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on German Papers |
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Issue of 2026–08–31
thirty-two papers chosen by Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München |
| By: | Huwe, Vera; Illenseer, Niklas |
| Abstract: | Die Schienenfinanzierung ist in Deutschland kurzfristig angelegt: Mittel werden jährlich politisch neu ausgehandelt (Neu- und Ausbau) oder lediglich in revidierbaren Verträgen vorstrukturiert (Erhalt). Zwar stellt das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) temporär deutlich mehr Geld bereit. An der geringen Planungssicherheit ändert es aber nichts. Das kostet. Denn die geringe Planbarkeit verteuert die Schienenfinanzierung systematisch: Projekte werden kostenintensiv geplant, bevor ihre Finanzierung gesichert ist; Bauunterbrechungen erzeugen Wiederanlaufkosten und weil die Bauindustrie nicht langfristig kalkulieren kann, investiert sie nicht in neue Maschinen und Fachkräfte. Das verschärft Engpässe und treibt Margen. Dieses Papier beschreibt die Finanzierungsmodelle der Schweiz (Bahninfrastrukturfonds) und Österreichs (Annuitätenfinanzierung) und destilliert zentrale Elemente einer erfolgreichen Schienenfinanzierung: Planungssicherheit entsteht durch die (1) institutionelle Verankerung der Finanzierungsverpflichtung und (2) systemische Integration. Das heißt: Eine dauerhafte Finanzierungsstruktur außerhalb des Haushalts und ein von der Planung bis zur Zahlung abgestimmtes System. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:dzimps:343002 |
| By: | Schulten, Thorsten |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wsipbs:342540 |
| By: | Thielges, Sonja |
| Abstract: | Die Industriedekarbonisierung erfordert ein hohes Maß an internationaler Kooperation. Sie ist gleichzeitig Klima-, Industrie- und Geopolitik. Das macht ihre außenpolitische Flankierung besonders komplex. Deutschland ist in vielen internationalen Kooperationsformaten zur Industriedekarbonisierung vertreten, wenngleich in der politischen Kommunikation vor allem der Klimaklub im Mittelpunkt steht. Die bilaterale Kooperation im Themenfeld ist ausbaufähig. Mit ihr ließen sich beiderseitige Vorteile für Deutschland und seine Partnerländer erzielen, Partnerschaften stärken und Impulse für die internationale Industriedekarbonisierung setzen. Bei Deutschlands Zusammenarbeit mit Indien und Kenia ist die Außenpolitik der Industriedekarbonisierung noch schwach ausgeprägt und fragmentiert. Immerhin werden ihre Instrumente in den beiden Ländern schon teilweise eingesetzt. Sie dienen aber meist anderen Zielen, etwa der Dekarbonisierung des Stromsystems. Wichtig ist, die Außenpolitik der Industriedekarbonisierung ganzheitlich zu betreiben. Eine Säule dabei ist die Unterstützung beim Aufbau grüner Energiesysteme, eine andere die Förderung innovativer Produktionsprozesse, um Prozessemissionen der Industrie zu vermeiden. Besonders diese Art der Förderung muss größeres Gewicht erhalten. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpstu:342450 |
| By: | Hütter, Steffen Helmut; Kohl, Nicolai |
| Abstract: | Die Studie untersucht die ökologischen Effekte und das Einsparpotenzial von CO2-Emissionen durch den Einsatz zusätzlicher Buslinien während des Bürgerfests zum Tag der Deutschen Einheit 2025 im Saarland. Im Rahmen einer Befragung von 297 Besucherinnen und Besuchern, die mit Sonderbussen anreisten, wurden Nutzungsverhalten, Zufriedenheit und Verbesserungsvorschläge erfasst. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit mit dem Angebot, insbesondere bei den Altersgruppen 50-69 Jahre. Die Mehrheit der Fahrgäste würde die Sonderlinien auch bei zukünftigen Veranstaltungen oder im Alltag nutzen. Die Analyse des CO2-Ausstoßes belegt, dass die Nutzung der Sonderbuslinien im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr (Pkw) unter realistischen Bedingungen zu erheblichen Emissionseinsparungen führt: Je nach Pkw-Besetzungsgrad konnten zwischen 2.437 und 6.425 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Studie hebt hervor, dass die Auslastung der Verkehrsmittel ein entscheidender Faktor für die Klimabilanz ist. Ergänzend wurde die Fahrradnutzung untersucht, wobei eine hohe Zustimmung zur bereitgestellten Fahrradabstellanlage, aber geringe tatsächliche Nutzung festgestellt wurde. Die Ergebnisse liefern praxisnahe Empfehlungen für nachhaltige Mobilitätskonzepte bei Großveranstaltungen und zeigen das Potenzial für eine dauerhafte Verbesserung des urbanen Verkehrs im Sinne des Klimaschutzes. |
| Keywords: | CO2-Einsparpotenzial, Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Sonderbuslinien, NachhaltigeMobilität, Veranstaltungsverkehr |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:htwlog:343064 |
| By: | Grimm, Veronika; Haucap, Justus; Kolev, Stefan; Wieland, Volker |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:lefpps:342479 |
| By: | Knie, Andreas; Schmidt, Anke; Meyer, Lara |
| Abstract: | Das Discussion Paper untersucht auf Grundlage einer empirischen Befragung von 898 Personen im Rhein-Main-Gebiet die Wahrnehmung, Nutzung und Zukunftsperspektiven des Taxis. Die Studie kombiniert eine Passantenbefragung an zentralen Verkehrsknotenpunkten in Frankfurt am Main mit einer Online-Befragung von Taxikundinnen und -kunden. Ziel war es, eine Forschungslücke zu schließen, da Taxis in den großen amtlichen Mobilitätserhebungen bislang als eigenständiges Verkehrsangebot kaum berücksichtigt werden. Hinweise über aktuelle Motive der Nutzung oder Gründe für ein mangelndes Interesse fehlen weitgehend. Die Ergebnisse zeigen, dass das Taxi von vielen Befragten primär mit hohen Preisen assoziiert und daher nur selten genutzt wird. Die Kundinnen und Kunden rekrutieren sich vor allem aus älteren Altersgruppen und Menschen aus einkommensstarken Haushalten. Bei den Motiven dominieren spezifische Fahrtanlässe wie Flughafen- und Bahnhofsfahrten, Freizeit- und Nachtverkehre. Jüngere Befragte bevorzugen deutlich häufiger digitale Plattformdienste wie Uber oder Bolt. Ausschlaggebend sind weniger Unterschiede im Verkehrsangebot als vielmehr in den wahrgenommenen Vorteilen digitaler Buchung, transparenter Preise und bargeldloser Bezahlung. Gleichzeitig bleibt das Taxi für seine Nutzerinnen und Nutzer ein Verkehrsmittel, das vor allem mit Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und persönlicher Erreichbarkeit verbunden wird. Der telefonische Bestellweg spielt insbesondere bei älteren Personen weiterhin eine wichtige Rolle. Die Zahlungsbereitschaft für zusätzliche Serviceangebote oder besonders hochwertige Fahrzeuge ist dagegen gering. Die Untersuchung deutet auf einen tiefgreifenden Strukturwandel des Taximarktes hin. Die zentrale Herausforderung liegt weniger im Wettbewerb mit einzelnen Plattformanbietern als in veränderten Erwartungen an digitaler Kundenerlebnisse. Zukunftsfähig erscheint daher eine Verbindung traditioneller Stärken wie Verlässlichkeit und Servicequalität mit einfachen digitalen Buchungs- und Bezahlprozessen. Besondere Bedeutung gewinnt die Generation der Babyboomer: Sie verbindet einen hohen Wunsch nach individueller Mobilität mit größerer digitaler Vertrautheit als frühere Generationen und könnte damit ein wichtiger Transformationsmarkt für ein altersübergreifendes und digital zugängliches Taxiangebot werden. Aus der Studie geht hervor, dass das Potenzial für die Zukunft der Branche im Ausbau digitaler Buchungs- und Abrechnungssysteme, transparenten Festpreismodellen, der Sicherung hoher Qualitätsstandards sowie der Beibehaltung telefonischer Bestellmöglichkeiten liegt. Die weitere Entwicklung wird auch dadurch bestimmt, inwiefern es gelingt, die Babyboomer als Kundengruppe besser zu adressieren, da hier analoge und digitale Nutzungspräferenzen aufeinandertreffen. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wzbgwp:343087 |
| By: | Reinemann, Holger; Szedlak, Christoph; Solscheid, Hendrik |
| Abstract: | Künstliche Intelligenz ist auch für Unternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz zu einem wichtigen Zukunftsthema geworden. Zwischen wachsender strategischer Aufmerksamkeit und tatsächlicher organisationaler Verankerung bestehen jedoch weiterhin deutliche Unterschiede. Viele Unternehmen befassen sich bereits mit ersten KI-Anwendungen, zugleich bleibt offen, wie weit der Einsatz tatsächlich reicht, welche Hürden eine breitere Umsetzung begrenzen und welche Unterstützungsangebote besonders relevant sind. Der Beitrag geht diesen Fragen auf Basis einer Unternehmensbefragung mit 176 gültigen Fällen aus unterschiedlichen Branchen und Größenklassen nach. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur, ob Unternehmen KI nutzen, sondern auch, wie sich organisationale KI-Reife sinnvoll verstehen und empirisch einordnen lässt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen strategischer Bedeutung, praktischer Nutzung und organisationaler Einbettung von KI. Wer sich hierzu ein genaueres Bild mit Blick auf Unternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz machen möchte, dem sei dieser Beitrag empfohlen. Es lassen sich außerdem wertvolle Hinweise für die wissenschaftliche Diskussion zur KI-Reife von Organisationen als auch für wirkungsvolle Unterstützungsmaßnahmen eben dieser ableiten. Wir wünschen eine interessante und nutzenstiftende Lektüre. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:hkowis:343071 |
| By: | Blank, Florian; Dullien, Sebastian; Stein, Ulrike |
| Abstract: | Der Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission enthält einige sinnvolle Maßnahmen zur Stabilisierung der Rentenversicherung. So ist die Ausweitung der Versicherungspflicht auf Selbstständige sinnvoll und zielführend. Erfreulich sind auch das Bekenntnis zu einem stabilen Sicherungsziel in der ersten Säule der Rentenversicherung, das Beibehalten der paritätischen Finanzierung sowie die neuen Freibeträge in der Grundsicherung. Gesamtwirtschaftlich problematisch ist dagegen die Art der geplanten Einführung eines Kapitaldeckungselements in der ersten Säule. Durch dieses Element würden die Beitragssätze deutlich stärker und schneller ansteigen, als es ohne diese Maßnahme der Fall wäre. 2032 dürfte nach Simulationen schon ein Beitragssatz von 22, 1 % erreicht werden; ohne diese Kapitaldeckung wären es nur 20, 4 %. Eine einfache, beitragsfinanzierte Verlängerung der Haltelinie für das Rentenniveau bis 2050 würde zu einem niedrigeren Anstieg der Beiträge führen. Da die zusätzlichen Zahlungen für die neue Kapitaldeckung die verfügbaren Einkommen drücken, ist mit einem Verlust beim Wirtschaftswachstum in den Jahren ab 2028 von insgesamt einem Prozentpunkt und dem Verlust von 250.000 Jobs zu rechnen. Zugleich sollen die Leistungen aus dem umlagefinanzierten Teil der Rentenversicherung wieder langsamer angepasst werden. Auch das Renteneintrittsalter soll erhöht und ein früherer Renteneintritt erschwert werden. Damit enthalten die Vorschläge der Kommission auch deutliche Verschlechterungen für Beschäftigte und Rentner*innen. Die wichtigsten Stellschrauben für eine nachhaltige Entwicklung der Rentenversicherung - Zuwanderung und eine bessere Nutzung inländischer Erwerbspotenziale - wurden von der Kommission leider nicht betrachtet. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wsipbs:342523 |
| By: | Christ, Alexander; Neuber-Pohl, Caroline; Weller, Sabrina Inez; Milde, Bettina; Granath, Ralf-Olaf |
| Abstract: | Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind die zentralen Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sowie auf die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit - jeweils zum Stichtag 30. September. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage. |
| Keywords: | 2025, 2026, Angebot-Nachfrage-Relation, Ausbildungsbeteiligung, Ausbildungsplatzangebot, Ausbildungsplatznachfrage, Ausbildungsstellenbilanz, Ausbildungsstellenmarkt, Mismatch, quantitative Angaben, unbesetzte Ausbildungsplätze |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:bibbfb:342996 |
| By: | Grimm, Veronika; Haucap, Justus; Kolev, Stefan; Wieland, Volker |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:lefpps:342481 |
| By: | Gottschalk, Saskia; Schuster, Florian; Hägele, Hannah; Kaupa, Amelie |
| Abstract: | Der demografische Wandel setzt das deutsche Rentensystem unter Druck. Er schafft einen Zielkonflikt zwischen guten Renten einerseits, die einen sicheren Lebensstandard garantieren und Lebensleistung reflektieren, und einer nachhaltigen Finanzierung andererseits, die weder Beitragszahler noch Bundeshaushalt zu stark belastet. Die Bundesregierung möchte mit einer großen Rentenreform gegensteuern. Dabei können die Erfahrungen anderer Länder Orientierung bieten. In diesem Papier analysieren wir, wie Dänemark, Kanada, die Niederlande, Schweden und die Schweiz ihre Rentensysteme für die gesellschaftliche Alterung gerüstet haben, und skizzieren, wie ihre Reformen in Deutschland umgesetzt werden könnten. Konkret betrachten wir (1) die Einführung einer steuerfinanzierten Grundrente, (2) die Ausweitung der Lebensarbeitszeit durch ein an die Lebenserwartung gekoppeltes Renteneintrittsalter und den Ersatz der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte durch eine Schwerstarbeitendenrente sowie (3) eine ergänzende, verbindliche kapitalgedeckte Altersvorsorge. Wir zeigen, dass eine solche Reform dazu beitragen könnte, einen höheren, armutsfesten Lebensstandard im Alter zu gewährleisten. Erwerbsarbeit würde so besser als heute für gute Renten sorgen und das Rentensystem seiner ursprünglichen Zielstellung näherkommen. Allerdings dürfte die Abgabenbelastung der Erwerbstätigen nicht sinken, sondern lediglich weniger stark steigen. Auch für das akute Haushaltsproblem der Bundesregierung ist eine Rentenreform keine Lösung. Der Bundeshaushalt wird auch in der Zukunft substanzielle Ausgaben zur Alterssicherung übernehmen. Sie könnte durch eine Reform jedoch gezielter zur Armutsvermeidung und Widerspiegelung der Lebensleistung eingesetzt werden, der Alterung der Gesellschaft Rechnung tragen und unterstützend für eine Wirtschaftsreformagenda wirken: So würden Kosten begrenzt, ohne den Konsum zu schwächen, und Biografien unterstützt, die durch Erziehungs- und Pflegearbeit einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand und der Bewältigung des demografischen Wandels leisten. |
| Keywords: | Rente, Bundeshaushalt, Reformen |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:dzimps:343003 |
| By: | Haas, Armin; Reimer, Friederike; Guter-Sandu, Andrei; Murau, Steffen |
| Abstract: | Im Sommer 1931 erreichte Deutschland den Tiefpunkt der Weltwirtschaftskrise. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde Hjalmar Schacht zum Präsidenten der Reichsbank ernannt und entwickelte das „Mefo-Verfahren“, um die gesetzlichen Beschränkungen der Reichsbank hinsichtlich der Kreditausweitung zu umgehen und die deutsche Wiederaufrüstung entgegen den Bestimmungen des Versailler Vertrags zu finanzieren. „Mefo“ steht für die „Metallurgische Forschungsgesellschaft“, eine Briefkastenfirma, die von fünf führenden deutschen Industrieunternehmen gegründet und von Mitarbeitern der Reichsbank sowie des Militärs betrieben wurde. Mit einem Eigenkapital von lediglich einer Million Reichsmark ausgestattet, war die Mefo Schuldnerin von Wechselverbindlichkeiten im Umfang von zwölf Milliarden Reichsmark. Trotz seiner historischen Bedeutung ist das Mefo-Verfahren aus geldtheoretischer Perspektive bislang nur unzureichend theoretisch aufgearbeitet worden und wird häufig mit dem Mythos einer „finanziellen Magie“ erklärt. Wir analysieren die Mefo-Operation anhand der Theorie der monetären Architektur und verstehen die Mefo-Gesellschaft als eine bilanzexterne Fiskalagentur, die geschaffen wurde, um die Wiederaufrüstung als politisch gewollte großskalige Transformation des Kapitalstocks zu finanzieren. Wir unterteilen das Mefo-Verfahren in drei klar voneinander abgegrenzte Phasen – die Phase der verdeckten monetären Finanzierung (Juli 1933 bis Februar 1936), die Phase der Schattenwährung (Februar 1936 bis März 1938) sowie die Phase der Konsolidierung und Kriegsfinanzierung (April 1938 bis Mai 1945) – und rekonstruieren mithilfe von Bilanzmethodologie die zugrunde liegenden finanzwirtschaftlichen Mechanismen. Einerseits rekonstruieren wir Transaktionsbilanzen, um die Zahlungs- und Finanzierungsströme in idealisierter Form darzustellen, und skizzieren Bestandsgrößen anhand von idealisierten Abbildungen der monetären Architektur als hierarchisches Netzwerk von Bilanzentitäten, die durch verschiedene Kreditinstrumente miteinander verschränkt sind. Andererseits untersuchen wir, wie die Schritte Bilanzverlängerung, langfristige Fundierung, Absicherung und abschließende Bilanzverkürzung ex ante geplant wurden und sich ex post tatsächlich entwickelten. Unsere Analyse zeigt, dass die Mefo-Wechsel entgegen Schachts ursprünglichem Plan letztlich auf der Bilanz der Reichsbank landeten, wo sie bis zum Zusammenbruch der deutschen Staatsstrukturen im Mai 1945 dauerhaft fundiert wurden. Abschließend verknüpfen wir unsere Analyse mit quantitativen Daten zur Mefo-Gesellschaft sowie zum gesamtwirtschaftlichen und makrofinanziellen Umfeld, um Schlussfolgerungen über die Bedeutung der Mefo-Operation für die finanzielle Expansion nach 1931 zu ziehen. |
| Date: | 2024–08–30 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:osf:socarx:sf378_v1 |
| By: | Ekert, Stefan; Otto, Kristin; Hasse, Christopher |
| Abstract: | Die fortschreitende Digitalisierung transformiert Lern- und Arbeitsprozesse und stellt neue Anforderungen an die Kompetenzen von Auszubildenden sowie Leitungs- und Ausbildungspersonal in der beruflichen Bildung. Dies erfordert eine leistungsfähige digitale Infrastruktur an den Lernorten, eine systematische didaktische Weiterentwicklung der Lehr-Lern-Arrangements und die Weiterqualifizierung des Ausbildungspersonals. Mit dem Förderprogramm "Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren" verfolgte das Bundesbildungsministerium das Ziel, digitale Technologien schneller zu verbreiten und die überbetriebliche Ausbildung zu modernisieren. Die vorliegende Evaluationsstudie basiert auf Datenerhebungen unter Leitungs- und Ausbildungspersonal sowie Auszubildenden in geförderten ÜBS. Die Ergebnisse zeigen, dass die durch das BIBB umgesetzte Förderung substanzielle Impulse setzte und sowohl die technische Ausstattung als auch die Qualität der Ausbildung nachhaltig verbessert hat. |
| Keywords: | Digitalisierung, Evaluation, Förderprogramm, überbetriebliche Berufsbildungsstätte |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:bibbfb:342995 |
| By: | Möller, Michael; Trautzsch, Nadine |
| Abstract: | Dieses Discussion Paper untersucht die Bedeutung von Animation im digitalen Spiel und argumentiert, dass sie nicht als visuelles Add-on verstanden werden kann, sondern wesentlich auf Wirkung, Steuerung und das Empfinden des Gameplay einwirkt. Neben der visuellen Gestaltung ist Animation untrennbar mit dem Feedback an die Spieler:innen verbunden: Während das Erscheinungsbild und Atmosphäre den "Look" prägt, ergänzt Animation der Interaktion mit dem Spiel das "Feel" (Rehfeld, 2020, S. 46). Ausgehend von der Hypothese, dass Animation ein wesentliches Element digitaler Spiele darstellt, beschreibt der Beitrag, wie sie virtuelle Räume als reaktive und manipulierbare Umgebungen erfahrbar macht, Spielgefühl, physikalische Plausibilität und narratives Feedback vermittelt sowie die Spielwelt belebt und Erwartungshaltungen strukturiert. Anhand realistischer, ikonischer und abstrakter Darstellungsformen wird gezeigt, wie Bewegungslogiken an stilistische Entscheidungen gebunden sind. Im Zusammenspiel von Darstellungsstil, Abbildungsgrad und technischer Umsetzung trägt Animation so zur Bedeutungsproduktion, Glaubwürdigkeit und Immersion virtueller Welten bei. |
| Keywords: | Game Design, Technologie, Game Art, Game Asthetics, Animation, Spielgefühl, Spielerfahrung |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iudpda:342476 |
| By: | Grimm, Veronika; Haucap, Justus; Kolev, Stefan; Wieland, Volker |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:lefpps:342480 |
| By: | Ströbel, Anna-Lena |
| Abstract: | Der bevorstehende Paradigmenwechsel im digitalen Marketing wird in einem im Search Engine Journal veröffentlichten Blogbeitrag deutlich, in dem 20 internationale SEO-Experten ihre Prognosen für das Jahr 2026 darlegen. Die klassische Suchmaschinenoptimierung, die primär auf Rankings in traditionellen Suchergebnissen ausgerichtet war, verliert zunehmend ihre alleinige Relevanz. Stattdessen rückt eine neue Form der Sichtbarkeit in den Mittelpunkt: Präsenz in KI-gestützten Antwortsystemen, Large Language Models (LLMs) und generativen Suchinterfaces (Walsh, 2025). Die Experten prognostizieren, dass sich die digitale Informations-suche fundamental verändern wird. Nutzer erhalten Antworten immer häufiger direkt aus KI-Systemen, ohne eine Vielzahl einzelner Webseiten aufzurufen. Damit verschiebt sich der Wettbewerb um Aufmerksamkeit, da nicht mehr allein die Position in der Ergebnisliste ausschlaggebend ist, sondern vielmehr die Wahrscheinlichkeit, von KI-Modellen erkannt, verarbeitet und als vertrauenswürdige Quelle in generierten Antworten berücksichtigt zu werden (Walsh, 2025). Empirische Daten von Semrush stützen diese Annahme (Handley, 2025). Demnach ist zu erwarten, dass KI-basierte Suchzugriffe bis Anfang 2028 mehr Website-Traffic generieren könnten als traditionelle organische Suchkanäle. Das bedeutet, dass ein wachsender Anteil des Website-Traffics nicht mehr über klassische Suchmaschinen-Referrals, sondern über KI-gestützte Systeme wie ChatGPT, Google AI Mode, Google AI Overview oder ähnliche Oberflächen erzeugt wird, wobei Besucher aus KI-basierten Suchkanälen tendenziell eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit aufweisen. Diese Verschiebung markiert nicht nur einen strukturellen Wandel im Nutzerverhalten, sondern auch im Wert- und Wettbewerbskontext digitaler Sichtbarkeit (Handley, 2025). Sichtbarkeit wird damit zur zentralen Währung im digitalen Raum (Walsh, 2025). Es ist nun entscheidend, auf den richtigen Plattformen, an den richtigen Orten und in den relevanten Kontexten präsent und erwähnt zu sein, statt gute Rankings in den Suchmaschinen zu sichern. Unternehmen und Marken ohne eigene Inhalte, relevante Erwähnungen oder Präsenz auf zentralen Kanälen riskieren den Verlust von Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit (Indig, 2025). |
| Keywords: | Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenoptimierung |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ouwpmm:343106 |
| By: | Burbach, Jörg; Trautzsch, Nadine |
| Abstract: | Der Beitrag analysiert die Bedeutung von Sounddesign und Musik in digitalen Spielen und zeigt, dass Audio weit über eine rein atmosphärische Funktion hinausgeht. Es dient als Orientierungssystem, emotionales Gestaltungsmittel und interaktives Feedback zugleich. Aufgrund der schnellen Verarbeitung auditiver Reize beeinflusst Klang die Wahrnehmung und Reaktion der Spieler:innen unmittelbar. Musik und Soundeffekte modulieren gezielt die emotionale Dramaturgie des Spiels, während AudioFeedback Handlungen bestätigt und das sogenannte "Game Feel" unterstützt. Anhand von Immersionskonzepten wird deutlich, dass Audio alle Ebenen des Spielerlebens - räumlich, narrativ, ludisch und sozial - gleichzeitig anspricht und miteinander verbindet. Darüber hinaus beleuchtet der Beitrag die Rolle von Barrierefreiheit und dynamischem, adaptivem Audio, das auf Spielerhandlungen reagiert. Insgesamt wird Audio als zentrales Gestaltungselement verstanden, das Spielmechaniken in emotionale Erfahrung übersetzt und maßgeblich zur Qualität digitaler Spiele beiträgt. |
| Keywords: | Game Design, Sounddesign, Immersion, Emotionale Wirkung, Interaktives Audio |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iudpda:342467 |
| By: | Petroulakis, Filippos; Saidi, Farzad |
| Abstract: | Europa verfügt über einen finanziellen Hebel gegenüber den USA: Es hält 9, 6 Billionen US-Dollar an US-Vermögenswerten, etwa das 1, 5-fache der 6, 4 Billionen US-Dollar, die die USA an europäischen Vermögenswerten halten; diese Asymmetrie stellt einen finanziellen Hebel dar, der bei Bedarf über bestehende regulatorische Instrumente aktiviert werden kann. * Aktivierung des Hebels durch Regulierung: Die Aufhebung des Null-Risikogewichts für US-Staatsanleihen unter Solvency II und der Eigenkapitalverordnung (CRR) würde die Kapitalkosten für das Halten von US-Staatsschulden bei europäischen Versicherern, Banken und Pensionsfonds erhöhen. Dieses Privileg ist angesichts einer US-Schuldenquote von über 120% des BIP und einer früheren Herabstufung der Bonität zunehmend nicht mehr zu rechtfertigen. * Die Auswirkungen wären erheblich: Vorsichtige Schätzungen deuten auf einen Rückzug der Nachfrage nach US-Staatsanleihen in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar über ein Jahrzehnt hin, etwa ein Viertel von QT1 oder ein Drittel von QE2. Der erwartete Renditeeffekt von 11 bis 14 Basispunkten entspricht zusätzlichen US-Haushalts-kosten von 33 bis 42 Milliarden US-Dollar pro Jahr. * Die Maßnahme verstärkt sich selbst: Die Umschichtung von Versicherungskapital in europäische Staats- und Bankanleihen verbessert die Refinanzierungsstrukturen europäischer Banken, verringert deren Dollarabhängigkeit und lockert genau jene Restriktion, die andernfalls eine Beteiligung an einer Veräußerung von US-Staatsanleihen abschrecken könnte. * Die Übergangsphase ist gut zu bewältigen: Eine teilweise Absicherung der europäischen Dollarpositionen wirkt als Stoßdämpfer und ermöglicht es, dass Dollarabwertung und Renditeanstiege graduell und nicht disruptiv eintreten, während Ersatzflüsse von renditesuchenden Investoren die strukturelle Verschiebung der Nachfrage abmildern, aber nicht beseitigen. |
| Keywords: | Europa, USA, International Finance, Geoökonomie, Internationale Finanzen |
| JEL: | F21 F51 F59 G15 G18 G21 |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwkrp:342515 |
| By: | Scholz, Tobias |
| Abstract: | Die indische Regierung will das Weltraumprogramm des Landes ausbauen, um die nationale Sicherheit zu stärken, das Wirtschaftswachstum zu fördern und das Ansehen des Landes zu erhöhen. Durch den Ausbau will Indien in der zivilen Raumfahrt strategische Autonomie erlangen, in militärischen Fähigkeiten technologische Souveränität. Sicherheitspolitisch befindet sich Indiens Streben nach souveränen Fähigkeiten aufgrund der Rivalität mit China in einem Rennen gegen die Zeit. Indiens Bemühungen um eigenständige und wettbewerbsfähige Weltraumfähigkeiten sind jedoch trotz erleichterter Investitions- und Regulierungsbedingungen noch nicht umfassend vorangeschritten. Wichtigster strategischer Partner Indiens im Bereich Weltraum sind die USA. Grundlage hierfür ist die enge Kooperation beider Länder in Handels-, Sicherheits- und nachrichtendienstlichen Fragen. Bei der zivilen Raumfahrt steigt in Indien indes das Interesse an der Zusammenarbeit mit europäischen Akteuren. Indien verfolgt das Ziel, mehr Investitionen ins Land zu locken, Technologielücken zu schließen und seine Partnerschaften zu diversifizieren. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpstu:342473 |
| By: | Blank, Florian |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wsipbs:342499 |
| By: | Kurtz, Gerrit |
| Abstract: | Das System internationaler Konfliktbearbeitung befindet sich in einer tiefen Krise. Entsprechende Instrumente wie UN-Friedensmissionen werden abgezogen, normative und machtpolitische Voraussetzungen wie eine US-garantierte internationale Ordnung gelten nicht mehr, und bisherige Abkommen haben zu oft eine Vertiefung gewaltsamer autoritärer Systeme statt deren Transformation bewirkt. Am Horn von Afrika zeigt sich diese Krise besonders deutlich. Stabilität brachten dort weder international erzwungene Friedensabkommen wie in Südsudan noch solche, die wie in Sudan 2020 praktisch ohne Mediation zwischen bewaffneten Akteuren ausgehandelt wurden. Regierungen wie die äthiopische haben Friedensprozesse vielmehr regelmäßig instrumentalisiert, um die eigene Herrschaft zu sichern. Jüngere Vermittlungsprozesse sind primär eine Funktion regionaler Rivalitäten und diplomatischer Interessen von beteiligten externen Akteuren, wie in Sudan seit Kriegsbeginn im April 2023. Ist wie hier ausländische Unterstützung verfügbar, haben Konfliktparteien weniger Anreize, sich auf Kompromisse einzulassen. Weil Mechanismen zur Umsetzung von Abkommen nur schwach ausgestattet sind und politisch wenig unterstützt werden, gibt es nach Waffenstillständen keinen inklusiven politischen Prozess, um die Konfliktursachen anzugehen. Erneute Waffengänge sind früher oder später die Folge. Für europäische Beiträge zur Konfliktbewältigung am Horn von Afrika sollten Lehren aus dieser Krise gezogen werden. Es gilt weder nostalgisch auf die weitgehend untergegangene Art der Konfliktbearbeitung zu blicken noch frustriert rein sicherheitsdominierten Ansätzen zu folgen. Vielmehr sollte Europa zivile Friedensinitiativen unterstützen, politische Gewaltökonomien auszutrocknen helfen und die eigene Zusammenarbeit mit konfliktverschärfenden Regierungen wie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) überdenken. |
| Keywords: | Horn von Afrika, Sudan, Südsudan, Äthiopien, Eritrea, Konfliktbearbeitung, UN-Friedensmissionen, Vermittlungsprozesse, Waffenstillstände, Friedensabkommen |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpstu:342468 |
| By: | Gehl, Louisa |
| Abstract: | Der Beitrag untersucht das Diversity Management in gewinnorientierten Unternehmen unter Einbeziehung erziehungswissenschaftlicher Perspektiven. Ausgangspunkt ist die Fragilität unternehmensgesteuerter Diversitätspraktiken angesichts aktueller politischer Diskurse und Entwicklungen. Anhand einer Fallstudie wurde das Diversitätsverständnis zentraler Führungskräfte an einem Standort der Robert Bosch GmbH rekonstruiert. Während Diversität als notwendig und positiv bewertet wird, fehlen verbindliche Arbeitsbegriffe, strategische Umsetzung und bildungsorientierte Perspektiven. Vor diesem Hintergrund plädiert der Beitrag für einen transdisziplinären Ansatz von Diversity Management, der erziehungswissenschaftliche Konzepte integriert, statt bei betriebswirtschaftlichen Fokussierungen zu verbleiben. Die Ergebnisse der Fallstudie unterstreichen die Bedeutung von unternehmerischen Weiterbildungsmaßnahmen für eine nachhaltige und chancengerechte Organisationsentwicklung. |
| Abstract: | The article examines diversity management in profit-oriented companies by incorporating educational science perspectives. The starting point is the fragility of company-driven diversity practices considering current political discourses and developments. Based on a case study, the diversity understanding of key executives at a Robert Bosch GmbH site was reconstructed. While diversity is considered necessary and positively valued, binding terminology, strategic implementation, and education-oriented perspectives are lacking. Against this backdrop, the article advocates for a transdisciplinary approach to diversity management that integrates educational science concepts rather than remaining focused on business economics. The case study results highlight the importance of corporate training measures for sustainable and equitable organizational development. |
| Keywords: | Diversity Management, Diversity Education, Diversitätsverständnis, Erziehungswissenschaft, gewinnorientierte Unternehmen, Führungskräfte, Chancengerechtigkeit, Weiterbildung, Expert:innen-Interviews, Fallstudie, Organisation |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhso:342506 |
| By: | Lott, Yvonne |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wsipbs:342529 |
| By: | Daube, Carl Heinz; Behncke, Sarah; Jacobs, Lara Melina |
| Abstract: | Identity Access Management has become a strategic capability for growing medium-sized companies. As organizations expand, collaborate with external partners and operate across multiple digital systems, access rights must be managed in a transparent, secure and scalable manner. This paper outlines how a role-based authorization model can reduce complexity and improve governance across Microsoft 365, HR tools, and project controlling, CRM and finance applications. The proposed model is based on Role-Based Access Control and combines baseline roles, functional roles and temporary project roles. This modular structure supports least-privilege access, improves auditability and enables automated Joiner-Mover-Leaver processes. The paper further discusses stakeholder involvement, governance responsibilities, compliance requirements and the economic value of standardized access management. The findings show that a business-oriented role model is not merely a technical instrument but a strategic enabler for secure growth, operational efficiency and sustainable digital governance. |
| Abstract: | Identity Access Management gewinnt für mittelständische Unternehmen zunehmend strategische Bedeutung. Mit wachsender Organisation, internationaler Zusammenarbeit, projektbasierten Arbeitsformen und einer heterogenen Systemlandschaft steigt die Komplexität der Zugriffssteuerung erheblich. Zugänge zu Microsoft 365, HR-Tools sowie Projektcontrolling-, CRM- und Finanzbuchhaltungs-Anwendungen müssen nicht nur effizient vergeben, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert, regelmäßig überprüft und bei Rollenwechseln oder Austritten zuverlässig entzogen werden. Im Fokus steht ein rollenbasiertes Berechtigungsmodell auf Basis von Role-Based Access Control (RBAC), das Transparenz, Sicherheit und Skalierbarkeit im Identity Access Management mittelständischer Unternehmen unterstützt. Das Modell folgt einer dreistufigen Rollenarchitektur aus Basisrollen, Funktionsrollen und Zusatz- beziehungsweise Projektrollen. Es ermöglicht, Berechtigungen aus der tatsächlichen Funktion einer Person abzuleiten, statt sie individuell und historisch gewachsen zu vergeben. Neben Governance-Prinzipien wie Least Privilege und Segregation of Duties werden ein methodisches Vorgehen zur Rollenentwicklung, die Einbindung relevanter Stakeholder, Automatisierungspotenziale im Joiner-Mover-Leaver-Prozess sowie Compliance- und Audit-Aspekte dargestellt. Abschließend werden wirtschaftliche Nutzenpotenziale und typische Einführungsrisiken eingeordnet. |
| Keywords: | Identity Access Management, Rollenmodellierung, Role-Based Access Control, Governance, Risikomanagement, Kapitalkosten |
| JEL: | G0 G30 |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esprep:342433 |
| By: | Braselmann, Jonas; Schöne, Lars Bernhard |
| Abstract: | Offene Immobilien-Publikumsfonds stehen vor einem besonderen Spannungsfeld: Anleger können ihre Anteile zurückgeben, während Immobilien nicht kurzfristig und ohne Weiteres veräußert werden können. Gerade bei steigenden Mittelabflüssen stellt sich deshalb die Frage, wie früh eine Kapitalverwaltungsgesellschaft reagieren sollte und welche Liquiditätsmanagement-Instrumente in welcher Situation sinnvoll sind. Mit der AIFMD II und ihrer Umsetzung in deutsches Recht wurde der regulatorische Rahmen für die Auswahl und den Einsatz solcher Instrumente nochmals erweitert. Dieses Arbeitspapier greift diese Entwicklung auf und entwickelt mit dem ELM-Modell einen Ansatz, der Liquiditätskennzahlen und Stresstests mit einer abgestuften Prüfung geeigneter Instrumente verbindet. Anhand eines modellhaften Referenzfonds wird gezeigt, wie sich zunehmender Rückgabedruck auf die Einordnung der Liquiditätslage auswirkt und wann sich der Prüfpfad bis hin zur Rücknahmebeschränkung verschärft. Ziel ist es, die Entscheidung über einen möglichen Instrumenteneinsatz vorzubereiten und nachvollziehbarer zu machen, ohne die Entscheidung der Kapitalverwaltungsgesellschaft vorwegzunehmen. |
| Abstract: | Open-ended real estate retail funds face a particular tension: investors are able to redeem their shares, while real estate assets cannot be sold quickly or without difficulty. Especially in periods of increasing outflows, this raises the question of how early an asset management company should react and which liquidity management tools are appropriate in a given situation. With AIFMD II and its implementation into German law, the regulatory framework for the selection and use of such instruments has been further expanded. This working paper addresses these developments and introduces the ELM model, an approach that links liquidity indicators and stress tests with a staged assessment of suitable instruments. Using a model reference fund, it illustrates how increasing redemption pressure affects the assessment of the liquidity situation and when the review process intensifies up to the consideration of redemption gates. The aim is to prepare decisions on the possible use of liquidity management tools and make them more transparent, without anticipating the final decision of the asset management company. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iiwmps:343088 |
| By: | Daube, Carl Heinz; Brug, Michelle; Füllenbach, Jonas |
| Abstract: | Organizational culture is widely recognized as a key success factor for corporate resilience. In an economic environment characterized by uncertainty and continuous change, adapting structures and processes alone is no longer sufficient. Rather, resilience depends on whether an organization's culture encourages adaptability, provides orientation, and enables employees to respond constructively to new challenges. This paper examines the relationship between organizational culture and organizational resilience and demonstrates how cultural conditions influence a company's ability to adapt to changing circumstances and emerge stronger from crises. Drawing on established findings from organizational and resilience research, organizational culture is positioned as the connecting element between strategic direction, leadership, and organizational practice. The paper shows that resilient organizations are not created solely through robust structures and processes, but above all through a culture that enables continuous learning, adaptation, and long-term organizational development. |
| Abstract: | Unternehmenskultur zählt zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Resilienz von Unternehmen. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Unsicherheit und kontinuierlichem Wandel geprägt ist, reicht die Anpassung von Strukturen und Prozessen allein nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, ob die Unternehmenskultur Veränderungen unterstützt, Orientierung gibt und die Bereitschaft fördert, neue Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und organisationaler Resilienz und zeigt, wie kulturelle Rahmenbedingungen die Fähigkeit von Unternehmen beeinflussen, indem sie sich an veränderte Anforderungen anpassen, um aus Krisen gestärkt hervorzugehen. Auf Grundlage zentraler Erkenntnisse der Organisations- und Resilienzforschung wird Unternehmenskultur als verbindendes Element zwischen strategischer Ausrichtung, Führung und organisationalem Handeln eingeordnet. Der Beitrag macht deutlich, dass resiliente Unternehmen nicht allein durch belastbare Strukturen entstehen, sondern vor allem durch eine Kultur, die Lernen, Anpassung und kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht. |
| Keywords: | Unternehmenskultur, Resilienz, Organisationskultur, Kulturebenenmodell, Unternehmensperformance, Cultural Performance Dashboard |
| JEL: | G19 |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esprep:342957 |
| By: | Wagner, Martin |
| Abstract: | Die Problemstellung dieses vorliegenden Discussion Papers lässt sich in folgenden Widersprüchen skizzieren: keine Regel lässt sich ohne Regelbruch begründen, keine Rechtsverbindlichkeit ohne Privileg, keine formale ohne informale Organisationsstruktur, keine Macht ohne Gewalt. Jedes strukturstabilisierende Element erhält erst durch Verweis auf strukturdestabilisierende Gegenstücke seine Begründbarkeit, ausgedrückt im Prinzip der negativen Affirmation: Jedes System lässt sich durch Wörtlichnehmen seiner Werte und Regeln ad absurdum führen. Im wirtschaftlichen Kontext ist dieses Prinzip als "Dienst nach Vorschrift" bekannt. Hieraus ergibt sich die Frage: Wie lassen sich soziale Systeme beschreiben, strukturieren und manifestieren, ohne dass sich die Mittel der Systembeschreibung, -strukturierung und -manifestation gleichzeitig destabilisierend, ja systemzerstörend auswirken? Am Beispiel der Begriffspaarung Macht und Gewalt wird diese Problemstellung erörtert, um Kategorien für einen erweiterten Kulturbegriff abzuleiten und am Beispiel des sozioökonomischen Kontextes Möglichkeiten eines geeigneten Umgangs mit der Problemstellung diskutiert. |
| Abstract: | The problem addressed in this discussion paper can be outlined in terms of the following contradictions: no rule can be justified without a breach of that rule; no legal binding force without privilege; no formal organizational structure without an informal one; no power without force. Every structure-stabilizing element derives its justifiability only through reference to its structure-destabilizing counterparts, as expressed in the principle of negative affirmation: Any system can be reduced to absurdity by taking its values and rules literally. In an economic context, this principle is known as "working to rule". This raises the question: How can social systems be described, structured, and manifested without the very means of system description, structuring, and manifestation simultaneously having a destabilizing - indeed, system-destroying - effect? Using the example of the conceptual pairing of "power" and "violence, " this problem is examined in order to derive categories for an expanded concept of culture; possibilities for appropriately addressing the problem are then discussed using the example of the socioeconomic context. |
| Keywords: | Macht, Gewalt, Kultur, Kulturbegriff, Zivilisation, Systemtheorie, Kommunikation, Organisationssoziologie, Helfende Beziehung |
| JEL: | P |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhso:342525 |
| By: | Winkler, Katrin; Grassl, Theo |
| Abstract: | Transformationale Führung gilt als eines der einflussreichsten Führungskonzepte der Organisations- und Managementforschung und wird mit Motivation, Innovation, Mitarbeiterzufriedenheit und organisationalem Erfolg in Verbindung gebracht. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, inwieweit charismatische Führungspersönlichkeiten tatsächlich authentisch transformational handeln oder lediglich eine charismatische Fassade zur Verfolgung eigener Interessen aufbauen. Dieser theoriegeleitete Literaturbeitrag untersucht die Zusammenhänge zwischen transformationaler Führung, Charisma und den Persönlichkeitsmerkmalen der Dunklen Triade – Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie. Auf Basis der klassischen Führungsforschung sowie aktueller Erkenntnisse der Persönlichkeits- und Organisationspsychologie wird analysiert, inwiefern Merkmale der Dunklen Triade charismatische Zuschreibungen begünstigen und gleichzeitig das Risiko pseudotransformationaler Führung erhöhen. Die Analyse zeigt, dass Charisma allein kein hinreichendes Merkmal authentisch transformationaler Führung darstellt. Vielmehr hängt die langfristige Führungswirksamkeit entscheidend von der Werteorientierung, moralischen Integrität, Selbstreflexion und Mitarbeiterorientierung der Führungskraft ab. Als theoretischen Beitrag entwickelt der Artikel das Charisma-Werte-Modell (CWM), das Charisma als wertoffenen, kontextabhängigen Verstärker versteht, dessen Wirkung durch Persönlichkeit, Motive und ethische Orientierung bestimmt wird. Das Modell integriert Erkenntnisse der Führungs-, Persönlichkeits- und Ethikforschung und liefert einen konzeptionellen Bezugsrahmen zur Differenzierung zwischen authentisch transformationaler und pseudotransformationaler Führung. Abschließend werden Implikationen für Führungskräfteentwicklung, Personalauswahl und zukünftige empirische Forschung diskutiert. |
| Abstract: | Transformational leadership is widely recognized as one of the most influential leadership paradigms in organizational and management research and has consistently been associated with employee motivation, innovation, job satisfaction, and organizational performance. At the same time, increasing attention has been directed toward the question of whether charismatic leaders genuinely exhibit authentic transformational leadership or merely create a charismatic façade to advance personal interests. This theory-driven literature review examines the relationship between transformational leadership, charisma, and the Dark Triad personality traits of narcissism, Machiavellianism, and subclinical psychopathy. Drawing on classical leadership theories as well as contemporary findings from personality and organizational psychology, the paper analyzes how Dark Triad traits may foster charismatic attributions while simultaneously increasing the likelihood of pseudo-transformational leadership. The analysis demonstrates that charisma alone is not a sufficient indicator of authentic transformational leadership. Rather, long-term leadership effectiveness depends primarily on a leader's values, moral integrity, self-reflection, and commitment to employee development. As its primary theoretical contribution, the paper introduces the Charisma-Values Model (CVM), which conceptualizes charisma as a value-neutral, context-dependent amplifier whose effects are shaped by personality, motives, and ethical orientation. By integrating insights from leadership, personality, and ethics research, the model provides a conceptual framework for distinguishing authentic transformational leadership from pseudo-transformational leadership. Finally, the paper discusses implications for leadership development, executive selection, and future empirical research. |
| Keywords: | Transformationale Führung, Charisma, Dunkle Triade, Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie, Führung, Führungskräfteentwicklung |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esprep:342435 |
| By: | Meißner, David; Schubart, Constantin |
| Abstract: | Die vorliegende Studie untersuchte dyadische Zusammenhänge zwischen Big-Five-Persönlichkeit, Persönlichkeitsdifferenzen und Beziehungszufriedenheit. Analysiert wurden 232 Personen aus 116 eindeutig zuordenbaren heterosexuellen Paaren auf Basis einer quantitativen Querschnittsstudie. Beziehungszufriedenheit wurde mit dem ZIP, Persönlichkeit mit dem BFI-2 auf Dimensions- und Facettenebene erfasst. Zusätzlich wurden paarspezifische absolute Differenzwerte berechnet und getrennt innerhalb von vier Beziehungsdauergruppen ausgewertet. Alle dyadischen Analysen waren explorativ angelegt. Die weibliche Beziehungszufriedenheit war sowohl mit eigenen Persönlichkeitsmerkmalen als auch mit Merkmalen des männlichen Partners assoziiert. Das Modell mit ausschließlich eigenen Merkmalen (Actor-Modell) sagte die weibliche Beziehungszufriedenheit signifikant vorher, F(2, 113) = 5.80, p = .004, R² = .09, korr. R² = .08. Die Aufnahme männlicher Partnermerkmale ergab ein signifikantes finales Modell, F(7, 108) = 3.86, p |
| Abstract: | The present study examined dyadic associations between Big Five personality traits, within-couple personality differences, and relationship satisfaction. A total of 232 individuals from 116 clearly identifiable heterosexual couples were analyzed on the basis of a quantitative cross-sectional study. Relationship satisfaction was assessed using the ZIP, while personality was measured with the BFI-2 at the domain and facet levels. In addition, couple-specific absolute difference scores were calculated and examined separately within four relationship-duration groups. All dyadic analyses were exploratory. For female relationship satisfaction, the actor model, which contained the woman's own personality characteristics only, was significant, F(2, 113) = 5.80, p = .004, R² = .09, adjusted R² = .08. Adding characteristics of the male partner resulted in a significant final model, F(7, 108) = 3.86, p |
| Keywords: | Beziehungszufriedenheit, Big Five, dyadische Effekte, Partnerpersönlichkeit, Persönlichkeitsdifferenz |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhso:343090 |
| By: | Zimmer, Veronika; von Lautz, Yannick; Ostwaldt, Jens; Bergmann, Michel; Bongartz, Bärbel; Kart, Mehmet |
| Abstract: | Der Anstieg extremistischer und antidemokratischer Einstellungen unter deutschen Jugendlichen sowie die zunehmende Digitalisierung der politischen Sozialisation erfordern Messinstrumente, die sowohl psychometrisch robust als auch an die Lebenswelt von Heranwachsenden angepasst sind. Der vorliegende Beitrag stellt erste ausgewählte Ergebnisse einer qualitativen Vorstudie vor, die die Verständlichkeit bestehender Items aus nationalen Monitoring-Studien untersucht. Es wurden eine Fokusgruppe mit 7 jungen Menschen sowie 6 leitfadengestützte Interviews durchgeführt. Auf Basis dieser Befunde kann weitere Auseinandersetzung mit der Thematik empfohlen werden. Vor allem eine umfassende qualitative Exploration des Item-Verständnisses, jugendspezifische Adaptation der Items, kognitives Pretesting zur Verfeinerung von Formulierung und Skalierung, psychometrische Validierung sowie Mixed-Methods-Analysen zur Erfassung ideologieübergreifender, hybrider Einstellungsmuster. Die Umsetzung dieser Schritte würde die Entwicklung eines belastbaren, jugendgerechten Messinstruments ermöglichen, das antidemokratische Einstellungen zuverlässig erfasst und damit die evidenzbasierte Grundlage für Prävention, Bildung und Sicherheitsstrategien stärkt. |
| Abstract: | The rise of extremist and anti-democratic attitudes among German youth, together with the increasing digitalisation of political socialisation, calls for measurement instruments that are both psychometrically robust and adapted to the lived realities of adolescents. This paper presents the first qualitative pre-study that examines the comprehensibility, relevance and scaling of existing item blocks from national monitoring studies. A focus group with seven young participants and six semi-structured interviews were conducted. Based on these findings, further work on the topic is recommended, in particular: (i) a comprehensive qualitative exploration of item understanding; (ii) youth-specific adaptation of the items; (iii) cognitive pre-testing to refine wording and scaling; (iv) psychometric validation using Item-Response Theory; and (v) mixed-methods analyses to capture ideology-spanning, hybrid attitude patterns. Implementing these steps will enable the development of a reliable, youth-friendly measurement instrument that accurately records anti-democratic attitudes and thereby strengthens the evidence base for prevention, education and security strategies. |
| Keywords: | Demokratieverständnis, Extremismus, Radikalisierung, Einstellungen junger Menschen, qualitative Vorstudie, understanding of democracy, extremism, radicalisation, attitudes of young people, qualitative pre-study |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhso:342505 |
| By: | Voss, Rebecca; Ulrich, Immanuel |
| Abstract: | Musikalische Erfahrungen für Kinder in Kindertagesstätten stellen sowohl nach den Bildungsplänen der Länder als auch nach den Empfehlungen musikpädagogischer Fachkräfte ein erstrebenswertes Ziel dar. Dies wird auch durch Forschungsergebnisse unterstützt, nach denen musikalische Tätigkeiten u.a. Stresserleben reduzieren und die Fähigkeiten zur Selbstbeherrschung fördern. Um jedoch Fachkräfte in der Kita für das Musizieren mit Kindern musikpädagogisch zu qualifizieren, zeigen unsere Recherchen in der Vorbereitung der geplanten Studie, dass in Deutschland möglicherweise zwei musikpädagogische Szenen parallel nebeneinander existieren, zwischen denen kaum Austausch zu bestehen scheint. Da zugleich zum Grad der realen Umsetzung musikpädagogischer Angebote in der Kita noch keine deutschlandweiten Evidenzen vorliegen, wird unser abschließend detailliert vorgestelltes Umukita-Projekt diese Forschungslücke in den Fokus nehmen. |
| Abstract: | Musical experiences for children in preschools are a desirable goal, both according to state education plans and the recommendations of music education professionals. This is also supported by research findings, which show that musical activities reduce stress and promote self-control, among other things. However, our research in preparation of the research project shows that in order to qualify daycare professionals to teach music to children, there seem to bee two parallel music education scenes in Germany with assumed little exchange between them. Since there is still no Germany-wide evidence on the degree to which music education programs are actually implemented in preschools, our Umukita project, which will be presented in detail at the end, will focus on this research gap. |
| Keywords: | Frühkindliche Bildung, Musikpädagogik, empirische Studie, landesweite Reichweite, Early Childhood Education, Music pedagogy, empirical study, nationwide scope |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhso:342470 |
| By: | Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen |
| Abstract: | Regelmäßige vierteljährliche Veröffentlichung: Textbeiträge zu ausgewählten Themen (Teil 1) und statistische Daten (Teil 2) |
| Date: | 2026–08–21 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:osf:socarx:4ub8n_v1 |