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on German Papers |
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Issue of 2026–06–08
three papers chosen by Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München |
| By: | Legge, Lutz; Stoffers, Andreas |
| Abstract: | Zukünftig könnten sich die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen entlang strategischer Interessen neugestalten. Deutsche Unternehmen bauen Rohstoffabhängigkeiten ab und investieren "in China für China", während chinesische Unternehmen stärker auf den deutschen Markt drängen. Neue Formen der Zusammenarbeit, z. B. Joint Ventures und projektbasierte Kooperationen, könnten die Unternehmenslandschaft in Deutschland nachhaltig beeinflussen und Chancen für beidseitigen Wissens- und Marktzugang eröffnen. Auf Basis von Interviews mit Expertinnen und Experten der deutsch-Chinesischen Handelsbeziehungen zeigt eine qualitative empirische Untersuchung, dass Deutschland von chinesischen Unternehmern als politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich stabil wahrgenommen wird, mit hoher Produktqualität, gut ausgebildeten Fachkräften und zentraler Marktposition in Europa. Gleichzeitig bestehen Wahrnehmungen von bürokratischen Hürden, langsamer Digitalisierung und Reformbedarf. China gilt weiterhin als innovativer, wettbewerbsstarker Markt, dessen schnelle Entwicklungszyklen und effiziente Produktionsprozesse die deutschen Unternehmen herausfordern. Wirtschaftskooperationen ermöglichen den Austausch komplementärer Stärken: Deutschlands Qualitäts - und Grundlagenfokus ergänzt Chinas Flexibilität, Geschwindigkeit und Effizienz. Erfolgsfaktoren für eine solche Zusammenarbeit sind strategische Ausrichtung, transparente Planung, Vertrauen und interkulturelles Verständnis. Das wirtschaftliche Potenzial ist hoch. Die Zukunft der Kooperationen hängt davon ab, ob beide Seiten die Chancen aktiv erkennen, verstehen und gestalten. |
| Keywords: | China, Deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen, Wirtschaftskooperationen, Interkulturelle Zusammenarbeit |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:fomstr:341133 |
| By: | Kropp, Per (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Theuer, Stefan (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Fritzsche, Birgit (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
| Abstract: | "Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Technische Entwicklungen bei Software, Computer oder computergesteuerten Maschinen schaffen immer neue Anwendungsmöglichkeiten. Bislang waren insbesondere Routinetätigkeiten z. B. bei Helfertätigkeiten automatisierbar. Nun sind durch produktiv nutzbare KI-Technologie auch zunehmend Nicht-Routine-Tätigkeiten von Spezialisten und Experten betroffen. Im Vergleich zu Deutschland hat Sachsen-Anhalt mehr Berufe mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial. Das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial über alle Berufe stieg bis 2016 rasant an, seitdem jedoch in geringerem Ausmaß. Sicherheitsberufe hatten 2022 mit rund 21 Prozentpunkten einen sehr hohen Anstieg, so wie zuletzt die IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufe mit rund 20 Prozentpunkten. Für diese Veränderungen konnten drei Ursachen identifiziert werden: die Veränderung der Substituierbarkeitspotenziale einzelner Tätigkeiten in den Berufen, innerberufliche Veränderungen in der Bedeutung von (Kern-)Tätigkeiten und der berufliche Strukturwandel. Für Männer und Frauen sind die Substituierbarkeitspotenziale seit 2013 ähnlich gestiegen, bei Männern allerdings ausgehend von einem höheren Niveau. Künstliche Intelligenz als dominanter Aspekt der jüngsten Entwicklung macht aber eher Tätigkeiten ersetzbar, die mehrheitlich von Frauen erledigt werden. Zwischen den verschiedenen Alterskohorten gibt es insgesamt kaum Unterschiede. Lediglich in zwei Berufssegmenten haben jüngere Beschäftigte ein höheres Substitutionspotenzial – bei Verkehrs- und Logistikberufen sowie bei den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Auch wenn sich einige Berufe durch Digitalisierung stark verändern führt das kaum zu Beschäftigungsverlusten. Für solche Berufe und für Regionen, in denen sie vermehrt vorkommen, können jedoch höhere Weiterbildungsbedarfe vermutet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
| Date: | 2026–06–01 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrst:202603 |
| By: | Kropp, Per (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Theuer, Stefan (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Fritzsche, Birgit (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
| Abstract: | "Die Arbeitswelt verändert sich in rasant. Technische Entwicklungen bei Software, Computer oder computergesteuerten Maschinen schaffen immer neue Anwendungsmöglichkeiten. Bislang waren insbesondere Routinetätigkeiten z. B. bei Helfertätigkeiten automatisierbar. Nun sind durch produktiv nutzbare KI-Technologie auch zunehmend nicht-routine-Tätigkeiten von Spezialisten und Experten betroffen. Im Vergleich zu Deutschland hatte Thüringen häufiger Berufe mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial. Das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial über alle Berufe stieg bis 2016 rasant an, seitdem jedoch im geringeren Ausmaß. Sicherheitsberufe hatten 2019 mit rund 21 Prozentpunkten einen sehr hohen Anstieg, so wie zuletzt die IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufe mit rund 20 Prozentpunkten. Für diese Veränderungen konnten drei Faktoren identifiziert werden: die Veränderung der Substituierbarkeitspotenziale einzelner Berufe, innerberufliche Veränderungen wie bei den Kerntätigkeiten und der berufliche Strukturwandel. Für Männer und Frauen sind die Substituierbarkeitspotenziale seit 2013 ähnlich gestiegen, bei Männern allerdings von einem höheren Anfangsniveau. KI ersetzt dabei eher Tätigkeiten, die mehrheitlich von Frauen erledigt werden. Zwischen den verschiedenen Alterskohorten gibt es insgesamt kaum Unterschiede. Lediglich in zwei Berufssegmenten haben jüngere Beschäftigte ein höheres Substitutionspotenzial – bei Verkehrs- und Logistikberufen sowie bei den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Auch wenn sich einige Berufe durch Digitalisierung stark verändern führt das kaum zu Beschäftigungsverlusten. Für solche Berufe und für Regionen, in denen sie vermehrt vorkommen, können jedoch höhere Weiterbildungsbedarfe vermutet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
| Date: | 2026–05–11 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrst:202602 |