nep-ger New Economics Papers
on German Papers
Issue of 2025–12–01
twenty papers chosen by
Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München


  1. Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Bayern By Eigenhüller, Lutz; Moritz, Michael; Böhme, Stefan; Niebuhr, Annekatrin; Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Wapler, Rüdiger; Hell, Stefan; Sieglen, Georg; Rossen, Anja; Fuchs, Stefan; Baumann, Doris
  2. Vierjährige Glättung der Potenzialschätzung stabilisierungspolitisch und zur Verbesserung der haushaltspolitischen Planbarkeit gerechtfertigt By Truger, Achim
  3. Nutzung der zusätzlichen Spielräume durch das Finanzpaket der Bundesregierung sinnvoll By Truger, Achim
  4. Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und Anforderungen einer Industriestrategie By Köppl-Turyna, Monika; Graf, Nikolaus
  5. Begleitende Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms: Zwischenbericht 2025 By Brachert, Matthias; Dehio, Jochen; Heinisch, Katja; Holtemöller, Oliver; Kirsch, Florian; Krause, Clara; Mühlbauer, Silvia; Neumann, Uwe; Rothgang, Michael Benjamin; Schmidt, Torsten; Schult, Christoph; Solms, Anna; Titze, Mirko
  6. Exportpotenziale in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten: Chancen und Risiken für Österreich und seine Bundesländer By Schwarzbauer, Wolfgang; Knaus, Johanna
  7. Neue Wege für die EU-Türkei-Wirtschaftsbeziehungen – Zollunion im Wandel? By Meryem Gökten; Richard Grieveson; Oliver Reiter
  8. Bericht zum Aufbau eines deutschlandweiten Moorbodenmonitorings für den Klimaschutz. Band 2: Wald By Matras, Paul; Seimert, Marc; Sitte, Jonas; Dietrich, Viktoria; Kaufmann, Andreas; Gärtner, Julian; Hoffmann, Mathias; Oertel, Cornelius; Wellbrock, Nicole
  9. Monitoring von Preisen, Kosten und Margen in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten: Konzept, Struktur und Interpretation By Margarian, Anne
  10. Die Einbettung des österreichischen Außenhandels in die globale Arbeitsteilung By Klaus Weyerstraß; Martin Ertl; Daniel Schmidtner; Adrian Wende; Hannes Zenz
  11. Löhne in Ost- und Westdeutschland: Im Osten verdienen Beschäftigte immer noch 14 Prozent weniger (Wages in East and West Germany: Employees in the East still earn 14 percent less) By Seibert, Holger
  12. Resiliente Raumstrukturen: Raumordnung und Raumentwicklung stärken Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz By Brenner, János; Furkert, Matthias; Gebekken, Norbert; Hartz, Andrea; Kandora, Carsten; Klee, Andreas; Krings, Susanne; Kurth, Detlef; Priebs, Axel; Starnofsky, Caroline
  13. Analyse der Begutachtungsdaten privatversicherter Pflegebedürftiger und mögliche Implikationen für die gesetzliche Pflegeversicherung By Arentz, Christine; Winter, Henri; Simon, Jan-Henrik
  14. Bericht zum Aufbau eines deutschlandweiten Moorbodenmonitorings für den Klimaschutz. Band 1: Offenland By Frank, Stefan; Dettmann, Ullrich; Piayda, Arndt; Seidel, Ronny; Amiri, Elaheh; Bamberger, Saskia; Heidkamp, Arne; Heller, Sebastian; Holzträger, Sylvia; Kuwert, Malina; Lakeberg, Silvana; Laqua, Sharon; Minke, Merten; Nagel, Stefan; Oehmke, Willi; Schemschat, Bernd; Simon, Carolin; Wittnebel, Mareille; Wywias, Holger; Tiemeyer, Bärbel
  15. Vorschläge zur Reform der Alterssicherung in Deutschland (Langfassung) By Strobel, Jürgen
  16. Zur Strukturschwäche ländlicher Räume im Kontext der Abgrenzung der GRW-Fördergebiete By Frankenberg, Dominik; Kopka, Alexander; Peters, Jan Cornelius
  17. NAV Spread europäischer Immobilienaktien: Eine Analyse potenzieller Einflussfaktoren By Hessler, Lucian; Rock, Verena
  18. Neue Wege für die EU-Türkei-Wirtschaftsbeziehungen – Zollunion im Wandel? By Meryem Gökten; Richard Grieveson; Oliver Reiter
  19. "Stakeholder-Perspektiven auf die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE). Ergebnisse einer qualitativen Studie" By Hartosch, Katja; Heuer, Linda; Lang, Julia; Ulrich, Angela
  20. Bewusste und unbewusste Motive in der Führung und ihre Wirkung auf Erwartungen an Mitarbeitende: Eine qualitative Untersuchung auf Basis der PSI-Theorie By Fink, Lotta; Berghammer, Anja

  1. By: Eigenhüller, Lutz (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Moritz, Michael (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Böhme, Stefan (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Niebuhr, Annekatrin (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Buch, Tanja (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Stöckmann, Andrea (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Wapler, Rüdiger (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Hell, Stefan (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Sieglen, Georg (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Rossen, Anja (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Fuchs, Stefan (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Baumann, Doris (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany)
    Abstract: "Die vorliegende Studie untersucht die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren mit dem Fokus auf Bayern und den bayerischen Kreisen. Von 1999 bis 2023 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Bayern im Vergleich mit den anderen bundesdeutschen Flächenländern am stärksten gestiegen. 92 der 96 bayerischen Kreise weisen ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Dynamik variiert allerdings deutlich zwischen den Regionen. So gab es in vielen oberbayerischen Kreisen ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum, während insbesondere in einigen Kreisen in Nordostbayern die Beschäftigungsentwicklung unterdurchschnittlich ausfiel. Ein eindeutiges Süd-Nord-Gefälle zeigt sich allerdings nicht. Auffällig ist außerdem das tendenziell stärkere Beschäftigungswachstum in den Umlandkreisen der Städte als in den Städten selbst. Die Analyse zeigt, dass der Branchenmix und die Betriebsgrößenstruktur die Beschäftigungsentwicklung Bayerns etwas gedämpft haben. Auch der Qualifikationseffekt war leicht negativ. Dagegen gingen von der Altersstruktur der Beschäftigten und den Standortbedingungen vergleichsweise starke positive Impulse aus. Auf Kreisebene finden sich bei den Effekten für die Branchen-, Betriebsgrößen- und Qualifikationsstruktur sowie tendenziell für die Altersstruktur deutliche Stadt-Land-Unterschiede. Beim Standorteffekt findet sich auf Kreisebene dagegen kein solches Muster. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Bayern in den letzten Jahren im Ländervergleich eine überdurchschnittlich gute Beschäftigungsentwicklung aufweist, die aber nicht automatisch fortgeschrieben werden kann. Herausforderungen liegen in der Transformation zentraler Industrien, dem Branchenmix vieler Regionen, der Sicherung und Entwicklung von (hoch-)qualifizierten Arbeitskräften sowie der Bestimmung und Weiterentwicklung der regionalen Standortbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Keywords: Bayern ; Bundesrepublik Deutschland ; IAB-Open-Access-Publikation ; Auswirkungen ; Beschäftigtenstruktur ; Beschäftigungsentwicklung ; Betriebsgröße ; Bundesländer ; demografischer Wandel ; IAB-Beschäftigtenhistorik ; Altersstruktur ; Qualifikationsstruktur ; regionale Faktoren ; regionaler Vergleich ; sektorale Verteilung ; Standortfaktoren ; Wirtschaftszweigstruktur ; 2000-2023
    Date: 2025–11–10
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrby:202501
  2. By: Truger, Achim
    Abstract: Der vorliegende Gesetzentwurf konkretisiert im Änderungsvorschlag für § 18 Abs. 3 der Thüringer Landeshaushaltsordnung die im Rahmen der Anwendung der Schuldenbremse zentrale Bestimmung der Konjunkturkomponente, die der Bereinigung des Haushalts von konjunkturellen Schwankungen dient. Zur Bestimmung der Auswirkungen einer von der Normallage abweichenden konjunkturellen Entwicklung soll die gesamtstaatliche Produktionslücke gemäß der maßgeblichen Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesregierung bestimmt werden. Dieser Rückgriff auf das Bundesverfahren wird von vielen Ländern im Rahmen der landesspezifischen Umsetzung der Schuldenbremse verwendet (Scholz 2021). Die Besonderheit im vorgesehenen § 18 Abs. 3 besteht darin, dass das relevante Produktionspotenzial unter Berücksichtigung früherer Projektionen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesregierung über einen Zeitraum von vier Jahren ermittelt werden soll (vierjährige Glättung der Potenzialschätzung). Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich ausschließlich auf diese vierjährige Glättung der Potenzialschätzung sowie ihre Einbettung im Kontext des § 18 der Thüringer Landeshaushaltsordnung, insbesondere der Absätze 4 bis 6. Dabei stützt sich die Stellungnahme neben der grundsätzlichen Literatur zur Potenzialschätzung auch auf die Diskussion anlässlich der Einführung einer zehnjährigen Glättung im Land Brandenburg (Breuer und Truger 2025; Truger (2025); Boysen-Hogrefe und Hoffmann 2025; Landtag Brandenburg 2025 sowie Iwers und Stampehl 2025) und das Kurzgutachten von Rietzler und Paetz (2025) im Auftrag des Thüringer Finanzministeriums.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifsoex:331896
  3. By: Truger, Achim
    Abstract: Zusätzlich zu der seit dem Nachtragshaushalt 2024 genutzten Konjunkturkomponente (Truger 2024a und 2024b) ist im Entwurf für den NRW-Landeshaushalt 2026 auch die teilweise Nutzung der den Ländern im Finanzpaket durch die Reform der Schuldenbremse auf Bundesebene eingeräumten strukturellen Verschuldungskomponente von 0, 35 % des BIP vorgesehen. Die vorliegende Stellungnahme kommentiert dies vor dem Hintergrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der mittelfristigen Haushaltslage.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifsoex:331895
  4. By: Köppl-Turyna, Monika; Graf, Nikolaus
    Abstract: Der aktuelle EcoAustria Competitiveness Index (ECI) zeigt auch im ersten Halbjahr 2025 keine echte Trendwende: Österreich verliert im europäischen Vergleich weiterhin an Wettbewerbsfähigkeit. Besonders bei Investitionen, Exporten und Produktivität bleibt die Entwicklung hinter der anderer EU-Staaten zurück. Um diese strukturellen Schwächen zu adressieren, legt EcoAustria in einer neuen Policy Note konkrete Vorschläge für eine zukunftsorientierte Industriestrategie vor. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern, Innovationen zu beschleunigen und die Standortattraktivität nachhaltig zu stärken. Im Zentrum der Empfehlungen steht die Forderung nach einer ressortübergreifenden Strategie, die Steuer-, Arbeitsmarkt-, Energie-, Innovations- und Bildungspolitik systematisch miteinander verzahnt. Einzelmaßnahmen oder sektorale Initiativen reichen laut EcoAustria nicht aus, um den Standort strukturell zu stärken. Stattdessen brauche es einen "Whole-of-Government"-Ansatz mit klaren Zuständigkeiten, verbindlichen Meilensteinen und einer übergeordneten Steuerung, um Synergien zu nutzen und Zielkonflikte zu vermeiden. Ein zentraler Hebel liegt in der Senkung der Standortkosten. Österreich weist mit einer Abgabenquote von 43, 5 Prozent einen deutlich höheren Wert als der Eurozonen-Durchschnitt (40, 6 Prozent) auf. EcoAustria empfiehlt daher eine gezielte Abgabenentlastung, die Dämpfung der Energie- und Netzkosten sowie eine Effizienzsteigerung im öffentlichen Sektor, um Unternehmen zu entlasten und Investitionen zu erleichtern. Dazu gehört auch die Konsolidierung des Förderwesens sowie eine klarere Aufgaben- und Finanzierungsverteilung zwischen staatlichen Ebenen, um Doppelstrukturen und unnötige Bürokratie zu vermeiden. Darüber hinaus betont EcoAustria die Bedeutung einer stärkeren Innovations- und Unternehmensdynamik. Investitionen in Schlüsseltechnologien wie GreenTech, Digitalisierung und Life Sciences, steuerliche Anreize für private Investitionen und Venture Capital sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur gelten als wesentliche Erfolgsfaktoren. Internationale Talente sollen durch gezielte Zuwanderungsprogramme besser integriert werden, während innovationsfreundliche Regulierungsmodelle - etwa Sandbox-Systeme - neue Geschäftsmodelle erleichtern können. Auch im Bereich der Verwaltung und Regulierung sieht EcoAustria erheblichen Reformbedarf. Vorschläge wie die Einführung von "One in, one out"-Regeln oder Sunset-Klauseln, die Digitalisierung von Verfahren, verbindliche Fristen und eine bessere Koordination zwischen Behörden sollen Genehmigungsprozesse beschleunigen und die Bürokratie spürbar verringern. Am Arbeitsmarkt braucht es laut EcoAustria neben einer geringeren Abgabenbelastung auch stärkere Anreize für Vollzeitarbeit, eine höhere Erwerbsbeteiligung Älterer, den Ausbau der Kinderbetreuung und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen in technischen und digitalen Berufen. Zudem soll die qualifizierte Zuwanderung erleichtert werden, um den Fachkräftebedarf langfristig zu decken.
    Keywords: Internationaler Wettbewerb, Industriepolitik, Österreich
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ecoapn:331860
  5. By: Brachert, Matthias; Dehio, Jochen; Heinisch, Katja; Holtemöller, Oliver; Kirsch, Florian; Krause, Clara; Mühlbauer, Silvia; Neumann, Uwe; Rothgang, Michael Benjamin; Schmidt, Torsten; Schult, Christoph; Solms, Anna; Titze, Mirko
    Abstract: Das Klimaschutzgesetz (KSG) sieht eine Reduktion der deutschen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 65% gegenüber den Emissionen im Jahr 1990 vor. Der Ausstieg aus der thermischen Verwertung der Kohle (vor allem der Braunkohle) leistet einen substanziellen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele. Der Kohleausstieg stellt die Braunkohlereviere (und die Standorte der Steinkohlekraftwerke) jedoch vor strukturpolitische Herausforderungen. Um den Strukturwandel in diesen Regionen aktiv zu gestalten, hat der Bundestag im August 2020 mit Zustimmung des Bundesrats das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) beschlossen. Über dieses Gesetz stellt der Bund bis zum Jahr 2038 Finanzhilfen in Höhe von 41, 09 Mrd. Euro zur Verfügung. Im Fokus der Politikmaßnahmen stehen verschiedene Ziele, vor allem gesamtwirtschaftliche (Wertschöpfung, Wachstum, Steueraufkommen), wettbewerbliche (Produktivität), arbeitsmarktpolitische (Beschäftigung, Beschäftigungsstrukturen), verteilungspolitische (regionale Disparitäten) sowie klimapolitische (Treibhausgasreduzierung, Nachhaltigkeit). Die im StStG vorgesehenen strukturpolitischen Interventionen umfassen ein breites Maßnahmenbündel. Das Gesetz fordert eine begleitende wissenschaftliche Evaluierung des Gesetzes. Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um das dritte Dokument in diesem Evaluierungszyklus. Der erste Bericht (Brachert u.a., 2023) präsentierte ein erstes Lagebild nach dem Start der im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms geplanten Maßnahmen. Der zweite Bericht (Brachert u.a., 2025) enthielt eine Aktualisierung und erweiterte Aussagen zu den möglichen Effekten der Maßnahmen aus dem InvKG. An diesem Punkt setzt der vorliegende Zwischenbericht 2025 an. Es gehen immer mehr Maßnahmen in die Umsetzung, wodurch der Strukturwandel an Fahrt aufnimmt. Jedoch bleibt auch für diesen Bericht zu berücksichtigen, dass viele der geplanten Maßnahmen noch nicht oder gerade erst begonnen haben, was bei einer fast zwanzigjährigen Laufzeit des Programms naheliegend ist. Die in diesem Bericht vorgelegten empirischen Analysen basieren auf dem Datenstand vom 31.12.2024, also rund viereinhalb Jahre nachdem das InvKG in Kraft getreten ist.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwhstu:331887
  6. By: Schwarzbauer, Wolfgang; Knaus, Johanna
    Abstract: Die österreichische Außenwirtschaft ist ein zentraler Motor des wirtschaftlichen Wachstums. Dieser Motor ist jedoch zunehmend ins Stottern geraten. Gründe dafür sind - neben innerstaatlichen Faktoren - wachsende geopolitische Unsicherheiten und Krisen, die schwächelnde deutsche Exportwirtschaft sowie der technologische Aufholprozess Chinas. Vor diesem Hintergrund analysiert die vorliegende Policy Note jene Spezialisierungen, die Rückschlüsse auf Wettbewerbsvorteile österreichischer Unternehmen im Außenhandel zulassen - sowohl auf nationaler Ebene als auch auf Ebene der Bundesländer. Die Analyse zeigt, dass weniger die Güterstruktur als vielmehr die Exportmarktstruktur sehr stark auf Europa und die USA konzentriert ist. Angesichts der schwachen konjunkturellen Entwicklung in Europa und der US-Zollpolitik bedeutet dies, dass die Diversifizierung der Exportmärkte vorangetrieben werden muss. Dabei zeigt sich, dass einzelne Bundesländer stärker betroffen sind als andere, was auf ihre spezifischen Spezialisierungen zurückzuführen ist. Darauf aufbauend werden mithilfe des EcoAustria-Exportmarktindex potenzielle Märkte identifiziert, die aufgrund ihrer Eigenschaften verstärkt in den Fokus der Exportmarktdiversifizierung rücken können. Empfohlen wird eine breitere geografische Diversifizierung. Deutschland und der EUBinnenmarkt bleiben zwar zentrale Anker, und auch die USA sind ein wichtiger - wenn auch mit Unsicherheiten behafteter - Exportmarkt. Gleichzeitig gewinnen ausgewählte Staaten des Nahen Ostens sowie stabile asiatische Partner wie Japan, Südkorea und Singapur an Bedeutung. Mit dem geplanten EU-MERCOSUR-Abkommen eröffnen sich zudem neue Chancen in Südamerika, die strategisch relevant sein und mögliche Rückgänge bei Exporten in die USA teilweise kompensieren könnten. Für die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Exporte ist jedoch nicht nur die Marktdiversifizierung entscheidend, sondern auch die technologische Weiterentwicklung der Exportprodukte. Wachstumspotenziale bestehen insbesondere in den Bereichen Life Sciences, Chemie, Pharmazie und grüne Technologien. Eine gezielte Förderung technologisch anspruchsvoller und klimarelevanter Exportgüter kann Österreichs Position im internationalen Wettbewerb stärken und die Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Handelsrisiken erhöhen.
    Keywords: Internationale Arbeitsteilung, Export, Außenhandelsstruktur, Diversifikation, Geopolitik, Österreich
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ecoapn:331861
  7. By: Meryem Gökten; Richard Grieveson; Oliver Reiter
    Abstract: Abstract:Dieser Bericht analysiert die wirtschaftlichen Entwicklungen der EU-Türkei-Zollunion und deren geopolitische Implikationen. Während das Handelsvolumen seit 1996 gestiegen ist, haben die EU und Österreich als Handelspartner an relativer Bedeutung verloren, insbesondere zugunsten Russlands und Chinas. Auch innerhalb Europas zeigen sich Verschiebungen: Der Handel verlagert sich zunehmend zugunsten osteuropäischer Mitgliedstaaten, während die Beziehungen zu traditionellen westeuropäischen Partnern, insbesondere den großen Volkswirtschaften, tendenziell rückläufig sind. Spanien bildet eine Ausnahme, wo sich das Handelsvolumen aufgrund enger politischer und wirtschaftlicher Beziehungen deutlich erhöhte. Zwar hat die Zollunion den Handel insgesamt deutlich gefördert, doch ihr enger Umfang sowie insbesondere bestehende nichttarifäre Handelshemmnisse schränken das Exportpotenzial für die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten weiterhin ein. Neue US-Zölle und der eskalierende transatlantische Handelskonflikt erschweren zusätzlich die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der EU und der Türkei. Gleichzeitig öffnen sie jedoch Spielräume für eine Modernisierung. Aber die Zollunion bleibt politisch umstritten: Im Laufe der Jahre haben politische Differenzen, innenpolitische Turbulenzen in der Türkei sowie der daraus resultierende stagnierende EU-Beitrittsprozess das bilaterale Verhältnis zunehmend belastet. Trotz ihrer wachsenden geopolitischen Bedeutung gilt die Türkei weiterhin als instabile Partnerin: Die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu und die Repressionen gegen die größte Oppositionspartei CHP haben das Vertrauen europäischer Partner weiter geschwächt, mit negativen Folgen nicht nur für die politischen Beziehungen, sondern auch für das Vertrauen von Investor:innen. In vier Szenarien untersuchen wir die Auswirkungen möglicher Handelsentwicklungen auf Wohlfahrt und Handelsströme, insbesondere für die EU und die Türkei. Die Ergebnisse zeigen, dass eine tiefgreifende Modernisierung der Zollunion das Handelsvolumen zwischen der Türkei und der EU deutlich erhöhen und spürbare Wohlfahrtsgewinne für die Türkei erzielen, die negativen Effekte eines Handelskonflikts mit den USA für die EU aber nur sehr gering abmildern könnte.
    Keywords: Zollunion, EU-Türkei-Beziehungen, berechenbares allgemeines Gleichgewichtsmodell
    JEL: F14 F13 F50
    Date: 2025–11
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:wsr:ecbook:y:2025:m:11:i:05
  8. By: Matras, Paul; Seimert, Marc; Sitte, Jonas; Dietrich, Viktoria; Kaufmann, Andreas; Gärtner, Julian; Hoffmann, Mathias; Oertel, Cornelius; Wellbrock, Nicole
    Abstract: Bewaldete Moore machen zwar nur 2, 4 % der Waldfläche Deutschlands aus, sind jedoch ein bedeutender Kohlenstoffspeicher, der ein dauerhaftes Monitoring erfordert. Aktuell liegen für organische Böden unter Wald keine spezifischen Emissionsfaktoren vor, die für eine qualitativ hochwertige Berichterstattung an IPCC notwendig sind. Deshalb wurde das Thünen-Institut für Waldökosysteme durch das BMLEH mit dem Aufbau eines deutschlandweiten Moorbodenmonitorings für den Klimaschutz im Wald beauftragt. Weiterhin gilt es, die Karte der organischen Böden sowie die Angaben zum Anteil der entwässerten Moore unter Wald zu verbessern. In das Monitoringprogramm wurden 50 bewaldete Moore aufgenommen und mithilfe der Bestandestypen des Projekts WaMoBiKi klassifiziert. Sie decken die wichtigsten Hauptbaumarten auf Moorböden (Fichte, Kiefer, Birke und Erle) ab und enthalten eine hohe Variabilität an Moormächtigkeiten von 15 cm bis über 10 m. Die Auswertung der bisherigen Moorwasserstände ergibt ein erstes Bild vom Zustand des Wasserhaushalts der Moore. Anhand von Wasserstufen lässt sich abschätzen, ob ein Standort eher Torfzehrung, Torferhalt oder Torfwachstum aufweist. Für belastbare Aussagen zu langfristigen mittleren Wasserständen müssen die Messreihen noch über mehrere Jahre fortgeführt werden. Die Feuchtestufen korrelieren mit dem Anteil moortypischer Vegetation. Gleiches gilt für die Baumarten, wo Fichte in trockneren Mooren, Kiefer und Birke in mittleren Feuchten und Erle in nassen Mooren auftritt. Der Kohlenstoffspeicher der Bestände variiert von 1, 5 - 325, 5 t C ha⁻¹ und liegt im Mittel bei 86, 7 t C ha⁻¹. Auf nährstoffreichen Nieder- und Übergangsmooren sind die Vorräte höher als in nährstoffarmen Hochmooren. Werden die Baumarten betrachtet, so wird am meisten Kohlenstoff in Fichten- und Schwarzerlenbeständen gespeichert. Die Kohlenstoffvorräte in Kiefern- und Birkenbeständen sind deutlich niedriger. [...]
    Abstract: Forested peatlands account for only 2.4 % of Germany's forest area, but they represent a significant carbon reservoir requiring long-term monitoring. Currently, no specific emission factors exist for organic soils under forest, which are needed for high-quality reporting to the IPCC. Therefore, the Thünen Institute of Forest Ecosystems was commissioned by the German Federal Ministry of Agriculture, Food and Regional Identity (BMLEH) to establish a nationwide peatland monitoring program for climate protection in forests. Additionally, mapping of organic soils and the proportion of drained forested peatlands is being improved. Fifty forested peatlands were included in the monitoring program and classified using the stand types of the WaMoBiKi project. They cover the main tree species occurring on peat soils (spruce, pine, birch, and alder) and show a wide range of peat thicknesses from 15 cm to over 10 m. The evaluation of current peatland water levels provides a first overview of the hydrological status of the sites. Based on water stages, it can be estimated whether a site is undergoing peat loss, peat preservation, or peat accumulation. To derive reliable information on long-term average water levels, the measurement series need to be continued for several more years. Analyses show that the assigned moisture classes correlate with the proportion of peat-specific vegetation. Likewise, tree species distribution reflects moisture conditions: spruce occurs in drier peatlands, pine and birch in moderately wet sites, and alder in wet peatlands. The carbon storage of the forest stands varies between 1.5 and 325.5 t C ha⁻¹, with a mean value of 86.7 t C ha⁻¹. Nutrient-rich lowland and transitional peatlands store considerably more carbon than nutrient-poor raised bogs. Considering tree species, the highest carbon stocks are found in spruce and black alder stands, while pine and birch stands store substantially less carbon. [...]
    Keywords: Moorböden, Monitoring, Wald, Kohlenstoffvorrat, Treibhausgasemissionen, Moorwasserstand, peat soil, forest, carbon stocks, greenhouse gas emissions, peat water level
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:jhtire:331874
  9. By: Margarian, Anne
    Abstract: Der vorliegende Bericht zum Thünen-Monitoring von Preisen, Kosten und Margen in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten diskutiert die methodischen und konzeptionellen Hintergründe des Monitorings und bietet Interpretationshilfen. Er ermöglicht eine informierte Nutzung des umfangreichen und jährlich aktualisierten Materials des Monitorings. Das Monitoring soll helfen, das verbreitete allzu vereinfachte Bild von der Preisbildung in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten zu überwinden. Es zeigt unter anderem, dass die Preisentwicklungen in der Wertschöpfungskette heute nicht mehr die Preis-Kosten-Schere widerspiegeln, in der die Landwirtschaft lange gesehen wurde. Es zeigt auch, dass die Preisentwicklungen großenteils durch die Entwicklung der Vorleistungskosten zu erklären und die Margen in der Regel auf allen Stufen der Kette schmal sind. Ihre Veränderung hat daher nur begrenzten Einfluss auf die Preise. In der Landwirtschaft haben Schwankungen der Margen einen größeren Anteil an den Schwankungen der Erzeugungspreise. Angesichts der fehlenden Marktmacht landwirtschaftlicher Betriebe sind sie aber auf exogene Schwankungen in Angebot und Nachfrage zurückzuführen. Deutlich wird auch, dass größere Unternehmen in der gesamten Wertschöpfungskette nicht zwingend die höchsten Margen realisieren, aber oft die effizienteren Anbieter sind. Auf allen Stufen der Kette ist schließlich eine breite Streuung der Margen zu beobachten, die auf Effizienzunterschiede hindeutet. Von den kleinsten Unternehmen der Ernährungswirtschaft realisiert ein großer Teil negative Margen. Das steht im Einklang mit der starken Schrumpfung des Ernährungshandwerks.
    Abstract: This report discusses the methodological and conceptual background of the Thünen monitoring of prices, costs, and margins in food value chains, and offers guidance on interpretation. It enables informed use of the extensive and continually updated monitoring material. The monitoring aims to help overcome the widespread oversimplified view of price formation in food value chains. It demonstrates that price developments within the value chain no longer reflect the price-cost squeeze that agriculture has long been perceived to experience. It also demonstrates that price developments can largely be explained by changes in input costs, and that margins tend to be narrow at all stages of the chain. Therefore, their change has only a limited impact on prices. In agriculture, fluctuations in margins account for a larger proportion of fluctuations in producer prices. However, given farms' lack of market power, these fluctuations are attributable to exogenous fluctuations in supply and demand. It is also evident that larger companies do not necessarily achieve the highest margins throughout the value chain; rather, they are often the more efficient suppliers. Finally, a wide dispersion of margins can be observed at all stages of the chain, indicating differences in efficiency. A large proportion of the smallest food processing firms achieve negative margins. This is consistent with the sharp decline in the craft food sector.
    Keywords: Landwirtschaftliche Wertschöpfungskette, Preisbildung, Preistreiber, Marktmacht, Erfolgskennzahlen, Inflation, Nettomargen, Kapitalrentabilität, Unternehmensgruppen, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel, Food value chain, pricing, cost and price drivers, market power, performance indicators, inflation, net margins, return on capital, enterprise groups, food industry, food retail
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:jhtiwp:331875
  10. By: Klaus Weyerstraß; Martin Ertl; Daniel Schmidtner; Adrian Wende; Hannes Zenz
    Abstract: Abstract: Die IHS-Studie zeigt, dass Österreichs Außenhandel weiterhin stark auf die Europäische Union (EU) ausgerichtet ist – rund zwei Drittel der Warenströme entfallen auf EU-Partner, vor allem Deutschland. Gleichzeitig gewinnen Drittstaaten deutlich an Bedeutung: Ihr Anteil am Handel wächst stetig, besonders mit den USA, China und der Schweiz. Diese Märkte bieten hohes Wachstumspotenzial, sind aber mit größeren Risiken verbunden – etwa Zöllen, Wechselkursvolatilität und strategischen Abhängigkeiten bei Rohstoffen, insbesondere gegenüber China. Drittlandsexporte konzentrieren sich auf Maschinen, pharmazeutische Produkte und Fahrzeugteile. Unternehmen, die auf Drittmärkten aktiv sind, zeichnen sich durch höhere Produktivität, Beschäftigung und Innovationskraft aus. Sie tragen wesentlich zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich bei: Rund ein Drittel der Arbeitsplätze hängt direkt von der Auslandsnachfrage ab, davon fast die Hälfte von Drittstaaten. Handelspolitische Öffnung und Freihandelsabkommen gelten daher als zentrale Hebel, um Österreichs Wettbewerbsfähigkeit global zu abzusichern.
    Keywords: international trade, Austrian Foreign Trade, exports
    Date: 2025–11
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:wsr:ecbook:y:2025:m:11:i:04
  11. By: Seibert, Holger (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany)
    Abstract: "Even 35 years after German reunification, employees in East Germany still earn significantly lower wages than in the western part. This report analyses the development of wage differences between East and West Germany from 2012 to 2024." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Keywords: IAB-Open-Access-Publikation
    Date: 2025–11–18
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabkbe:202525
  12. By: Brenner, János; Furkert, Matthias; Gebekken, Norbert; Hartz, Andrea; Kandora, Carsten; Klee, Andreas; Krings, Susanne; Kurth, Detlef; Priebs, Axel; Starnofsky, Caroline
    Abstract: Die russische Annexion der Krim 2014 und der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine 2022 haben unter anderem dazu geführt, Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz als notwendige gesellschaftliche Aufgabe wieder verstärkt ins öffentliche und politische Blickfeld Deutschlands zu rücken. Dabei wird deutlich, dass im militärischen und im zivilen Bereich umfangreiche Nachholbedarfe bestehen, nicht zuletzt bei der Stärkung der gesellschaftlichen und räumlichen Resilienz. Auch Raumordnung und Raumordnungspolitik mit ihrer Kernkompetenz für die Gestaltung räumlicher Strukturen und Entwicklungen auf allen Ebenen müssen einen Beitrag leisten, die Resilienz von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Dieses Positionspapier zeigt auf, wie wichtig die Sicherung und Stärkung resilienter Raumstrukturen durch Raumordnung und Raumentwicklung sind und welche Handlungsmöglichkeiten (und -notwendigkeiten) auf allen Ebenen der räumlichen Planung in diesem Sinne genutzt und erweitert werden sollen. Es wird unter anderem argumentiert, dass in die Instrumente der Raumordnung und der Raumordnungspolitik Resilienzaspekte verpflichtend berücksichtigt werden sollten und dass tradierte Maxime in Frage gestellt werden müssen, etwa die Bündelung von Infrastrukturen. Im Positionspapier werden zahlreiche Empfehlungen für Festsetzungen formuliert, die die Länder und die Träger der Regionalplanung zur Unterstützung von Landes- und Bündnisverteidigung und Bevölkerungsschutz in ihre jeweiligen Pläne einarbeiten sollten. Schließlich wird dafür plädiert, dass die unterschiedlichen Akteurgruppen in diesem Feld (Raumordnung, Landes- und Bündnisverteidigung, Bevölkerungsschutz) in einen kontinuierlichen Austausch treten.
    Abstract: Russia's annexation of Crimea in 2014 and its war of aggression against Ukraine in 2022 have, among other things, brought national and alliance defence as well as civil protection back into the public and political spotlight as necessary social tasks. It becomes clear that there are extensive needs for catch-up in both the military and civilian sectors, not least in terms of strengthening societal and spatial resilience. Spatial planning and spatial planning policy, with their core competence for shaping spatial structures and developments at all levels, must also contribute to strengthening the resilience of the state, the economy, and society. This position paper highlights the importance of securing and strengthening resilient spatial structures through spatial planning and development and outlines the options (and necessities) for action at all levels of spatial planning that should be utilized and expanded in this regard. Among other things, it argues that resilience aspects should be included as a matter of course in spatial planning instruments and spatial planning policy, and that traditional maxims, such as the bundling of infrastructure, must be questioned. The position paper formulates numerous recommendations for designations that the federal states and regional planning organizations should incorporate into their respective plans to support state and alliance defence and civil protection. Finally, it calls for actors in the fields of spatial planning, state and alliance defence as well as civil protection to engage in a continuous dialogue.
    Keywords: Resilienz, Landes- und Bündnisverteidigung, Bevölkerungsschutz, militärische Konflikte, Raumordnung, Resilience, National and alliance defence, Civil protection, Military conflicts, Spatial planning
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:arlpos:331865
  13. By: Arentz, Christine; Winter, Henri; Simon, Jan-Henrik
    Abstract: Hintergrund: Seit Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs 2017 ist die Anzahl der Leistungsempfänger in der gesetzlichen Pflegeversicherung deutlich über das demografisch zu erwartende Ausmaß angestiegen. In der Folge sind die Beitragssätze in der Sozialen Pflegeversicherung und die Prämien in der Privaten Pflegepflichtversicherung wiederholt gestiegen. Dieser Beitrag analysiert die Charakteristika der Erstantragsteller in der privaten Pflegepflichtversicherung mit einem Fokus auf Pflegegrad 1, um Präventionspotentiale für die Versicherten und Reformelemente für die gesetzliche Pflegeversicherung zu identifizieren. Methodik: Die Datenerhebung erfolgte durch die Medicproof GmbH im Rahmen der Pflegebegutachtung der Privatversicherten in Deutschland, die von 2017-2023 einen Erstantrag auf Leistungen der Privaten Pflegepflichtversicherung stellten. Die Daten wurden in aggregierter Form zur Verfügung gestellt und mit deskriptiven Methoden ausgewertet. Ergebnisse: Über 70% der Erstanträge enden in einer Einstufung in Pflegegrad 1 oder 2. Versicherte in höheren Pflegegraden sind eher männlich und tendenziell jünger. Sie erhalten ein hohes Maß an professioneller Pflege, wohingegen Versicherte in Pflegegrad 1 zu 83% ausschließlich von privaten Pflegepersonen gepflegt werden. Versicherte in Pflegegrad 1 haben vor allem leichte Einschränkungen im Bereich der Mobilität. Daraus ergeben sich Einschränkungen im Bereich der Selbstversorgung und im Umgang mit Krankheits- und therapiebedingten Anforderungen. 30% der Pflegebedürftigen in Pflegegrad 1 werden bereits innerhalb eines Jahres hochgestuft, dabei verschlechtern sich vor allem die Mobilität sowie kognitive und kommunikative Fähigkeiten. Schlussfolgerung: Von dem erleichterten Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung profitieren in Pflegegrad 1 vor allem Pflegebedürftige mit leichten Einschränkungen, die vor allem Unterstützung bei der Selbstversorgung und dem Umgang mit Krankheits- und therapiebedingten Anforderungen benötigen. Diese Gruppe benötigt häufig noch keine inhärente pflegerische Unterstützung. Allerdings werden viele innerhalb eines Jahres aufgrund von Verschlechterungen in präventionssensitiven Bereichen in einen höheren Pflegegrad eingestuft. Die zunehmende finanzielle Beanspruchung der Pflegeversicherung unterstreicht die Notwendigkeit, Ressourcen bedarfsgerechter einzusetzen und Prävention als zentralen Bestandteil der Leistungserbringung zu stärken.
    Abstract: Background: In Germany, individuals in need of long-term care are entitled to benefits from the long-term care insurance system. In recent years, the number of beneficiaries has risen far beyond the level that could be expected from demographic trends. This development already places a considerable financial burden on the system and is projected to intensify further in the future. This study analyzes the characteristics of first-time applicants in the private long-term care insurance scheme, with a particular focus on Care Degree 1, in order to identify both preventive potential for insured individuals and possible reform elements for the insurance system.Methods: Data were collected by Medicproof GmbH in the context of care assessments for privately insured individuals in Germany who submitted a first-time application for long-term care insurance benefits between 2017 and 2023. The data was provided in aggregated form and analyzed using descriptive methods.Results: More than 70% of first-time applications result in classification into Care Levels 1 or 2. Individuals classified into higher care levels are more likely to be male and, on average, somewhat younger. They typically receive a substantial amount of professional care, whereas 83% of those in Care Level 1 are cared for exclusively by informal caregivers. Care Level 1 beneficiaries exhibit primarily minor mobility impairments, which in turn lead to limitations in self-care (Module 6) and in managing disease- and therapy-related demands (Module 5). Approximately 30% of individuals in Care Level 1 are reassigned to a higher care level within one year. The most pronounced increases in assessment scores occur in Module 1 (Mobility) and Module 2 (Cognitive and Communicative Abilities).Conclusion: The facilitated access to long-term care benefits primarily supports individuals in Care Level 1 with mild impairments who mainly require assistance with self-care and managing disease- and therapy-related demands. This group frequently does not yet require inherent nursing support. However, about 30% of them are reassigned to a higher care level within one year due to deterioration in prevention-sensitive domains. Given the substantial financial strain on the long-term care insurance system, it is advisable to allocate resources more strategically and to orient Care Level 1 more strongly toward preventive measures.
    Keywords: Pflegeversicherung, Pflegebedürftigkeit
    JEL: H H5 H55
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:thkivw:331863
  14. By: Frank, Stefan; Dettmann, Ullrich; Piayda, Arndt; Seidel, Ronny; Amiri, Elaheh; Bamberger, Saskia; Heidkamp, Arne; Heller, Sebastian; Holzträger, Sylvia; Kuwert, Malina; Lakeberg, Silvana; Laqua, Sharon; Minke, Merten; Nagel, Stefan; Oehmke, Willi; Schemschat, Bernd; Simon, Carolin; Wittnebel, Mareille; Wywias, Holger; Tiemeyer, Bärbel
    Abstract: Moorböden (vereinfacht für Moor- und weitere organische Böden) sind durch einen hohen und vulnerablen Vorrat an organischem Kohlenstoff (C org) gekennzeichnet. Änderungen des Corg-Vorrats sowie Emissionen der weiteren Treibhausgase (THG) Methan und Lachgas müssen im Rahmen der jährlichen Emissionsberichterstattung berichtet und angerechnet werden. Zur Berechnung der THG-Emissionen müssen deren Steuergrößen und die Verteilung der Moorböden in Deutschland bekannt sein. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat das Thünen-Institut mit dem Aufbau eines deutschlandweiten Moorbodenmonitorings beauftragt, wobei das Monitoring im Offenland durch das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz und das Monitoring im Wald durch das Thünen-Institut für Waldökosysteme durchgeführt wird. Ziele des Moorbodenmonitorings sind die Einrichtung eines repräsentativen Monitoring-Netzwerks für alle landesweit vorkommenden Landnutzungen sowie für Flächen mit THG-Minderungsmaßnahmen. Darüber hinaus sollen die Voraussetzungen für eine langfristige Bewertung der Klimawirksamkeit geschaffen und die relevanten Steuergrößen erfasst werden. Ein weiteres Ziel ist die Weiterentwicklung der am Thünen-Institut bestehenden Regionalisierungsansätze und die Integration dieser in die Emissionsberichterstattung. Das Moorbodenmonitoring im Offenland beruht auf einem clusterbasierten Ansatz, d.h. die Monitoringflächen verteilen sich auf 45 Cluster, die typische Charakteristika der Moorböden abbilden sollen. Die Monitoringflächen werden dabei nach der Bodenkategorie, der Landnutzung sowie der Hydrologie in zwei bis drei Ebenen stratifiziert. Langfristig soll das Monitoring-Netzwerk 150 Monitoringflächen umfassen. Bisher wurden 118 Monitoringflächen mit Unterstützung der Flächeneigentümer*innen und Flächenbewirtschafter*innen eingerichtet. Alle Arbeiten auf den Monitoringflächen wurden nach einheitlichen und veröffentlichten Methoden in den Bereichen Boden, Hydrologie, Vegetation und Geländehöhen durchgeführt. Über Fragebögen und Schlagkarteien erfolgte zusätzlich eine Abfrage wesentlicher Managementinformationen. [...]
    Abstract: Peat soils, encompassing peat and other organic soils, store large and vulnerable amounts of soil organic carbon (SOC). Changes in these SOC stocks must be reported annually within greenhouse gas (GHG) inventories. Accurate national reporting and accounting requires knowledge of both the magnitude of stock changes and the controlling factors, as well as the distribution of peat soils across Germany. The Federal Ministry of Agriculture, Food and Regional Identity (BMLEH) tasked the Thünen Institute to establishing a nationwide peat soil monitoring program. Monitoring in open landscapes is conducted by the Thünen Institute of Climate-Smart Agriculture, while forest monitoring is handled by the Thünen Institute of Forest Ecosystems. The program aims to establish a representative monitoring network that captures the national distribution of land use on peat soils and areas with GHG mitigation measures. In addition, the program aims to create the basis for a long-term assessment of climate effects and to capture the relevant driving factors. Another objective is to further develop the regionalization approaches already established at the Thünen Institute and integrate them into emission reporting. The monitoring network is based on a cluster approach, i.e., the monitoring sites are distributed in 45 cluster representing characteristic peatland areas. The monitoring sites are stratified according to soil type, land use, and hydrology. To date (10/2025), 118 sites have been established across Germany, with standardized measurements of soil, hydrology, vegetation, and surface motion, supplemented by management surveys. Long-term monitoring aims to include 150 sites. [...]
    Keywords: Moorboden, organische Böden, organische Bodensubstanz, Kohlenstoffvorrat, Stickstoffvorrat, Hydrologie, Geländehöhen, Monitoring, Landnutzung, Treibhausgasemissionen, Emissionsberichterstattung, peatland, organic soils, soil organic matter, carbon stock, nitrogen stock, hydrology, surface motion, monitoring, land use, greenhouse gas, emission reporting
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:jhtire:331864
  15. By: Strobel, Jürgen
    Abstract: Alterssicherung in Deutschland ist zu Beginn der laufenden Legislaturperiode wieder stärker in den Fokus der Politik gerückt, da die nachvollziehbaren Erwartungen der vielen Millionen Versicherten der Gesetzlichen Rentenversicherung an eine auskömmliche Altersversorgung kaum noch mit realistischen Möglichkeiten der Finanzierung in Einklang zu bringen sind. Der vorliegende Beitrag enthält einen Vorschlag zur mittelfristigen Entschärfung dieses Problems. Plädiert wird für ein behutsames Absenken des Versorgungsniveaus in der gesetzlichen Rente ab Beginn der 2030-er Jahre in Verbindung mit einer zusätzlichen kapitalgedeckten obligatorischen Altersvorsorge, die im Kern auf einer deutlich reformierten Riester-Rente beruht mit einer Produktgestaltung, die sich eng an diejenige der Gesetzlichen Rentenversicherung anlehnt.
    Abstract: At the beginning of the current legislative period, old-age provision in Germany has once again become a major political focus, as the understandable expectations of the many millions of people insured under the statutory pension insurance scheme for adequate old-age provision can hardly be reconciled with realistic financing options. This article contains a proposal for alleviating this problem in the medium term. It advocates a cautious reduction in the level of statutory pension benefits from the beginning of the 2030s, combined with an additional funded mandatory pension scheme based essentially on a significantly reformed Riester pension with a product design closely modelled on that of the statutory pension insurance scheme.
    Keywords: Altersversorgung, Rentenversicherung
    JEL: H H5 H55
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:thkivw:331862
  16. By: Frankenberg, Dominik; Kopka, Alexander; Peters, Jan Cornelius
    Abstract: Anlässlich der anstehenden Neuabgrenzung der Fördergebiete für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) untersuchen wir die Strukturschwäche ländlicher Räume. Dies soll politischen Entscheidungsträgern helfen, mögliche Änderungen der Fördergebietsabgrenzung vor dem Hintergrund unterschiedlicher politischer Ziele zu bewerten. Aktuell werden ländliche Räume, gemessen an der Bevölkerungsverteilung, etwas häufiger als strukturschwach eingestuft als - höher verdichtete - urbane Regionen. Mit Ausnahme der Unterbeschäftigungsquote deuten alle derzeit für die Abgrenzung genutzten Indikatoren auf Formen von Strukturschwäche hin, die häufiger ländliche als urbane Regionen betreffen. Neben den bisher verwendeten Indikatoren beziehen wir auch weitere Merkmale mit Bezug zu den Zielen der GRW ein. Strukturschwäche in ländlichen Räumen spiegelt sich u. a. in folgenden Ausprägungen wider: in einem geringen Produktivitäts- und Lohnniveau, einem hohen Anteil von Auspendlern über 50 km, einem stark rückläufigen Arbeitskräfteangebot, Erreichbarkeits- bzw. Versorgungsdefiziten, einer geringeren kommunalen Steuereinnahmekraft, teils hohen Schulabbrecherquoten und einem geringen Anteil an MINT-Beschäftigten. Nominale Löhne sind in ländlichen Regionen bei gleicher regionaler Produktivität zudem im Mittel geringer als in höher verdichteten Regionen und weisen entsprechend stärker auf Strukturschwäche in ländlichen Räumen hin. Die Problemlagen innerhalb der ländlichen Räume variieren zwischen den einzelnen Regionen: Es sind nicht stets die gleichen ländlichen Regionen, die eher ungünstige Ausprägungen der herangezogenen Strukturschwächeindikatoren aufweisen. Die Indikatorauswahl hat also nicht nur Einfluss darauf, welcher Anteil der ländlichen Räume potenziell als strukturschwach klassifiziert wird, sondern auch darauf, auf welche ländlichen Regionen dies zutrifft (Kompositionseffekt). Die Gewichtung der einzelnen Indikatoren und Teilbereiche ist eine politisch-normative Entscheidung und sollte eng mit der zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung bzw. Schwerpunktsetzung der GRW korrespondieren. Je nach förderpolitischer Akzentuierung können sehr unterschiedliche Regionen als strukturschwach klassifiziert werden. Sofern beabsichtigt wird, den "präventiver Charakter" der GRW zu stärken, könnten insbesondere Indikatoren der Bereiche Demografie, Digitalisierung / Automatisierung sowie Klimaneutralität einbezogen bzw. höher als bisher gewichtet werden. Demgegenüber könnte die bisher hohe Gewichtung der Unterbeschäftigungsquote aufgrund der mittel- sowie längerfristig gesunkenen Arbeitslosigkeit und eines ausgeprägten qualifikatorischen Missmatches am Arbeitsmarkt hinterfragt werden. Letzterer ist eher durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zu adressieren. Der Transformationsdruck im Bereich Digitalisierung und Demografie ist in ländlichen Räumen höher als in urbanen Regionen. Im Bereich der Klimaneutralität stehen hingegen urbane Räume im Fokus. Jedoch führt die Dekarbonisierung auch in einigen ländlichen Regionen zu einem erhöhten Transformationsdruck. Als regionalpolitisches Förderinstrument ist die GRW auf die Kompensation von Standortnachteilen ausgerichtet. Sie kann insbesondere dann ein adäquates Instrument zur Adressierung von Transformationsdruck sein, wenn die Anpassungsfähigkeit von Betrieben durch die regionalen Standortbedingungen beeinträchtigt wird. Die Anpassungspotenziale in strukturschwachen ländlichen Räumen gelten häufig als geringer. Ein Anhaltspunkt dafür sind auch geringere gewerbliche Investitionen. Eine stärkere Berücksichtigung "präventiver Indikatoren" könnte teilweise zulasten von bisher als strukturschwach definierten Regionen gehen, da der Transformationsdruck auch in einigen aktuell strukturstärkeren Regionen hoch ist. Bisher erfolgt die Abgrenzung der GRW-Fördergebiete weitgehend entsprechend der Strukturschwäche, die auf der Ebene von Arbeitsmarktregionen festgestellt wurde. Die vorzuziehende regionale Analyseeinheit ist abhängig von der Zielsetzung bzw. dem räumlichen Wirkungskreis der Politikmaßnahmen. Eine Mindestgröße der räumlichen Bezugsebene (ab Kreisebene) erscheint geboten. Sofern die GRW weiterhin vorwiegend arbeitsmarktbezogene Ziele adressiert, sollte an der Fördergebietsabgrenzung auf Arbeitsmarktregionsebene festgehalten werden. Eine Verwendung der Kreisebene hätte gegenüber der Arbeitsmarktregionsebene vor allem dort nennenswerte Veränderungen zur Folge, wo ausgeprägte Stadt-Umland-Disparitäten innerhalb der entsprechenden Arbeitsmarktregion bestehen.
    Abstract: We are examining the structural weaknesses of rural areas in light of the upcoming redefinition of the assisted areas for the joint task Improvement of the Regional Economic Structure ("Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" - GRW). This aims to help political decision-makers to evaluate possible changes to the delimitation of eligible areas against the backdrop of different political objectives. The current definition of assisted areas classifies rural areas as structurally weak slightly more often than more densely populated urban regions, based on population distribution. With the exception of the underemployment rate, all indicators used to define the current funding areas point to forms of structural weakness that affect rural regions more frequently than urban regions. In addition to the indicators used to date, we also include other characteristics related to the GRW's objectives. Structural weakness in rural areas is reflected, among other things, in the following characteristics: low productivity and wage levels, a high proportion of commuters traveling more than 50 km, a sharp decline in the labor supply, accessibility and supply deficits, lower municipal tax revenue, high school dropout rates in some cases, and a low proportion of STEM employees. Nominal wages in rural regions are also lower on average than in more densely populated regions for the same level of regional productivity, thereby accentuating the structural weakness of rural areas. The problems within rural areas vary between individual regions: it is not always the same rural regions that tend to show unfavorable characteristics in terms of the structural weakness indicators used. The choice of indicators therefore not only influences which proportion of rural areas is potentially classified as structurally weak, but also which rural regions this applies to (composition effect). The weighting of the individual indicators and sub- areas is a political and normative decision and should correspond closely with the future content orientation and focus of the GRW. Depending on the emphasis of funding policy, very different regions may be classified as structurally weak. If the intention is to strengthen the 'preventive character' of the GRW, indicators from the areas of demography, digitalisation/automation and climate neutrality could be included or given greater weight than before. On the other hand, the high weighting of the underemployment rate could be questioned due to the medium- and long- term decline in unemployment and a pronounced skills mismatch in the labour market. The latter is more likely to be addressed by labour market policy measures. The pressure for transformation in the areas of digitalisation and demographics is higher in rural areas than in urban regions. In the area of climate neutrality, however, the focus is on urban areas. However, decarbonisation is also leading to increased pressure for transformation in some rural regions. As a regional policy support instrument, the GRW is geared towards compensating for locational disadvantages. It can be an adequate instrument for addressing transformation pressure, particularly when the adaptability of businesses is impaired by regional location conditions. The potential for adaptation in structurally weak rural areas is often considered to be lower. One indication of this is lower commercial investment. Greater consideration of 'preventive indicators' could be partly at the expense of regions previously defined as structurally weak, as the expected pressure to transform is also high in some regions that are currently structurally stronger. Until now, the GRW funding areas have been largely defined according to the structural weakness identified at the level of labour market regions. The preferred regional unit of analysis depends on the objectives and spatial scope of the policy measures. A minimum size for the spatial reference level (from district level upwards) appears to be necessary. If the GRW continues to address primarily labour market-related objectives, the delimitation of the assisted areas at the labour market region level should be maintained. Using the district level instead of the labour market region level would result in significant changes, particularly where there are pronounced urban- rural disparities within the corresponding labour market region.
    Keywords: Regionale Strukturpolitik, räumliche Disparitäten, Regionalanalyse, regional structural policy, spatial disparities, regional analysis
    JEL: R11 R12 R58 J20
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:jhtire:331872
  17. By: Hessler, Lucian; Rock, Verena
    Abstract: Das Thema NAV-Spreads europäischer Immobilienaktien wird derzeit vor allem im Kontext von Bewertungseffizienz und Marktentwicklung diskutiert. Eine fachspezifische Analyse der Bestimmungsfaktoren von NAV-Spreads und deren zeitlicher Dynamik im europäischen Vergleich wurde bislang nur begrenzt vorgenommen. Die vorliegende Arbeit widmet sich dieser Thematik unter Einbeziehung ökonometrischer Untersuchungen. Sie geht der Frage nach, welche makroökonomischen, unternehmensspezifischen und marktbezogenen Faktoren den NAV-Spread europäischer Immobilienaktien beeinflussen und welche Unterschiede sich im Zeitverlauf sowie zwischen den Ländern zeigen. Die Analyse gliedert sich in vier Forschungsfragen, die aufeinander aufbauend bearbeitet werden. Zunächst wird der theoretische Rahmen des NAV-Spreads sowie die historische Entwicklung in Europa dargestellt. Darauf aufbauend wird untersucht, welche Determinanten den NAV-Spread maßgeblich erklären können. Neben makroökonomischen Variablen werden insbesondere unternehmensinterne Kennzahlen wie Verschuldungsgrad, Größe und Ausschüttungsquoten betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich zwischen den europäischen Märkten, um mögliche Strukturunterschiede und landesspezifische Besonderheiten herauszuarbeiten. Schließlich wird analysiert, wie sich die NAVSpreads im Zeitablauf entwickelt haben und in welchen Marktphasen besondere Muster auftreten. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden neben einer ausführlichen Literaturanalyse auch quantitative Methoden eingesetzt. Mithilfe einer Panelregression über mehrere europäischen Länder hinweg wurden Zusammenhänge zwischen dem NAV-Spread und den identifizierten Einflussgrößen empirisch überprüft. Ergänzend erfolgte eine Analyse der zeitlichen Entwicklung der NAV-Spreads in Abhängigkeit von Kapitalmarktbedingungen und makroökonomischen Zyklen. Die Ergebnisse zeigen, dass NAV-Spreads in Europa deutlichen Schwankungen unterliegen und sowohl durch makroökonomische Faktoren als auch durch unternehmensspezifische Eigenschaften bestimmt werden. Länderspezifische Unterschiede lassen sich vor allem durch regulatorische Rahmenbedingungen und Marktstrukturen erklären. Besonders in Krisenzeiten weiten sich die NAV-Spreads signifikant aus, was auf eine erhöhte Risikoaversion der Investoren schließen lässt. Für die Praxis ergibt sich daraus, dass NAV-Spreads nicht nur als reine Bewertungsdifferenz, sondern als Indikator für Marktstimmungen und Risikoeinschätzungen verstanden werden sollten. Immobilienunternehmen und Investoren können aus der Beobachtung und Analyse von NAV-Spreads wichtige Informationen für ihre strategischen Entscheidungen ableiten. Insgesamt leistet die Arbeit einen Beitrag zur besseren Einordnung der NAV-Spreads europäischer Immobilienaktien, zeigt deren zentrale Treiber auf und eröffnet Ansatzpunkte für weiterführende Untersuchungen, insbesondere im Hinblick auf internationale Vergleiche und die Rolle von Immobilienaktien in gemischten Portfolios.
    Abstract: The topic of NAV (Net Asset Value) spreads in European real estate equities is currently discussed primarily in the context of valuation efficiency and market development. However, a specialized analysis of the determinants of NAV spreads and their temporal dynamics across European countries has so far been limited. This study addresses this gap by incorporating econometric investigations. It explores which macroeconomic, firm-specific, and market-related factors influence the NAV spread of European real estate stocks, and what differences emerge over time and between countries. The analysis is structured around four interrelated research questions. First, the theoretical framework of NAV spreads and their historical development in Europe is presented. Building on this, the study examines which determinants significantly explain NAV spreads. In addition to macroeconomic variables, particular attention is given to internal company metrics such as leverage, size, and payout ratios. Another key focus is the comparison between European markets to identify structural differences and country-specific characteristics. Finally, the study analyzes how NAV spreads have evolved over time and which market phases exhibit distinct patterns. To answer these research questions, the study combines an extensive literature review with quantitative methods. Using panel regression across multiple European countries, empirical relationships between NAV spreads and the identified influencing factors are tested. This is complemented by an analysis of the temporal development of NAV spreads in relation to capital market conditions and macroeconomic cycles. The findings reveal that NAV spreads in Europe are subject to significant fluctuations and are influenced by both macroeconomic factors and firm-specific characteristics Country-specific differences are primarily explained by regulatory frameworks and market structures. During times of crisis, NAV spreads tend to widen considerably, indicating increased investor risk aversion. From a practical perspective, NAV spreads should not be viewed merely as valuation gaps but as indicators of market sentiment and risk perception. Real estate companies and investors can derive valuable strategic insights from observing and analyzing NAV spreads. Overall, the study contributes to a deeper understanding of NAV spreads in European real estate equities, highlights their key drivers, and opens avenues for further research-particularly regarding international comparisons and the role of real estate stocks in diversified portfolio.
    Keywords: Immobilienwirtschaft, Aktiengesellschaft, Marktwert, Bestand, Europa
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iiwmps:331870
  18. By: Meryem Gökten (The Vienna Institute for International Economic Studies, wiiw); Richard Grieveson (The Vienna Institute for International Economic Studies, wiiw); Oliver Reiter (The Vienna Institute for International Economic Studies, wiiw)
    Abstract: Neue Wege für die EU-Türkei-Wirtschaftsbeziehungen – Zollunion im Wandel? This publication is available in German language only. For a brief English summary see further below. Dieser Bericht analysiert die wirtschaftlichen Entwicklungen der EU-Türkei-Zollunion und deren geopolitische Implikationen. Während das Handelsvolumen seit 1996 gestiegen ist, haben die EU und Österreich als Handelspartner an relativer Bedeutung verloren, insbesondere zugunsten Russlands und Chinas. Auch innerhalb Europas zeigen sich Verschiebungen Der Handel verlagert sich zunehmend zugunsten osteuropäischer Mitgliedstaaten, während die Beziehungen zu traditionellen westeuropäischen Partnern, insbesondere den großen Volkswirtschaften, tendenziell rückläufig sind. Spanien bildet eine Ausnahme, wo sich das Handelsvolumen aufgrund enger politischer und wirtschaftlicher Beziehungen deutlich erhöhte. Zwar hat die Zollunion den Handel insgesamt deutlich gefördert, doch ihr enger Umfang sowie insbesondere bestehende nichttarifäre Handelshemmnisse schränken das Exportpotenzial für die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten weiterhin ein. Neue US-Zölle und der eskalierende transatlantische Handelskonflikt erschweren zusätzlich die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der EU und der Türkei. Gleichzeitig öffnen sie jedoch Spielräume für eine Modernisierung. Aber die Zollunion bleibt politisch umstritten Im Laufe der Jahre haben politische Differenzen, innenpolitische Turbulenzen in der Türkei sowie der daraus resultierende stagnierende EU-Beitrittsprozess das bilaterale Verhältnis zunehmend belastet. Trotz ihrer wachsenden geopolitischen Bedeutung gilt die Türkei weiterhin als instabile Partnerin Die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu und die Repressionen gegen die größte Oppositionspartei CHP haben das Vertrauen europäischer Partner weiter geschwächt, mit negativen Folgen nicht nur für die politischen Beziehungen, sondern auch für das Vertrauen von Investor innen. In vier Szenarien untersuchen wir die Auswirkungen möglicher Handelsentwicklungen auf Wohlfahrt und Handelsströme, insbesondere für die EU und die Türkei. Die Ergebnisse zeigen, dass eine tiefgreifende Modernisierung der Zollunion das Handelsvolumen zwischen der Türkei und der EU deutlich erhöhen und spürbare Wohlfahrtsgewinne für die Türkei erzielen, die negativen Effekte eines Handelskonflikts mit den USA für die EU aber nur sehr gering abmildern könnte. New paths for EU-Turkey economic relations – Custom Union in transition? This report analyses economic developments since the introduction of the EU–Turkey Customs Union and examines the geopolitical implications of its modernisation. While EU–Turkey trade has grown since 1996, the EU and Austria have lost market share in Turkey’s overall trade, particularly to Russia and China. Shifts are also visible within Europe trade is increasingly tilting toward Eastern European member states, while ties with traditional Western partners, especially the large economies, are gradually weakening. Spain is an exception, with trade volume increasing significantly due to its close political and economic ties with Turkey. Although the customs union has significantly promoted trade overall, its narrow scope and, in particular, existing non-tariff trade barriers continue to limit the export potential for the majority of EU member states. New US tariffs and the escalating transatlantic trade dispute are further complicating EU-Turkey trade relations. At the same time, the EU continues to conclude new FTAs, which intensifies the asymmetry of the customs union for Turkey and reinforces the need for modernisation. Yet the customs union remains politically contentious within the EU long-standing political disagreements, domestic turbulence in Turkey, and the stalled accession process have increasingly strained bilateral relations. Despite its growing geopolitical importance and the need to modernise the customs union, Turkey continues to be seen as an unstable partner. The arrest of Istanbul Mayor Ekrem İmamoğlu and the crackdown on the main opposition party, the CHP, have further eroded the confidence of European partners, harming political relations as well as investor sentiment. In four scenarios, we assess how different modernisation options for the customs union would affect welfare and trade flows for the EU and Turkey. The results show that a comprehensive upgrade of the customs union could substantially increase EU-Turkey trade and deliver clear welfare gains for Turkey, but would only marginally cushion the EU from the negative effects of a trade conflict with the United States.
    Keywords: Zollunion, EU-Türkei-Beziehungen, berechenbares allgemeines Gleichgewichtsmodell
    JEL: F13 F14 F50
    Date: 2025–11
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:wii:ratpap:rpg:32
  19. By: Hartosch, Katja (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Heuer, Linda (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Lang, Julia (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Ulrich, Angela (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany)
    Abstract: "The results presented below are based on a qualitative study on how the Federal Employment Agency's (FEA) career guidance in working life (BBiE) is embedded in the further training (counselling) landscape in Germany. It highlights the self-perception of BBiE counsellors and the perception of the service by external stakeholders. BBiE is a central counselling service offered by the FEA and is aimed at adults seeking support in their professional (re)orientation, especially employees and those returning to work. For this purpose, five focus group interviews with BBiE counsellors and individual interviews with their team leaders were conducted in 2024, as well as 29 interviews with regional and supra-regional network partners and stakeholders of the BBiE (e.g. chambers, educational institutions, ministries, employers' associations, and trade unions), and nine interviews with companies. The interviews were evaluated using qualitative content analysis. Both the stakeholders and the BBiE teams surveyed viewed the counselling services as largely positive. Many BBiE counsellors emphasized the flexibility they had in terms of the content and structure of the counselling sessions and seemed to develop a strong sense of self-efficacy. Most of the counsellors described how they were able to fully apply their counselling skills and respond well to the different concerns of their clients. However, the diversity of counselling concerns also came with challenges for which counsellors had to find individual solutions. The majority reported high job satisfaction, and many felt that they were able to make a meaningful contribution to their clients' development. Many of the counsellors surveyed described a low level of integration of BBiE into the internal structures of the employment agencies. Although internal departments of the employment agencies were often mentioned as important network partners, there was a great deal of uncertainty regarding the content and organizational cooperation at the interfaces with job placement, rehabilitation, and, above all, employer services. From the counsellors’ point of view, however, the work within the BBiE teams worked well. Networking played an important role in the work of the external stakeholders surveyed, although in some cases there was no cooperation with the BBiE and the BBiE was only a key network partner in a few cases. External stakeholders working with BBiE counsellors, however, generally regarded it as a useful resource. With regard to the introduction of the BBiE, many of the external stakeholders described a lack of involvement. The FEA was sometimes perceived as a “top dog” that ignored existing structures. In addition to BBiE, there is a range of counselling services offered by public and private providers, which varies in scope from region to region. Politically, there was a call to avoid duplicating structures. Different services should complement each other. However, some external stakeholders also emphasized that duplicate structures were not necessarily dysfunctional, as a pluralistic range of services could be important in order to serve different groups of people with different wishes and needs. In the local context, BBiE counsellors often operated within these duplicate structures. There were differences between individual counsellors in how they dealt with this: while many counsellors attached great importance to networking and promoted cooperation with other counselling providers, few of those surveyed were hardly aware of other players on the market. Some of the local and supra-local stakeholders expressed regret that no cooperation with BBiE had taken place so far, despite efforts on their part. Conversely, however, some BBiE counsellors also reported a lack of willingness to cooperate on the part of other regional counselling actors. In the few cases where close cooperation with the BBiE did take place, it was described as very beneficial by local players. Many of the stakeholders surveyed had differing opinions and uncertainties regarding the target groups of BBiE. Some respondents positively emphasized that BBiE is open to a wide variety of groups and does not only address a specific target group. There was also uncertainty and differences in expectations regarding the understanding of counselling. For example, some stakeholders associated the FEA as an institution whose counselling mandate must be strictly oriented toward the labour market, which makes open-ended counselling difficult. In contrast, other stakeholders considered the service to be necessarily open-ended. The image of the FEA was a central topic in the interviews with external respondents. Prejudices and negative experiences with the FEA among their own clientele were frequently mentioned, leading to a reluctance to engage with the FEA. Some external stakeholders expressed doubts as to whether the FEA would be able to implement a program such as BBiE convincingly. However, stakeholders with a positive attitude toward BBiE emphasized the importance of “advance trust” and called for the organization to be given time. Supra-regional stakeholders emphasized the innovative approach of BBiE and even saw it as a catalyst for cultural change within the FEA. The FEA was repeatedly credited with exclusive knowledge of the current labour market and its trends, which fundamentally qualifies it to provide counselling services such as BBiE. However, some stakeholders also questioned the added value that BBiE in addition to existing services. The BBiE counsellors and their executives also attributed positive aspects to BBiE with regard to the image of the FEA. Some BBiE counsellors reported that clients with less positive experiences with the FEA in the past said that they did not expect such a service. BBiE could act as the “positive” face of the organization to the outside world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Keywords: IAB-Open-Access-Publikation ; IAB-Datensatz Historik Berufsberatung im Erwerbsleben
    Date: 2025–11–14
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabfob:202522
  20. By: Fink, Lotta; Berghammer, Anja
    Abstract: This article examines how both conscious and unconscious motives of leaders influence their expectations toward employees. While previous research has primarily focused on observable behavior and consciously articulated beliefs, this study specifically considers deeper, implicit motivational structures. The theoretical framework is Julius Kuhl's PSI theory, which distinguishes four fundamental motives. Data were collected using selected modules of the TOP 120ê assessment (MUT and OMT). The analysis of additional expert interviews reveals that conscious motives have a strong influence on the expectations leaders formulate. At the same time, unconscious motives also play a role, particularly when the strength of the unconscious motive significantly exceeds the conscious one. In addition to motives, personal experiences, social norms, and organizational structures also shape leaders' expectations. These findings highlight the importance of reflecting on one's own motives and their influence on leadership behavior. Targeted use of motive diagnostics can support self-reflection and, when combined with practical formats such as coaching or workshops, contribute to a more transparent communication of expectations
    Keywords: Leadership, leadership research, PSI theory, motives, expectations, personality diagnostics, self-reflection
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhhr:331871

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