, job demands, and career prospects. Our results show that pay satisfaction declined drastically for both groups, whereas job demands especially increased for essential workers. Autonomy and career prospects remain largely unaffected; we observe some increase for work-life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) |
| Keywords: | IAB-Haushaltspanel |
| Date: | 2026–03–19 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabkbe:202604 |