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on German Papers |
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Issue of 2026–07–20
nine papers chosen by Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München |
| By: | Bähr, Cornelius |
| Abstract: | In Folge des Angriffs der USA und Israels auf den Iran blockierte zunächst der Iran die Straße von Hormus. Die Blockade wurde durch Gegenmaßnahmen der USA verschärft. Auch im Falle einer baldigen Öffnung des Seeweges werden die Auswirkungen der Blockade noch länger spürbar bleiben. Dabei sind nicht nur Transporte von Öl- und Gasprodukten betroffen. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:341665 |
| By: | Faißt, Christian (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Hamann, Silke (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Jahn, Daniel (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Wapler, Rüdiger (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
| Abstract: | "Die Studie untersucht die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren mit dem Fokus auf Baden-Württemberg und die baden-württembergischen Kreise. Im Untersuchungszeitraum zwischen 2000 und 2023 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Baden-Württemberg mit 24, 5 Prozent im Bundesvergleich überdurchschnittlich gestiegen. Dabei weisen alle baden-württembergischen Kreise ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Dynamik variiert aber erheblich zwischen den Regionen. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, unterschieden sich sowohl in ihrer Stärke als auch in ihrem Vorzeichen über die Regionen hinweg. Die Analyse hat ergeben, dass die lokale Branchen- und Qualifikationsstruktur die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg etwas gedämpft haben. Auch die Betriebsgrößenstruktur hat sich ungünstig ausgewirkt. Dagegen sind die Standortbedingungen und die Altersstruktur der Beschäftigten mit deutlich positiven Impulsen für die Arbeitsnachfrage verbunden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Baden-Württemberg trotz der vergleichsweise guten Beschäftigungsentwicklung in der Vergangenheit vor besonderen Herausforderungen steht. Diese bestehen beispielsweise in der Transformation der für Baden-Württemberg zentralen Industrien und der Notwendigkeit, weitere Wachstumsimpulse für die Beschäftigung zu generieren. Die Voraussetzungen sind angesichts der Forschungsstärke im Land gegeben. Aber auch die bislang noch günstig wirkenden demografischen Einflüsse sind kein Selbstläufer. Hier gilt es die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das im Land vorhandene Fachkräftepotenzial noch besser zu nutzen und mehr Arbeitskräfte als zuletzt sowohl aus dem In- als auch Ausland dazuzugewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
| Keywords: | Baden-Württemberg ; Bundesrepublik Deutschland ; Auswirkungen ; Beschäftigungsentwicklung ; Betriebsgröße ; demografischer Wandel ; IAB-Beschäftigtenhistorik ; IAB-Betriebs-Historik-Panel ; Landkreis ; Altersstruktur ; Qualifikationsstruktur ; regionale Faktoren ; regionaler Arbeitsmarkt ; regionaler Vergleich ; Stadt ; Standortfaktoren ; Arbeitskräftestruktur ; Wirtschaftsstruktur ; 1999-2023 |
| Date: | 2026–06–29 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrbw:202601 |
| By: | Christian Breuer (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Alexander Herzog-Stein (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Christoph Paetz (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Katja Rietzler (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Sabine Stephan (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Thomas Theobald (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Sebastian Watzka (Macroeconomic Policy Institute (IMK)) |
| Abstract: | Die Weltwirtschaft wird derzeit durch den Iran-Krieg und den damit einhergehenden Energiepreisschock belastet. In der Folge schwächt sich das Wachstum des Welthandels von 4, 5 % im vergangenen Jahr auf 3, 0 % in diesem Jahr ab, bevor es 2027 wieder auf 3, 5 % ansteigen wird. Die deutsche Konjunktur wird sich im Jahr 2026 aufgrund des Energiepreisschocks deutlich abschwächen und die zuvor angelegte Erholung kommt zum Erliegen. Im Jahresdurchschnitt 2026 wird das BIP um 0, 6 % zunehmen und 2027 um 0, 9 %. Vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs wurde damit gerechnet, dass sich im Jahr 2026 das Wachstum der Binnenkonjunktur beschleunigen würde, da zum einen eine weitere Erholung desprivaten Konsums als Folge steigender Realeinkommen abzusehen war, zum anderen die Fiskalpolitik erhebliche Impulse setzt. Diese positive Entwicklung wird nun von dem neuerlichen Energiepreisschock überlagert. Die Beschäftigung wird in diesem Jahr um 0, 4 % und im kommenden Jahr um 0, 1 % zurückgehen. Die Arbeitslosenquote wird um 0, 1 Prozentpunkte in diesem Jahr auf 6, 4 % zunehmen und im kommenden Jahr 6, 3 % betragen. Die Verbraucherpreise werden aufgrund des Energiepreisschocks im Jahr 2026 um2, 8 % und im Jahr 2027 um 2, 3 % zunehmen. Das Budgetdefizit steigt bei einer deutlich expansiven Ausrichtung der Fiskalpolitik auf 3, 8 % bzw. 4, 2 % in den Jahren 2026 und 2027. Folgt auf die jüngste Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran in den nächsten Wochen eine vollständige Öffnung der Straße von Hormus, könnte der Rohölpreis zügig auf das Niveau von Ende 2025 fallen und eine günstigere Entwicklung wäre realistisch. |
| Keywords: | Konjunktur, Prognose, Konjunkturprognose |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:report:201-2026 |
| By: | Henger, Ralph; Oberst, Christian; Büchel, Jan |
| Abstract: | Mit dem Anstieg der Inflation und der geplanten Mietrechtsreform sind Indexmieten erneut in den Fokus der wohnungspolitischen Debatte gerückt. Neue Daten des Ariadne Wärme- und Wohnen-Panels zeigen jedoch, dass Indexmietverträge trotz steigender Verbreitung weiterhin eine Minderheit aller Mietverhältnisse darstellen. Gleichzeitig werden sie im Neubau und in den großen Metropolen deutlich häufiger genutzt. Die geplante Kappung der Indexmiete auf 3 % könnte die Attraktivität dieser Vertragsform künftig spürbar reduzieren. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:341667 |
| By: | Puls, Thomas |
| Abstract: | Der Staat muss technisches Personal rekrutieren. Die Analyse aktueller Stellenausschreibungen für Bauberufe zeigt, dass gerade die Kommunen auf der Suche nach Bauingenieuren und Bautechnikern sind. Hierbei handelt es sich aber um absolute Mangelberufe. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:341666 |
| By: | Deschermeier, Philipp; Schäfer, Holger |
| Abstract: | Fünf der insgesamt über 19 Millionen Babyboomer haben bereits das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht. Deutschland steht nicht vor dem demografischen Wandel, sondern befindet sich bereits mittendrin. Der demografische Druck auf den Arbeitsmarkt vergrößert sich in den kommenden Jahren nochmals stark. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:341664 |
| By: | Fabian Lindner (Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW)); Anita Tiefensee (Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW)) |
| Abstract: | Die Studie aktualisiert die Analyse des Neuen Magischen Vierecks (NMV) der Wirtschaftspolitik und untersucht, wie sich die Ziele in den Bereichen materieller Wohlstand, Staatstätigkeit, soziale und ökologische Nachhaltigkeit seit 2019 entwickelt haben. Die Ergebnisse zeigen: Trotz leichtem Wirtschaftswachstum 2025 stagniert das BIP pro Kopf auf Vorkrisenniveau. Bei der wirtschaftlichen Stabilität wurden nur die Beschäftigungs- und Leistungsbilanzziele erreicht. Die öffentlichen Haushalte wurden durch die Krisenmaßnahmen stark belastet. Zwar steigen die öffentlichen Investitionen inzwischen wieder an, sie reichen jedoch weiterhin nicht aus, um den hohen Investitionsbedarf zu decken. Soziale Nachhaltigkeit bleibt problematisch – kein Zielwert wurde erreicht, wobei die Armutsrisikoquote leicht sinkt, während die Einkommensungleichheit steigt. Bei der ökologischen Nachhaltigkeit wurden die Treibhausgasziele erreicht, jedoch hauptsächlich krisenbedingt. Die Reform der Schuldenbremse 2025 eröffnet neue Investitionsspielräume, während geopolitische Risiken die wirtschaftliche Entwicklung weiter belasten. |
| Keywords: | Neues Magisches Viereck, Nachhaltigkeit, Wirtschaftspolitik Deutschland, BIP pro Kopf, Inflation, Beschäftigung, Staatsfinanzen, Schuldenbremse, soziale Ungleichheit, Armutsrisiko, Gender Pay Gap, Treibhausgasemissionen, Erneuerbare Energien, Biodiversität, Transformation |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:studie:105-2026 |
| By: | Matthias, Diermeier; Konrad, Doliesen; Armin, Mertens |
| Abstract: | Die industrielle Transformation betrifft in Deutschland einige Regionen stark, viele jedoch kaum oder nur mittelbar. Mithilfe hochauflösender Daten lassen sich die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen klein-räumig nachzeichnen. Qualitative Fallstudien zeigen auf, welche Faktoren die lokale Akzeptanz beeinflussen und wie Konflikte vermieden werden können. |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:341663 |
| By: | Hohendanner, Christian (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Zimmermann, Florian (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
| Abstract: | "The labour market integration of refugees has seldom been studied from the employers’ perspective. To address this gap, this research report utilizes data from the IAB Establishment Panel to examine which establishments employ refugees, focusing on a comparison of two distinct phases of refugee migration to Germany. Specifically, it examines the years 2017–2018, following the onset of the Syrian civil war, and 2022–2025, following the Russian invasion of Ukraine. Beyond changes over time, the report also examines the distribution of refugees across industries, sectors, establishment sizes, and regions. The IAB Establishment Panel enables a representative analysis of the employer side – a perspective that has remained underrepresented in previous research. A key finding is that despite substantial differences in demographic composition between the two cohorts, the establishments employing them are surprisingly similar. While refugees from 2015 were predominantly young men with lower levels of formal education, women are overrepresented among Ukrainian refugees, who also possess higher formal qualifications. Nevertheless, the distribution across industries of both groups remains remarkably alike. Potential explanations include shared language barriers and the lack of recognition for foreign qualifications, both of which hinder access to jobs commensurate with their skill levels. In both migration phases, refugee employment is concentrated in a few industries with low formal entry requirements. Temporary agency work (16 to 26 percent) and accommodation and food services (14 to 18 percent) are particularly overrepresented, despite these industries accounting for only 10 to 12 percent of total employment in Germany. In contrast, refugees are underrepresented in industries with demanding language and qualification requirements, such as healthcare, public administration, and business services. Notably, this underrepresentation persists for Ukrainian refugees in the female-dominated social sector, despite high labour demand and the high proportion of women in this cohort. Regarding establishment size, refugees from both cohorts are more likely to find work in small and medium-sized enterprises (SMEs) than in large establishments, even though the latter represent a larger share of overall employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) |
| Keywords: | Bundesrepublik Deutschland ; Syrien ; Ukraine ; berufliche Qualifikation ; Beschäftigungsentwicklung ; Betriebsgröße ; Einfacharbeit ; Erwerbsquote ; Geflüchtete ; Herkunftsland ; IAB-Betriebspanel ; IAB-Betriebspanel ; Leiharbeit ; Anerkennung ; Personaleinstellung ; regionaler Vergleich ; sektorale Verteilung ; Niedriglohnbereich ; Sprachbarriere ; 2017-2025 |
| Date: | 2026–07–09 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabfob:202607 |