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on German Papers |
By: | Rammer, Christian |
Abstract: | Im Jahr 2020 wurde mit der Forschungszulage eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) in Unternehmen eingeführt. Sie setzt Anreize für die Erhöhung der FuE-Aufwendungen, da ein Teil dieser Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden kann, wodurch die Kosten für FuE sinken. Seit der Einführung wurden die Förderbedingungen dreimal geändert, zuletzt im Juli 2025. Dabei kam es zu einer deutlichen Erhöhung des Fördervolumens um insgesamt 124 Prozent. Die Forschungszulage stellt heute das größte FuE-Förderprogramm für Unternehmen in Deutschland dar. Es hat einen klaren Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), auf die 48 Prozent des potenziellen Fördervolumens entfallen. Grund hierfür ist, dass die Höhe der förderfähigen FuE-Aufwendungen gedeckelt ist (zunächst bei 2, mittlerweile bei 12 Millionen Euro). Durch die Deckelung ist das Gesamtaufkommen der Forschungszulage trotz hoher Fördersätze von 35 Prozent (KMU) und 25 Prozent (Großunternehmen) und trotz einer umfangreichen Nutzung (bis Mitte 2025 haben 19.000 Unternehmen Anträge gestellt) begrenzt. Nach Inkrafttreten der jüngsten Änderung dürfte das jährliche Fördervolumen der Forschungszulage bei rund 4 Milliarden Euro liegen, was knapp 5 Prozent der internen FuE-Aufwendungen der deutschen Wirtschaft entspricht. Dies ist ein im internationalen Vergleich eher niedriger Wert. Wenngleich zur Wirkung der Forschungszulage auf die Höhe der FuE-Aufwendungen der Unternehmen noch keine Befunde vorliegen, zeigt sich seit der Einführung der Forschungszulage ein merklicher Anstieg der Anzahl forschender KMU in Deutschland. Um den Beitrag der Forschungszulage zu der von der Bundesregierung angepeilten Erhöhung der FuEQuote (FuE-Aufwendungen in Prozent des Bruttoinlandsprodukts) zu stärken, sind verschiedene Weiterentwicklungen möglich. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:zewpbs:321918 |
By: | Fuchs, Michaela (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Fritzsche, Birgit (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Sujata, Uwe (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
Abstract: | "Pendeln erfüllt eine wichtige Funktion beim räumlichen Ausgleich von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage. Aus Thüringen pendelten im Jahr 2024 mehr als 126.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in andere Bundesländer, was 15 Prozent aller Beschäftigten mit Wohnort in Thüringen entspricht. Gleichzeitig hatten über 74.000 Beschäftigte aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland ihren Arbeitsort in Thüringen. Sie machen 9 Prozent aller Beschäftigten mit Arbeitsort in Thüringen aus. Seit 1999 ist die Zahl der Einpendler deutlich stärker gewachsen als die Zahl der Auspendler. Als Folge ist der negative Pendlersaldo seit 2008 fast durchgehend rückläufig. Rund 60 Prozent der Auspendler arbeiten in Bayern, Sachsen und Hessen, über 40 Prozent der Einpendler wohnen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Bezug auf die individuellen Merkmale der Pendler offenbaren sich teils deutliche Unterschiede zwischen den Pendlern und Nichtpendlern. Aus- und Einpendler arbeiten in einer Vielzahl an Branchen und Berufen. Betrachtungen auf der Ebene der Kreise innerhalb Thüringens machen deutlich, dass insbesondere Jena und Erfurt, aber auch Gera, Suhl und Weimar als überregionale Einpendlerzentren fungieren. Alle anderen Kreise haben negative Pendlersalden. Die Pendlerverflechtungen über die Landesgrenzen hinweg werden stark von kleinräumigen Austauschbeziehungen dies- und jenseits der Bundeslandgrenzen geprägt. Auf der Seite Bayerns betrifft das vor allem den Landkreis und die Stadt Coburg, auf der Seite Sachsens die Stadt Leipzig, den Landkreis Zwickau und den Vogtlandkreis und auf der Seite Hessens die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Fulda. Was das Potenzial der Pendler für die Stabilisierung des Arbeitskräftebedarfs betrifft, dürfte der hohe Auspendlerüberschuss auch in Zukunft ein bestimmendes Merkmal des thüringischen Arbeitsmarktes bleiben. Allerdings hat sich die Zahl der Einpendler aus Bayern und insbesondere aus dem Landkreis Coburg sehr positiv entwickelt, wovon insbesondere die an Bayern angrenzenden Landkreise profitiert haben. Sehr stark gestiegen ist auch die Zahl der Einpendler aus Leipzig, was dem Landkreis Altenburger Land zugutekommen könnte. Außerdem deuten die zunehmenden Einpendlerströme aus westdeutschen Regionen an, dass hier ebenfalls Potenziale bestehen, wenngleich in einem wesentlich geringeren Umfang. Schließlich stellen auch die Einpendler aus dem Ausland eine wichtige Ressource dar." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
Keywords: | Berlin ; Bundesrepublik Deutschland ; Niedersachsen ; Thüringen ; IAB-Open-Access-Publikation ; Auspendler ; Berufsstruktur ; Bundesländer ; Einpendler ; Entwicklung ; Pendelwanderung ; Pendler ; regionaler Vergleich ; Regionalverflechtung ; sektorale Verteilung ; 1999-2024 |
Date: | 2025–07–08 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrst:202502 |
By: | Dathe, Uwe; Nientiedt, Daniel |
Abstract: | Der in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena aufbewahrte Nachlass der Publizistin Edith Eucken-Erdsiek enthält reiches Quellenmaterial zu den weltanschaulichen Debatten der Weimarer Republik, zu Leben und Werk von Walter Eucken und zur Geschichte des Ordoliberalismus zwischen 1950 und 1985. Der wissenschaftliche Wert des Nachlasses wird durch die nähere Beschreibung der einzelnen Nachlassgruppen deutlich. Da zahlreiche Belegexemplare bislang unbekannter Veröffentlichungen zum Nachlass gehören, fügen wir dem Nachlassverzeichnis eine Bibliographie der Schriften Edith Eucken-Erdsieks an. |
Keywords: | Ordnungsökonomik, Ökonomische Ideengeschichte, Literaturanalyse, Deutschland |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:aluord:321874 |
By: | Bickenbach, Frank; Liu, Wan-Hsin |
Abstract: | Das Ziel für das reale Wirtschaftswachstum des jeweils laufenden Jahres, das von der chinesischen Führung alljährlich auf der gewöhnlich im März stattfindenden Sitzung des nationalen Volkskongresses veröffentlicht wird, liegt in der Regel nahe an der Zuwachsrate, die nach Ablauf des Jahres tatsächlich offiziell ausgewiesen wird. So wurde das für 2024 vorgegebene Ziel von "ungefähr 5 Prozent" trotz erheblichen wirtschaftlichen Gegenwinds nach Angaben der Statistikbehörde auf nahezu "magische" Weise exakt erreicht. Tatsächlich wich die offizielle reale BIP-Zuwachsrate seit dem Jahr 2012, in dem Xi Jinping Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wurde, mit Ausnahme der Jahre der COVID-19-Pandemie allenfalls geringfügig - und wenn, dann stets positiv - vom jeweiligen Wachstumsziel ab. Dabei sanken die nach offiziellen Angaben erreichten Raten seit 2012 im Einklang mit dem schrittweise von 7, 5 Prozent im Jahr 2012 auf aktuell 5 Prozent reduzierten jährlichen Wachstumsziel im Trend deutlich, sie schwankten jedoch nur geringfügig um diesen Trend. Größere Schwankungen der Produktion gab es hingegen in nominaler Rechnung. In den Jahren 2023 und 2024 waren die Zuwächse des Bruttoinlandsprodukts aufgrund eines rückläufigen BIP-Deflators nominal sogar niedriger als real. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwbox:321909 |
By: | Gürtzgen, Nicole (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Popp, Martin (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Commentz, Antonia (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
Abstract: | "According to the decision of the Minimum Wage Commission, the statutory minimum wage in Germany is set to rise to 13, 90 Euro per hour on January 1, 2026. In an additional step, the minimum wage will be further increased to 14, 60 Euro on January 1, 2027. This report examines the extent to which existing jobs and new hires will be affected by the planned increases. In particular, the report differentiates between contract types, working time, region, and economic activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) |
Keywords: | IAB-Open-Access-Publikation ; IAB-Stellenerhebung |
Date: | 2025–08–05 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabkbe:202515 |
By: | Huster, Sandra; Rudi, Andreas; Schultmann, Frank; Schneider, Ralph; Schmidt, Charlotte; Honold, Valentin |
Abstract: | Das Projekt "E-Akteur" untersuchte zentrale rechtliche, ökonomische und soziale Aspekte des End-of-Life-Managements von Elektrofahrzeugbatterien im Kontext einer zirkulären Wertschöpfung. Analysiert wurden Akteursrollen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette, insbesondere bislang wenig beachtete Akteure wie Endkunden und Werkstätten. Im rechtlichen Teil wurden die EU-Batterieverordnung sowie weitere relevante Regelungen hinsichtlich Anforderungen an die Wiederverwendung und Umwidmung von Batterien ausgewertet. Es wird deutlich, dass klare Zuständigkeiten und rechtliche Verbindlichkeit benötigt werden. Empirische Erhebungen zeigen eine differenzierte Akzeptanz der Wiederverwendung von Batterien: Während Verbraucher vor allem niedrigere Preise im Vergleich zu Neubatterien und eine lange zweite Nutzungsdauer erwarten, bestehen bei Werkstätten Bedenken bezüglich Haftung und Rentabilität. Andere wirtschaftliche Akteure bewerten die Profitabilität ebenfalls als zentrales Entscheidungskriterium. Ein entwickeltes Simulationsmodell prognostiziert zukünftige Batteriemengenströme für das Recycling, die Umnutzung und die Wiederverwendung in Fahrzeugen bis 2050 unter verschiedenen Annahmen hinsichtlich technischer Entwicklungen und Akteursentscheidungen. Durch Variation der Annahmen werden verschiedene Szenarien betrachtet. Auf Basis der Akteursbefragungen, der Auswertung des Rechtsrahmens und der Simulationsergebnisse wird empfohlen, Verbraucheraufklärung zu betreiben, wirtschaftliche Anreize gezielt gemäß des gewünschten Batterieverwertungswegs zu setzen, und die regulatorischen Rahmenbedingungen zu harmonisieren. Eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft für Traktionsbatterien erfordert das koordinierte Zusammenspiel aller relevanten Akteure. |
Keywords: | Batterien, Akteure, Stakeholder, Remanufacturing, Repurposing, Second-Life, Recycling |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:kitiip:323224 |
By: | Zombek, Max; Schmal, Wolfgang Benedikt |
Abstract: | Der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission, den Verkauf von Fahrzeugen ohne gültige Hauptuntersuchung zu untersagen, zielt auf Umwelt- und Sicherheitsziele - verfehlt dabei jedoch zentrale ökonomische und politökonomische Realitäten. Der vorliegende Policy Impuls zeigt auf, wie die Maßnahme unbeabsichtigt etablierte Oldtimer-Märkte gefährdet, Mobilitätschancen in Drittstaaten einschränkt und wertvolle Ressourcen verschwendet. Eine strenge Auslegung der Regelung könnte nicht nur restaurierungsfähige Klassiker treffen, sondern auch als Signal politischer Übergriffigkeit wahrgenommen werden - mit potenziell schädlichen Folgen für die gesellschaftliche Akzeptanz europäischer Institutionen. Die Analyse plädiert für eine differenzierte, ökonomisch informierte Regulierung, die sowohl kulturelle als auch globale Mobilitätsinteressen wahrt. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:formoe:323584 |
By: | Boysen-Hogrefe, Jens; Gern, Klaus-Jürgen; Groll, Dominik; Hoffmann, Timo; Jannsen, Nils; Kooths, Stefan; Krohn, Johanna; Liu, Wan-Hsin; Reents, Jan; Schröder, Christian |
Abstract: | Das Wachstum der Produktionsmöglichkeiten der deutschen Wirtschaft bleibt verhalten. Die Wachstumsrate des Produktionspotenzials sinkt von gegenwärtig 0, 4 Prozent auf 0, 2 Prozent im Jahr 2029. Maßgeblich für diese Entwicklung ist die Alterung der Erwerbsbevölkerung. Das potenzielle Arbeitsvolumen überschreitet im laufenden Jahr - trotz eines positiven Wanderungssaldos - seinen Zenit und dürfte ab dem Jahr 2026 einen Abwärtstrend einschlagen. Auch der Kapitalstock und die Produktivität weisen im historischen Vergleich geringe Wachstumsbeiträge auf. Verfahrensgemäß stützt für sich genommen die in Sondierungsgesprächen von Union und SPD vereinbarte expansive Finanzpolitik das Potenzialwachstum. Im Vergleich zur Projektion aus dem September revidieren wir das Produktionspotenzial leicht nach oben. Jedoch liegt der Wachstumspfad weit unter dem, den wir im Jahr 2019 erwartet hatten. Die Wirtschaftsleistung dürfte im laufenden Jahr noch recht deutlich unter dem Potenzial liegen. Im weiteren Verlauf dürfte sich die Produktionslücke schließen, ehe die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten ab dem Jahr 2027 aufgrund der expansiven Finanzpolitik sogar überausgelastet sein dürften. Dies gilt insbesondere dann, wenn, wie in der Projektion unterstellt, keine zusätzlichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen ergriffen werden, die das Produktionspotenzial merklich erhöhen. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwkkb:321903 |
By: | Wydra-Somaggio, Gabriele (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Schorr, Niklas (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
Abstract: | "Zwischen 2013 und 2022 haben in Rheinland-Pfalz ungefähr 76.000 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, ohne jedoch unmittelbar Ausbildungsabschlüsse zu erzielen, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere in Rheinland-Pfalz von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 33 Prozent von den knapp 39.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 zunächst eine Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 34 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe mit einer langen Phase in sv-Beschäftigung oder unsteten Verläufen mit langen Phasen der Unterstützung durch die Berufsagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
Date: | 2025–08–08 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrrp:202501 |
By: | Sieglen, Georg (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Carl, Birgit (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
Abstract: | "Die Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren im Zeitraum zwischen 1999 und 2023 mit einem Fokus auf Nordrhein-Westfalen und seine Kreise und kreisfreien Städte. Im untersuchten Zeitraum hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen zwar positiv, im Vergleich zu anderen westdeutschen Bundesländern aber unterdurchschnittlich entwickelt. Bis auf fünf Kreise bzw. kreisfreie Städte weisen alle Kreise im Land ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Stärke der Beschäftigungsdynamik variiert allerdings deutlich über die Regionen hinweg. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, variieren in Vorzeichen und Stärke über die Regionen hinweg. Für das Land insgesamt gilt, dass von der Qualifikationsstruktur dämpfende Effekte auf die Beschäftigungsentwicklung ausgegangen sind. Leicht dämpfende Effekte zeigen sich auch im Hinblick auf die Branchen- und die Betriebsgrößenstruktur. Mit Blick auf die demografische Entwicklung wirkte die Altersstruktur der Beschäftigten im Untersuchungszeitraum noch leicht wachstumsfördernd, war jedoch weniger günstig als in anderen westdeutschen Regionen. Insbesondere in einer Verbesserung der Qualifikationsstruktur könnten Potenziale liegen, um die Beschäftigungsdynamik im Land positiv zu beeinflussen. In Bezug auf die demografische Entwicklung gilt es, junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte für Nordrhein-Westfalen zu gewinnen und im Bundesland zu halten sowie die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine stärkere Weiterbildungsbeteiligung zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku) |
Keywords: | Bundesrepublik Deutschland ; Nordrhein-Westfalen ; IAB-Open-Access-Publikation ; Beschäftigtenstruktur ; Beschäftigungsentwicklung ; Betriebsgröße ; Bundesländer ; demografische Faktoren ; IAB-Beschäftigtenhistorik ; Altersstruktur ; Qualifikationsstruktur ; regionale Faktoren ; regionaler Vergleich ; sektorale Verteilung ; Standortfaktoren ; Wirtschaftszweigstruktur ; 1999-2023 |
Date: | 2025–07–31 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabrnr:202501 |
By: | Pongratz, Hans J. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:hsuopa:323589 |
By: | Breyer-Mayländer, Thomas; Zerres, Christopher |
Abstract: | "Grüne Wirtschaft" beschreibt ein Konzept, bei dem die unterschiedlichen Akteure der Wirtschaft ihre Spielräume nutzen, um den Erwartungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Bei der Umsetzung sind die Akteure auf institutioneller und personeller Ebene ausschlaggebend. |
Keywords: | Entrepreneurship, Grüne Wirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel, Marketing |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ouwpmm:323588 |
By: | Jannsen, Nils |
Abstract: | Die Wirkung staatlicher Ausgabensteigerungen auf das Bruttoinlandsprodukt ist Gegenstand zahlreicher Studien. Diese versuchen, die Effekte in Abgrenzung zu anderen Faktoren, die gleichzeitig die Wirtschaftsleistung und die staatlichen Ausgaben beeinflussen, zu isolieren. Dazu werden vor allem empirische Ansätze (z.B. strukturelle vektorautoregressive Modelle) und theoriegestützte makroökonomische Modelle (z.B. DSGE-Modelle) verwendet. Zusätzliche staatliche Ausgaben können einerseits zu Preissteigerungen führen und andere wirtschaftliche Aktivität verdrängen (z. B., wenn zusätzliche öffentliche Bauinvestitionen andere Bautätigkeiten verdrängen), so dass die Wirkung auf das Bruttoinlandsprodukt geringer ausfällt als der Impuls durch die Ausgabenerhöhungen. Andererseits können sie auch zusätzlich wirtschaftliche Aktivität anregen (z. B., wenn durch die Aussicht auf öffentliche Aufträge oder eine verbesserte Infrastruktur private Investitionen ausgelöst werden). Die Studien liefern eine große Bandbreite möglicher Effekte. Im Folgenden soll ein Auszug der umfangreichen empirischen Literatur vorgestellt und einige der relevanten Einflussfaktoren, die für die Wirkung öffentlicher Ausgabensteigerungen maßgeblich sein dürften, mit Blick auf die aktuelle Lage in Deutschland diskutiert werden. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwbox:321907 |
By: | Kitzmann, Robert (Ed.); Kulke, Elmar (Ed.) |
Abstract: | Der politische „Stabilitätsanker“ Westafrikas stand im Frühjahr 2024 vor einer enormen politischen Zerreißprobe, als der ehemalige senegalesische Staatspräsident Macky Sall die anstehenden Präsidentschaftswahlen kurz vor Beginn des Wahlkampfes um zehn Monates nach hinten verschob. Doch die politische Integrität Senegals konnte durch ein Urteil des Verfassungsrates des Landes und die daraufhin regulär stattfindenden Wahlen gewahrt bleiben. Sieger der Wahlen wurde Bassirou Diomaye Faye, welcher insbesondere die junge Wählerschaft mobilisierte und einen Wandel, insbesondere in den außenwirtschaftlichen und außenpolitischen Beziehungen anstrebt - weniger Bindung an Senegals ehemalige Kolonialmacht Frankreich sowie Europa und mehr Panafrikanismus sowie insgesamt eine emanzipierte und selbstbestimmte Rolle innerhalb des sich verschiebenden politischen und wirtschaftlichen globalen Machtgefüges. Dieses Vorhaben erscheint zwar auf der einen Seite ambitioniert, führt man sich die noch heute starke Abhängigkeit Senegals von Frankreich und Europa vor Augen - die Dominanz französischer Firmen im Land, die eigenen Währung, die an den Euro gekoppelt ist (siehe Beitrag von BISON et al.) sowie die immer noch intensive europäische Entwicklungszusammenarbeit (siehe Beitrag von BENDE/SA-BROWSKI) stehen hierfür exemplarisch -, wirkt jedoch auf der anderen Seite vor dem Hintergrund des zunehmenden Engagements Chinas im Senegal nicht unrealistisch (siehe Beitrag FABIAN/BREITKREUZ). Dabei sind die Herausforderungen der neuen Regierung immens: Zum einen überlastet die ausgeprägte Urbanisierung aufgrund anhaltender Land-Stadt-Migration die städtischen Infrastruk-turen und den formellen Arbeitsmarkt (siehe Beitrag ELSPER et al.), zum anderen stehen die beiden wirtschaftlich bedeutendsten Sektoren, Fischerei und Tourismus, unter enormem Druck. Während ersterer sowohl unter der Konkurrenz europäischer und chinesischer Fangflotten sowie unter der Exploration von Off-Shore-Erdöl- und -gasvorkommen (siehe Beitrag von KNUST) leidet, ist die Tourismusbranche durch eine zu starke Ausrichtung auf den Badetourismus, welcher zunehmend unter strukturellen Problemen leidet, geprägt (siehe Beitrag von MINKEVICIUTE/STRETZ). Diese aktuell bestehenden Herausforderungen werden durch den fortschreitenden Klimawandel noch verstärkt: So führt die Erwärmung der Meere zur Abwanderung von Fischbeständen und der Meeresspiegel anstieg bedroht die Infrastrukturen des Badetourismus entlang der ca. 530 Kilometer langen Küste des Landes. Ferner werden die Lebensbedingungen im ländlichen Raum durch sich verschiebende Niederschlagsregime sowie zunehmende Dürren (siehe Beitrag von SANHAJI/NIE-HAUS) zukünftig noch unwirtlicher, was zu einer sich verstärkenden Abwanderung aus dem ländlichen Raum in städtische Agglomerationen führen wird (Beitrag von SCHLETZ/NICOLAEV). Auch die wirtschaftliche Integration in der Region wird zunehmend herausfordernder. Die regionalen Integrationsbemühungen, welche die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS seit 1975 vorantreibt (siehe Beitrag von WACKER/POHL), wurden durch die Austritte der ehemaligen Gründungsmitglieder Mali, Burkina Faso und Niger aufgrund der Machtübernahme von Militärregimen erheblich geschwächt. Auch die politische Entwicklung der ehemaligen britischen Kolonie Gambia, welches abgesehen von einem kleines Meeresstreifen fast vollständig vom Senegal umschlossen ist, und in seiner wirtschaftlichen Entwicklung stark von der Nutzung des Gambia-Flusses abhängt (siehe Beitrag von BERGER/JANENZ), kann als positiv, wenn auch fragil, bewertet werden. Erst Ende 2016 wurde, nach einer 22-jährigen autokratischen Herrschaft, durch die Wahl Adama Barrows ein demokratischer Transformationsprozess eingeleitet (siehe Beitrag von MEYER/SPEITEL). Seitdem intensivierte sich nicht nur die ECOWAS-Bindung Gambias deutlich, sondern verbesserte sich auch das Verhältnis zum Senegal, da die Unterstützung Gambias, welche unter dem früheren Machthaber Yahya Jammeh an Rebellengruppen in der senegalesischen Casamance geleistet wurde, eingestellt wurde. |
Keywords: | Senegal, Gambia, Westafrika, Exkursion |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esrepo:322479 |
By: | Michalski, Tino; Sohlbach, Simon |
Abstract: | Die Umgestaltung der Arbeitswelt durch technologische und gesellschaftliche Veränderungen führt dazu, dass traditionelle Modelle der Mitarbeiterführung, Arbeitsstrukturierung und des Kompetenzeneinsatzes der Arbeitnehmenden infrage gestellt werden. Daraus resultierend werden zunehmend flexible, selbstbestimmte und kooperative Arbeitsmethoden, die zusammengefasst als New Work bezeichnet werden, im Unternehmens- und Hochschulkontext gefördert. Für Hochschulen ist dieser Fortschritt von großer Bedeutung, da sie sich nicht nur in der Verantwortung für die Ausbildung kommender Facharbeitskräfte, Manager und Unternehmer befinden, sondern auch ihre internen Strukturen, Lernmethoden und Kompetenzenportfolien den neuen Anforderungen anpassen müssen. Im Rahmen der vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchung wird analysiert, wie die New Work-Prinzipien im Unternehmens- und Hochschulkontext angewendet werden können. Im Verlauf des Working Papers werden die Chancen und Schwierigkeiten des New Work-Konzepts diskutiert. Besonders die Kombination von New Work mit dem in der betriebswirtschaftlichen Forschung in den letzten Jahren stark in den Fokus gerückten Ansatz des Corporate Entrepreneurships wird als Option angesehen, um unternehmerisches Denken und Innovation sowohl in Unternehmen als auch in Hochschuleinrichtungen zu unterstützen. Die Bedeutung von Agilität, Selbstorganisation und interdisziplinärer Zusammenarbeit, die durch New Work gefördert werden, wird ebenfalls in das Zentrum der Untersuchung gestellt. Das Ziel des Working Papers besteht somit darin, Empfehlungen für die Umsetzung von New Work im Hochschulumfeld zu entwickeln und das Zusammenspiel von New Work und Corporate Entrepreneurship zu untersuchen, um fortschrittliche und zukunftsweisende Lehr-, Lern- und Forschungsabläufe zu unterstützen. |
Abstract: | The reorganization of the workplace through technological and social changes is challenging the traditional models of management, work structuring and the use of employee skills. These traditional models are increasingly called into question. As a result, flexible, self -determined and cooperative working methods, collectively referred to as New Work, are increasingly being promoted in the corporate environment. This progress is of great importance for universities, since they are not only responsible for training future specialized employees, managers and entrepreneurs, but also have to adapt their internal structures, learning methods and skills portfolios to the new requirements. The present scientific study analyzes how the principles of New Work can be applied in a corporate and university context. In the course of this working paper, the opportunities and difficulties of the New Work concept are discussed. In particular, the combination of New Work principles with the approach of Corporate Entrepreneurship, which has come into sharp focus in management research in recent years, is seen as an option to support entrepreneurial thinking and innovation in both companies and university institutions. The importance of agility, self-organization and interdisciplinary collaboration, which are promoted by New Work, is also placed at the center of the study. The aim of the working paper is thus to develop recommendations for implementing New Work in the university environment and to examine the interplay between New Work and Corporate Entrepreneurship in order to support advanced and forward-looking teaching, learning and research processes. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:fhfwps:323202 |
By: | Enssen, Susanne; Mose, Chantal; Ratermann-Busse, Monique |
Abstract: | An Schulen wirken diverse (außer-)schulische Akteure zusammen, die Schüler*innen durch soziale Dienstleistungen in ihrer beruflichen Orientierung (BO) unterstützen. Koordinator*innen für BO verantworten neben ihrer Lehrtätigkeit insbesondere die Entwicklung des BO-Konzepts und die Angebote zur Stärkung der Berufswahlkompetenz. Berufsberater*innen fördern diese Kompetenz, indem sie die Schüler*innen gezielt über Berufsfelder sowie erforderliche Qualifikationen informieren. Beratungslehrkräfte und Schulsozialarbeit unterstützen Schüler*innen unter Berücksichtigung sozialer, familiärer und persönlicher Problemlagen individuell im Übergangsprozess. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Professionen ist vor allem für heterogene Schüler*innengruppen zentral, um bedarfsgerechte Unterstützung zu bieten. Multiprofessionelle Kooperation benötigt Transparenz, klare Aufgabenverteilung, zusätzliche Ressourcen sowie Steuerung auf Schul-, kommunaler und bildungspolitischer Ebene. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iaqrep:323251 |
By: | Alexandra Wegscheider-Pichler |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:clr:mwugar:266 |
By: | Grüninger, Stephan; Altmeyer, Melanie; Kissmehl, Quirin |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:kicgrp:323226 |
By: | Peters, Vinzenz; Schlepphorst, Susanne; Kay, Rosemarie |
Abstract: | Diese Studie richtet sich auf die beruflichen Folgen der Schwanger- und Mutterschaft von selbstständigen Handwerkerinnen in Nordrhein-Westfalen. Die Befunde zeigen, dass die Mehrheit der Handwerkerinnen, die während der Selbstständigkeit Mutter geworden sind, keine Form von Lohnersatzleistungen aus der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Anspruch genommen hat - aus Unwissenheit ob dieser Möglichkeit. Obwohl ein großer Teil der Handwerkerinnen erst kurz vor der Geburt die Arbeit ruhen lässt und diese zeitnah nach der Geburt wieder aufnimmt, erleiden sie deutliche Einbußen beim Umsatz und damit in ihrem Einkommen. Dies ist den notwendigen organisatorischen Maßnahmen rund um die Geburt geschuldet, vornehmlich weil sie ihre Arbeitszeit reduzieren, teils Aufträge ablehnen oder das Unternehmen vorüberhegend ruhen lassen bzw. schließen (müssen). Darüber hinaus führen die Handwerkerinnen in vielen Fällen Tätigkeiten aus, die abhängig Beschäftigten im Rahmen des Mutterschutzgesetzes untersagt wären. Die Mehrheit der selbstständigen Handwerkerinnen hält die Einführung eines Mutterschaftsgeldes, wie es abhängig Beschäftigte erhalten, für sinnvoll. |
Abstract: | This study focuses on the professional consequences of pregnancy and motherhood for selfemployed craftswomen in North Rhine-Westphalia. Most craftswomen who became mothers while self-employed did not claim financial support from health insurance or daily sickness allowance insurance because they were unaware of this option. Although most craftswomen only take a break from work shortly before giving birth and resume work soon after, they suffer significant losses in turnover and thus in their income. This is due to the necessary organisational measures surrounding the birth, primarily because they reduce their working hours, turn down some orders, or (have to) temporarily suspend or close their business. In addition, craftswomen often perform tasks that would be prohibited for employees under the Maternity Protection Act. The majority of self-employed craftswomen consider the introduction of maternity pay, as received by employees, to be useful. |
Keywords: | Selbstständige Handwerkerinnen, Krankenversicherung, Mutterschutz, Self-employed craftswomen, health insurance, maternity protection |
JEL: | I13 I18 L26 |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifmmat:323210 |
By: | Gern, Klaus-Jürgen; Liu, Wan-Hsin |
Abstract: | Es gibt verschiedene Gründe, warum die Trump-Administration in großem Umfang auf Zölle als wirtschaftspolitisches Instrument setzt. Neben dem Motiv höherer Staatseinnahmen ist vor allem die Verringerung des hohen Defizits im Außenhandel ein erklärtes Ziel. Als US-Präsident Trump am 2. April 2025 - zusätzlich zu einem allgemeinen Zollsatz in Höhe von 10 Prozent - "reziproke" Zölle gegen Länder ankündigte, die einen Überschuss im Warenhandel mit den Vereinigten Staaten aufweisen, wurde dies damit begründet, dass unfaire Handelspraktiken und das damit verbundene US-Handelsbilanzdefizit einen nationalen Notstand geschaffen hätten (White House, 2025). Zwar werden die Zölle die Preise der importierten Güter erhöhen und damit ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit auf dem US-Markt reduzieren. Das US-Defizit im Außenhandel lässt sich mit Zöllen allein jedoch nicht substanziell verringern, da es symptomatisch die Tatsache spiegelt, dass die US-Wirtschaft mehr Güter absorbiert, als sie zu produzieren vermag. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwbox:321908 |
By: | Chlond, Bettina; von Graevenitz, Kathrine |
Abstract: | Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), umgangssprachlich auch "Heizungsgesetz" genannt, sorgte in den letzten Jahren für viele Diskussionen in Öffentlichkeit, Medien und Politik. Die meisten Zeitungen berichteten ausgiebig über den Entwurf der GEGNovellierung, wobei er überwiegend negativ bewertet wurde. Während die Zufriedenheit mit dem Spitzenpersonal aller Koalitionspartner insgesamt zurückging, sanken die Beliebtheitswerte des damaligen Wirtschaftsministers Robert Habeck (Grüne) am stärksten. Diese Entwicklungen ließen viele Analyst/innen in Medien und Wissenschaft zu dem Schluss kommen, dass die negative Berichterstattung hauptsächlich den Grünen geschadet hat. In dieser Kurzanalyse testen wir die Hypothese, ob insbesondere die Grünen aufgrund der GEG-Novellierung Wählerstimmen verloren haben. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl Grüne als auch SPD in westdeutschen Gemeinden mit höherem Anteil an fossilen Heizungen höhere Stimmenverluste hatten. Die Grünen verloren jedoch etwas weniger stark als die SPD. In ostdeutschen Gemeinden änderten sich die Stimmanteile der Parteien der Mitte nicht signifikant. Die Parteien an den Rändern des politischen Spektrums profitierten (AfD im "Osten", Linke im "Westen"). Insgesamt ist der Zusammenhang zwischen dem Anteil an fossilen Heizungen und Stimmenverlusten eher schwach und kann den Verlust der Grünen bei den Wahlen nicht erklären. |
Keywords: | Gebäudesanierung, Energieeinsparung, Wahlverhalten, Deutschland |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:zewpbs:321913 |
By: | Drygalla, Andrej; Holtemöller, Oliver; Lindner, Axel |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwhstu:323223 |
By: | Bleses, Peter (Ed.); Ritter, Wolfgang (Ed.) |
Abstract: | Das Verbundprojekt ressource erforscht und gestaltet Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in Einfacharbeit, insbesondere in der Logistik und in gesundheitsbezogenen Dienstleistungen in der Region NordWest. Im Fokus des iaw-papers stehen systematische Bedarfs- und Anforderungsanalysen, die institutionelle, organisationale und individuelle Herausforderungen sowie vorhandene Ressourcen im Hinblick auf gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung erfassen. Methodisch setzt das Projekt auf einen reflexiv-iterativen Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative und quantitative Verfahren kombiniert und partizipativ angelegt ist. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Komplexität der betrieblichen Herausforderungen, die in vier Gestaltungsperspektiven gebündelt werden: Kommunikation, Wertschätzung, Lernen/Lernorganisation sowie Qualität der Arbeit. Diese Themenfelder sind eng miteinander verwoben und betreffen sowohl Führungsverhalten und Arbeitsbedingungen als auch strukturelle Rahmenbedingungen. Branchenspezifisch treten in der Logistik vor allem physische, in der Pflege und Betreuung eher auch psychosoziale Belastungen auf. Daraus ergeben sich differenzierte Anforderungen an betriebliche Gestaltungsansätze. Im Projekt werden innovative methodische Zugänge erprobt, etwa die dialogorientierte Methode Rooms of Error. Ziel des Verbundprojekts ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums in der Region NordWest, das praxisnahes Wissen zur Gestaltung und Entwicklung von Einfacharbeit langfristig sichert und weiterentwickelt. Damit leistet ressource einen Beitrag zur arbeitswissenschaftlichen Erschließung von Einfacharbeit und zur Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitswelten. |
Abstract: | The joint project ressource explores and shapes working conditions for employees in low-skilled jobs, particularly in logistics and health-related services. The focus lies on systematic needs and requirements analyses that address institutional, organizational, and individual challenges, as well as existing resources for health-promoting work design and skills development. Methodologically, the project follows a reflexiveiterative mixed-methods approach, combining qualitative and quantitative methods in a participatory research design. The results reveal the high complexity of operational challenges, which are structured into four key areas for action: communication, appreciation, learning/learning organization, and quality of work. These dimensions are closely interrelated and affect both leadership behavior and structural conditions. Sector-specific differences emerge, with physical strain being more prominent in logistics and psychosocial stress more common in care and support services. As a result, tailored approaches to workplace design are required. The project also piloted innovative methodological tools, such as the dialogue-based Rooms of Error method. The findings feed into an iterative and reflective transfer strategy that enables sustainable and needs-oriented knowledge transfer to companies and beyond. A central goal is the development of a competence center that secures and further develops practical knowledge in the long term. With this, ressource makes a valuable contribution to work science by addressing and enhancing low-skilled work and supporting the development of future-ready working environments. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iawsch:323236 |
By: | Fitzenberger, Bernd (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Leber, Ute (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Schwengler, Barbara (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
Abstract: | "In 2024, the number of newly concluded training contracts declined slightly again and remains significantly below the pre-coronavirus crisis level. Due to the ongoing economic weakness, many training positions remain vacant. An analysis using data from the 2024 IAB Establishment Panel shows how various indicators of in-company training have developed and provides a company-based perspective on the current situation and challenges on the training market. Particular attention is paid to young people without school qualifications and the development of the retention rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) |
Keywords: | IAB-Open-Access-Publikation ; IAB-Betriebspanel |
Date: | 2025–07–24 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabkbe:202514 |
By: | Mense, Andreas (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Wolf, Katja (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany) |
Abstract: | "Against the backdrop of current policy debates on reasonable work requirements under § 10 of the German Social Code Book II (SGB II), this research report examines the typical distances between place of residence and workplace when recipients of basic income support (SGB II) take up new employment. The focus is on systematic differences between groups of individuals. The analysis is based on administrative data from the Integrated Employment Biographies (IEB) and the Basic Income Support History (LHG) for the year 2022. The study population comprises employable recipients of SGB II benefits who transitioned into regular employment subject to social security contributions. Additionally, data from the first wave of the Online Panel for Labour Market Research (OPAL) are used to compare the observed patterns with self-reported job search behaviour. The results show that most employment is taken up close to home. In 69 percent of cases, the new workplace is less than 15 km away; in 17 percent, it lies between 15 and 50 km away. At the same time, a non-negligible share of individuals accepts longer distances: in 8.7% of cases, the distance exceeds 100 km. Average commuting distances vary considerably across groups. Single parents, parents of minor children, older individuals, and those with health limitations tend to take up employment closer to home. Part-time workers also tend to remain in their residential area. In contrast, young, single, or highly qualified individuals are more likely to accept jobs located farther away. Similar patterns emerge with regard to the likelihood of taking up a job more than 100 km from home – which in many cases likely involves relocation. The statistical analysis is based on multivariate regression models that control for a wide range of potentially relevant characteristics. The group-specific differences remain robust and are consistent with the exceptions laid out in § 10(2) SGB II, which state that personal, family-related, and health-related circumstances must be considered when assessing the reasonableness of job offers. The OPAL survey data complement these findings. They reveal similar group-specific patterns in individuals’ self-assessed willingness to accept long commuting times or relocation. Women, older individuals, single parents, and those seeking part-time work are less willing to commute for over an hour or to move. In contrast, individuals with higher education degrees or foreign citizenship exhibit greater geographical flexibility. These results suggest that the differences in observed employment distances in the administrative data may be explained by variation in job search behaviour. The findings should not be interpreted as a consequence of existing legal exemptions. Rather, they represent the empirical basis for them: § 10 SGB II reflects existing constraints to mobility. In this sense, the exceptions laid out in the law exist precisely because groups such as single parents are empirically less likely or less able to accept long commutes or relocation. It is therefore advisable to address barriers to mobility in a targeted way, to consider regional mobility willingness in placement processes, and to strengthen individualised job placement strategies. In addition, policymakers should consider institutional framework conditions – such as childcare availability, housing market dynamics, and transport infrastructure – in efforts to increase geographical mobility among job seekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) |
Keywords: | IAB-Open-Access-Publikation ; Integrierte Erwerbsbiografien ; IAB-Befragung Arbeiten und Leben in Deutschland |
Date: | 2025–07–23 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabfob:202516 |
By: | Becker, Marco; Daube, Carl Heinz |
Abstract: | Im dritten Teil dieser Reihe befassen sich die Autoren mit den strukturell-prozessorientierten Transformationsmodellen. Ihr Fokus liegt auf der Optimierung organisatorischer Prozesse, Strukturen und Frameworks, um Unternehmen bei tiefgreifenden Veränderungen systematisch und methodisch zu begleiten. Im Folgenden werden die folgenden drei wesentlichen Modelle vorgestellt und bewertet: 1. Techno-Organisatorisches Transformationsmodell 2. Shape Your Future Model 3. Agile Transformation Framework Im Rahmen der Bewertung wird jedes Model einer sorgfältigen Bewertung unterzogen, um seine Eignung für die erfolgreiche Umsetzung nachhaltiger Transformationen in Unternehmen zu ermitteln. Insgesamt bieten diese strukturell-prozessorientierten Modelle praktische und systemische Ansätze, um Organisationen umfassend, nachhaltig und strategisch durch tiefgreifende Veränderungen zu begleiten. |
Abstract: | In the third part of this series, the authors deal with structural-process-oriented transformation models. Their focus is on optimizing organizational processes, structures and frameworks in order to systematically and methodically support companies during far-reaching changes. The following three key models are presented and evaluated below: 1. techno-organizational transformation model 2. shape your future model 3. agile transformation framework As part of the assessment, each model is carefully evaluated to determine its suitability for the successful implementation of sustainable transformations in companies. Overall, these structural-process-oriented models offer practical and systemic approaches to guide organizations comprehensively, sustainably and strategically through far-reaching changes. |
Keywords: | Transformation, Transformationsmanagement, Change, Change Managment, Techno-Organisatorisches Transformationsmodell, Shape Your Future Model, Agile Transformation Framework |
JEL: | O |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esprep:321821 |
By: | Dilger, Alexander |
Abstract: | Traditionell sind Betreuung und Begutachtung von Dissertationen an deutschen Universitäten vereint. In NRW soll das künftig gesetzlich verboten bzw. nur noch als begründungspflichtige Ausnahme auf Wunsch des Doktoranden erlaubt werden. Diese führt jedoch weder zu inhaltlich besseren Promotionsgutachten noch zu einem besseren Schutz von Doktoranden, sondern es gehen wichtige Informationen sowie Anreize des Betreuers verloren. Auch die geplante Pflicht, Zweit- und weitere Gutachten ohne Kenntnis der vorherigen Gutachten zu erstellen, nimmt den Gutachtern wertvolle Informationen und verschlechtert den wissenschaftlichen Diskurs. |
Abstract: | Traditionally, the supervision and review of dissertations at German universities are intertwined. In North Rhine-Westphalia, the state government intends to prohibit this by law in the future, or to permit it only in exceptional cases upon a justified request from doctoral candidates. However, this will neither lead to better dissertation reviews nor better protection for doctoral candidates; rather, it will result in the loss of important information and incentives for supervisors. The additionally planned requirement to prepare second and follow-up reviews without knowledge of the previous reviews also deprives the reviewers of valuable information and impairs academic discourse. |
Keywords: | Betreuung, Dissertation, Gutachten, Professor, Universität |
JEL: | D83 H75 I23 K39 |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:umiodp:323591 |
By: | Gern, Klaus-Jürgen; Kooths, Stefan; Liu, Wan-Hsin; Reents, Jan |
Abstract: | Die weltwirtschaftlichen Aussichten werden weiterhin durch eine hohe Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik in den Vereinigten Staaten und insbesondere eine aggressive Zollpolitik belastet. Zwar hat die Androhung von Zöllen die wirtschaftliche Aktivität zu Jahresbeginn offenbar sogar angeregt, weil Lieferungen in die Vereinigten Staaten vorgezogen wurden. Doch diese Nachfrage wird in den kommenden Monaten fehlen und die negativen Wirkungen der Zölle auf die Produktion verstärken. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass zusätzliche Zölle auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten dauerhaft in einer Höhe erhoben werden, die in etwa dem derzeit vorherrschenden Niveau entspricht. Die Geldpolitik wird in den Vereinigten Staaten weniger stark gelockert als bisher angenommen, im Euroraum hingegen etwas mehr. Gleichzeitig ist die Finanzpolitik insgesamt in etwa neutral ausgerichtet, in den Vereinigten Staaten ist sie sogar expansiv. Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine schwächere Expansion der Weltwirtschaft. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten deutlich an Fahrt verliert und sie in China angesichts der eingetrübten Perspektiven für die Exporte trotz der inzwischen deutlichen wirtschaftspolitischen Impulse nicht in Schwung kommt, dürfte sich die Wirtschaft in Europa leicht beleben. Alles in allem rechnen wir für dieses und das nächste Jahr mit einem An-stieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von jeweils nur noch 2, 9 Prozent, nach einem Anstieg um 3, 3 Prozent im vergangenen Jahr. Damit habe wir unsere Prognose gegenüber dem Märzbericht um jeweils 0, 2 Prozentpunkte reduziert. Der Rückgang der Inflation kam zuletzt nur stockend voran. Während für die Vereinigten Staaten sogar wieder steigende Inflationsraten zu erwarten sind, dürfte sich der Preisauftrieb im Euroraum allmählich weiter verringern und im Durchschnitt dieses und des nächsten Jahres in etwa zielgerecht sein. |
Abstract: | The outlook for the global economy continues to be weighed down by high uncertainty surrounding economic policy in the United States in general and aggressive tariff measures in particular. Although the threat of tariffs actually boosted economic activity at the beginning of the year, as shipments to the United States were brought forward, this demand will be missing in the coming months and add to the unfolding negative effects of tariffs on production. This forecast is based on the assumption that additional tariffs on imports to the United States will remain in place roughly at a level corresponding to the current prevailing rate. Monetary policy will be eased less than previously assumed in the United States, while in the euro area, it will be eased somewhat more. At the same time, fiscal policy is about neutral overall, although in the United States it is even expansionary. Against this backdrop, we expect a weaker expansion of the global economy. While the US economy is losing significant momentum and in China, despite economic policy stimulus, the economy is not gaining traction amid the deteriorating outlook for exports, the economy in Europe is likely to pick up slightly. Overall, we expect global output-measured on the basis of purchasing power parities-to increase by only 2.9 percent this year and next, after a rise of 3.3 percent last year. We have thus reduced our forecast by 0.2 percentage points both for this year and next compared to the March report. The decline in inflation has recently only made slow progress. While inflation is expected to rise again in the United States, the upward pressure on prices in the euro area is likely to gradually decrease further and, on average for this year and next, inflation rates will broadly be in line with the ECB's target rate. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifwkkb:321901 |
By: | Dulgeridis, Marcel; Könen, Beatrice |
Abstract: | Angesichts der zunehmenden Herausforderungen für die psychische Gesundheit und der psychosozialen Stressfaktoren im Erwachsenenalter gewinnt die Stärkung psychologischer Ressourcen wie Selbstwirksamkeit und Resilienz zunehmend an Bedeutung. Dieses Diskussionspapier fasst die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit zusammen, die untersucht hat, wie Selbstwirksamkeit zur Entwicklung von Resilienz und zur Prävention psychischer Erkrankungen beiträgt. Theoretische Grundlagen wie die sozial-kognitive Theorie von Bandura und das Resilienzmodell von Masten werden integriert, um die wichtigsten Mechanismen zu veranschaulichen. Die Erkenntnisse zeigen, dass ein höheres Maß an Selbstwirksamkeit die Resilienz fördert und die Stressbewältigung, das psychische Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit gegenüber psychischen Erkrankungen verbessert. Es werden Empfehlungen für präventive Interventionen in den Bereichen Arbeit, Bildung und öffentliche Gesundheit abgeleitet. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf den künftigen Forschungsbedarf und die Rolle digitaler Lösungen bei der Stärkung der Resilienz. |
Abstract: | Considering increasing mental health challenges and psychosocial stressors in adulthood, strengthening psychological resources such as self-efficacy and resilience is of growing importance. This discussion paper synthesizes findings from a systematic review that explored how self-efficacy contributes to the development of resilience and the prevention of mental illness. Theoretical foundations such as Bandura's social cognitive theory and Masten's resilience models are integrated to illustrate key mechanisms. The evidence indicates that higher levels of self-efficacy foster resilience and improve stress coping, psychological well-being, and resistance to mental health disorders. Recommendations are derived for preventive interventions in occupational, educational, and public health settings. The paper concludes with an outlook on future research needs and the role of digital solutions in strengthening resilience. |
Keywords: | Self-efficacy, resilience, stress prevention, mental health, psychological well-being, coping strategies, digital interventions |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhhr:321856 |
By: | Gnewikow, Myriam; Berghammer, Anja |
Abstract: | Demographic developments mean that a growing proportion of employees in public administration belong to the group of older employees. This qualitative study examines how managers can design their strategies to meet their specific needs - with the aim of promoting motivation, employability and retention until retirement. The term 'older employees' is used descriptively and not judgmentally, it refers to employees with many years of professional experience, often in a phase of growing reflection on their remaining working life, the transfer of knowledge and new professional roles. The study is based on seven guided interviews, five of which were conducted with administrative employees over the age of 50 and two with managers. The qualitative content analysis reveals five central topics, including appreciation, performance expectations and reflection on one's own role. One thing is clear: Older employees particularly appreciate it when decisions are transparently justified, their experience is included and development discussions are individualised. At the same time, there are barriers, such as a lack of feedback loops, implicit images of age or a lack of time in day-to-day management. The study derives practical recommendations from this, e.g. that leadership should enable regular, context-related communication, actively organise feedback and recognition and address development opportunities individually, regardless of age, but in an age- conscious manner. In addition, opportunities are needed to reflect on one's own leadership behaviour as well as structural freedom for dialogue-oriented personnel management. Many of the findings can also be transferred to private sector organisations, although contextual differences must be taken into account. |
Keywords: | Age-conscious leadership, public administration, needs of older employees, leadership communication, appreciation, expectations, demographic change |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhhr:321857 |
By: | Weidling, Johanna; Rock, Verena |
Abstract: | Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird derzeit in unterschiedlichsten Kontexten diskutiert. Eine fachspezifische Analyse des Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Tätigkeitsfeld des Immobilienfondsmanagements wurde allerdings noch nicht unternommen. Die vorliegende Arbeit widmet sich dieser Thematik unter Einbeziehung potenzieller Anwender. Sie untersucht unter Zusammenführung der Bereiche "Immobilienwirtschaft" und "Fondsmanagement", worin im Immobilienfondsmanagement die relevantesten Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz liegen. Die Analyse dessen gliedert sich in vier Forschungsfragen, die mithilfe einer kombinierten, aufeinander aufbauenden Herangehensweise beantwortet werden. |
Abstract: | The topic of artificial intelligence (AI) is currently being discussed in a wide variety of contexts. However, a subject-specific analysis of the use of artificial intelligence in the field of real estate fund management has not yet been undertaken. The present study is dedicated to this topic with the involvement of potential users. By bringing together the areas of ''real estate business'' and ''fund management'', it examines where the most relevant potential applications of artificial intelligence lie in real estate fund management. The analysis of this is divided into four research questions, which are answered using a combined, consecutive approach. |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iiwmps:323239 |
By: | Dulgeridis, Marcel; Schubart, Constantin; Könen, Beatrice |
Abstract: | In einer Welt stetiger Veränderung rücken psychische Gesundheit, Selbstwirksamkeit und resiliente Lebensführung in den Fokus moderner Beratung. Dieses Discussion Paper beleuchtet, wie systemisches Coaching und Konzepte der Positiven Psychologie miteinander verknüpft werden können, um individuelle Entwicklungsprozesse effektiv zu unterstützen. Beide Ansätze vereint ein ressourcenorientiertes Menschenbild, das auf Stärken, Sinn und Selbststeuerung setzt. Theoretische Fundierung, praktische Wirkfaktoren und potenzielle Anwendungsfelder werden interdisziplinär dargestellt. Abschließend werden Empfehlungen für Coachingpraxis, Aus- und Weiterbildung sowie gesellschaftliche Rahmenbedingungen formuliert. |
Abstract: | In a world of constant change, psychological health, self-efficacy and resilient self-leadership are gaining increasing relevance. This discussion paper explores how systemic coaching and concepts of Positive Psychology can be combined to effectively support individual development. Both approaches share a resource-oriented humanistic view focused on strengths, meaning and self-regulation. Theoretical foundations, key practical factors and potential fields of application are presented in an interdisciplinary manner. The paper concludes with recommendations for coaching practice, education and societal conditions. |
Keywords: | Systemic coaching, mental health, PERMA model, self-efficacy, positive psychology |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhhr:321855 |
By: | Krill, Rosa; Fischer, Helge |
Abstract: | This paper deals with the challenges of implementing anonymized application procedures in public administration, particularly with regard to promoting diversity and equal opportunities in personnel selection. Based on interviews with experts, key barriers and challenges are identified that occur at both an individual and procedural level. The main challenges include the lack of necessary resources, the consideration of legal requirements and the digitalization backlog, which can stand in the way of successful implementation. In addition, individual resistance from employees can also have a lasting impact on the implementation process. These barriers are examined in detail in the context of established change management models according to Kotter and Lewin as well as the "psychology of change". The work develops a sustainable concept for the successful introduction of anonymized application procedures, which includes the phases of initiation, planning and preparation, implementation and continuous evaluation. The concept aims to increase the acceptance, efficiency and effectiveness of anonymized procedures through targeted measures and thus actively contribute to the promotion of diversity and equal opportunities in public administration. |
Keywords: | Anonymized application procedures, public administration, equal opportunities, challenges, change process, change management |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhbm:323586 |
By: | Würtemberger, Sonja; Villalobos Baum, Tatiana |
Abstract: | Since the introduction of ChatGPT in November 2022, the societal debate on the impact of artificial intelligence (AI) on the labor market has intensified. Advances in data processing technology have long been seen as drivers of productivity, significantly influencing businesses worldwide. This study examines why AI is regarded as a major disruptive force in the workplace and how its impact can be measured. The theory of "Bounded Rationality" (BR) serves as the theoretical framework to analyze how AI transforms decision-making and problem-solving processes in organizations, particularly in areas where human judgment has traditionally played a crucial role. After an introduction to the fundamental workings of AI, the study explores the BR theory and its various developments that shape the extent of AI's influence including coded bias. The goal is to provide a deeper understanding of how AI affects human rationality in decision-making and what implications this has for future workplace structures. |
Keywords: | Bounded Rationality, AI, Job changes, Skill changes, Labor market |
JEL: | D91 M00 |
Date: | 2025 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iubhhr:323241 |
By: | Philumena BAUER (Institut für Management Accounting, Johannes Kepler Universität Linz, Austria); Dorothea GREILING (Institut für Management Accounting, Johannes Kepler Universität Linz, Austria) |
Abstract: | The 2022 Corporate Sustainability Reporting Directive significantly expands the number of companies required to disclose non-financial information, now including many large municipal utilities (MUs) for the first time. The study focuses on 14 Austrian and German MUs and examines the current state, challenges, and opportunities of a double materiality analysis in line with the European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Methodologically, the study is based on a qualitative content analysis of 28 sustainability reports. In addition, five expert interviews were conducted with representatives of large Austrian MUs in February 2025. The findings show that only a few pioneering MUs have embedded their highly material topics in their corporate strategy. In other MUs, structured double materiality analyses have been carried out and can be allotted to the Environmental, Social and Governance (ESG) dimensions required by the CSRD. The identification of narrative and quantitative data points and the embeddedness in the strategy process is not yet completed. The 14 highly prioritized topics of MUs can be divided into three dimensions. The environmental dimension (E) focuses on five key aspects: (1) energy efficiency; (2) (greenhouse gas) emissions; (3) climate protection measures; (4) energy, heating and mobility transition and (5) reliable and high-quality waste disposal. The social dimension (S) also comprises five key topics: (1) health protection; (2) attractiveness as an employer; (3) security of service provision/security of supply; (4) sustainable cities and (5) product responsibility. In the governance dimension (G), four key aspects are very important: (1) compliance and anti-corruption; (2) security and data protection; (3) industry, innovation and sustainable infrastructure; and (4) efficient operations. There is a clear trend that "ESRS E1: Climate Change", "ESRS S1: Own Workforce" and "ESRS G1: Business Conduct" are of utmost importance for all studied MUs. The range of qualitative and quantitative data points is broad in the analysed MUs. This ranges from estimates of around 200 data points based on the European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) guidelines to MUs that have already defined up to 650 qualitative and quantitative data points for their ESG reporting. Key challenges include the complexity of Scope 3 emissions accounting, a meaningful stakeholder engagement, and high consultancy costs. Despite regulatory uncertainty and differing levels of ESG maturity, the double materiality process offers strategic potential like corporate resilience or stakeholder trust improvement. Pioneering MUs can serve as benchmarks, while others should leverage best practices. However, policymakers need to address quite soon the uncertainties of an ESG reporting landscape that has been further fragmented by the EU Omnibus I proposal in February 2026 and should provide regulatory clarity. |
Keywords: | Municipal Utilities, Austria, Germany, double materiality analysis, ESG-Reporting |
JEL: | Q56 H83 M41 |
Date: | 2025–01 |
URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:crc:wpaper:2501 |