nep-ger New Economics Papers
on German Papers
Issue of 2024‒06‒10
23 papers chosen by
Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München


  1. Inflation in Deutschland und im Euroraum nähern sich weiter der 2-Prozent-Marke: Zinssenkung überfällig By Sebastian Dullien; Silke Tober
  2. Inflationsrate fällt im September 2023 auf 4, 5 % - Tendenz sinkend By Sebastian Dullien; Silke Tober
  3. Preisauftrieb bei Haushaltsenergie und Nahrungsmitteln schwächt sich weiter ab - Inflationsunterschiede zwischen den Haushalten sinken im August 2023 auf 0, 4 Prozentpunkte By Sebastian Dullien; Silke Tober
  4. Inflation erreicht im März 2024 mit 2, 2 % fast die Marke für Preisstabilität By Sebastian Dullien; Silke Tober
  5. Erdgas- und Strom trotz Preisbremsen im Oktober 2023 immens teurer als 2019 - Inflation weiter im Sinkflug By Sebastian Dullien; Silke Tober
  6. Refabrizierte Ersatzteile: Die Perspektive von Kfz-Werkstätten By Huster, Sandra; Droll, Manuel; Schultmann, Frank
  7. Staatliche Maßnahmen verhindern noch stärkeren Rückgang der Inflation im Januar 2024 By Sebastian Dullien; Silke Tober
  8. Karl Maria Hettlage. Karrierejurist und ifo-Präsident (1965–1976) mit dunkler Vergangenheit By Meinhard Knoche
  9. Berücksichtigung von Patientenzeit in der gesundheitsökonomischen Evaluation von Lebensstilinterventionen in Prävention und Management des Diabetes mellitus By Icks, Andrea
  10. Deutscher Konsum erholt sich langsam vom Energiepreisschock - Ergebnisse aus der IMK-Energiepreisbefragung Anfang 2024 By Jan Behringer
  11. Inflation trotz noch stark steigender Nahrungsmittelpreise im November auf 3, 2 % gefallen By Sebastian Dullien; Silke Tober
  12. Inflation sinkt von 8, 7 % auf 3, 7 % im Verlauf von 2023 - IMK Inflationsmonitor By Sebastian Dullien; Silke Tober
  13. Die Nutzer*innenperspektive auf On-Demand-Mobilität in ländlichen Räumen By van Dülmen, Christoph; Manderscheid, Katharina
  14. Internationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Szenarien für die Jahre 2023 bis 2028 By Drygalla, Andrej; Holtemöller, Oliver; Lindner, Axel
  15. Auf dem Weg zum Zukunftspakt der Vereinten Nationen: Bislang eher zwischenstaatlicher Minimalkonsens statt visionäres Reformpaket By Beisheim, Marianne
  16. Wirtschaftsschutz in der digitalen Ära – Resilienzmanagement und proaktive Open Source Intelligence als Mittel der Wahl By Röhl, André; Starz, Philipp
  17. Leitfaden für insektenfreundliches Liegenschaftsmanagement By Brosch, Aline; Dauber, Jens; Gérard, Florence; Hördler, Achim
  18. Gibt es eine demokratische Dividende betrieblicher Mitbestimmung? By Uwe Jirjahn
  19. Gewichtsformel – wörtlich genommen. Ein empirischer Test mit der Hilfe eines Sprachmodells By Christoph Engel
  20. Erfolgsfaktoren krisenresilienter Immobilienanlagen im Kontext der Asset Allocation By Leibrecht, Theresa; Schöne, Lars Bernhard
  21. Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette Wasserstoff: Szenario-v2.1 By Ronsiek, Linus; Schneemann, Christian; Mönnig, Anke; Samray, David; Schroer, Jan Philipp; Schur, Alexander Christian; Zenk, Johanna
  22. „Kontrolle ist besser....“–wie werden die Dienstleister für die Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUEn) für Geflüchtete kontrolliert? By Nienhüser, Werner
  23. Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen - Bewertungen Befragter zu ihrer Gegend: Inhaltliche und methodische Analysen auf Grundlage einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung By Kreis, Joachim

  1. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Mit 2, 5 % hat sich die deutsche Inflationsrate im Februar 2024 trotz der kräftigen Erhöhung des CO2-Preises, der Beendigung der Energiepreisbremsen und der Mehrwertsteuererhöhung im Gastgewerbe zu Jahresbeginn weiter dem Inflationsziel der EZB in Höhe von 2 % angenähert. Ähnliches gilt für die auf Basis des harmonisierten Verbraucherpreisindex berechnete Inflationsrate, die die Europäische Zentralbank (EZB) besonders im Fokus hat und die aufgrund der anderen Zusammensetzung des Warenkorbs und der jährlichen Anpassung der Gewichte aktuell etwas höher ausfällt als die VPI-Inflation. Nach 3, 1 % im Januar 2024 lag die HVPI-Inflation für Deutschland im Februar 2024 bei 2, 7 % und damit etwas höher als im Euroraum insgesamt (2, 6 %). Die Inflationsraten für unterschiedliche Haushaltstypen in verschiedenen Einkommensklassen bewegten sich im Februar 2024 innerhalb einer Spanne von 1, 6 % und 2, 6 %. Sie lagen dabei überwiegend unter der VPI-Inflation. Grund ist, dass die haushaltsspezifischen Inflationsraten mit Gewichten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe errechnet werden und das Gewicht der nunmehr billiger werdenden Haushaltsenergie im Verbraucherpreisindex seit der Revision Anfang 2023 deutlich geringer ist. Vor einem Jahr hatte die Spanne der haushaltsspezifischen Inflationsraten 2, 5 Prozentpunkte betragen. Damals hatten zudem einkommensschwache Haushalte - wie durchgängig von Anfang 2022 bis August 2023 - die höchsten Inflationsraten zu verzeichnen, da sich Nahrungsmittel und Haushaltsenergie als Güter des Grundbedarfs besonders stark verteuerten. Im Februar 2024 war die Inflationsrate für Haushalte mit hohem Einkommen am höchsten. Angesichts der zügig sinkenden Inflation hat die EZB jüngst ihre Inflationsprognose zum wiederholten Mal nach unten revidiert. Zugleich hat die EZB ihre Prognose für das geldpolitisch gedämpfte Wirtschaftswachstum herabgesetzt. Eine Verringerung des Restriktionsgrades der Geldpolitik ist mittlerweile überfällig.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:165-2024&r=
  2. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Mit 4, 5 % lag die Inflationsrate im September 2023 um 1, 6 Prozentpunkte niedriger als im August 2023 und auf einem Niveau, das zuletzt im Februar 2022 unterschritten wurde. Kurzzeitige Basiseffekte als Folge des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts im Sommer 2022 hatten verhindert, dass die Inflation bereits früher deutlicher fiel. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im September 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7, 7 % (August 2023: 9, 1 %), gefolgt von Haushaltsenergie mit 6, 3 % (August 2023: 11, 4 %). Diese Güter des Grundbedarfs verzeichneten ihren höchsten Preisanstieg mit 47, 1 % im Oktober 2022 (Haushaltsenergie) bzw. mit 21, 2 % im März 2023 (Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke). Da der Anteil von Nahrungsmitteln und Haushaltsenergie an den Konsumausgaben von Haushalten mit geringerem Einkommen besonders hoch ist, erreichte die Spanne der haushaltsspezifischen Teuerungsrate im Oktober 2022 mit 3, 1 Prozentpunkten ihren Höhepunkt und war auch im März 2023 mit 2, 4 Prozentpunkten noch hoch. Mittlerweile ist sie auf 0, 4 Prozentpunkte zusammengeschrumpft und der September 2023 ist der erste Monat sei Dezember 2021, in dem einer der beiden hier betrachteten einkommensschwachen Haushalte am unteren Rand der Spanne liegt. Für einkommensschwache Paare mit 2 Kindern ist die Teuerungsrate von 11, 0 % im Oktober 2022 auf nunmehr 4, 1 % gesunken, für einkommensschwache Alleinlebende von 10, 7 % (November 2022) auf 4, 3 %. Die höchste Inflationsrate hatten Paare mittleren Einkommens zu verzeichnen (4, 5 %).In den kommenden Monaten dürften die Inflation und die Kerninflation wegen der niedrigeren Energiepreise und der Auflösung von Lieferengpässen weiter sinken, zumal die hohen Preissteigerungen des Jahres 2022 sukzessive aus der Inflationsberechnung fallen. Der stark restriktive Kurs der EZB ist angesichts der deutlich geschwächten Wirtschaft in Deutschland und im Euroraum insgesamt unnötig und riskant, zumal Zinserhöhungen erst mit einer erheblichen Zeitverzögerung auf die wirtschaftliche Aktivität und die Inflation wirken.
    Date: 2023
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:159-2023&r=
  3. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Die Inflationsrate lag im August 2023 bei 6, 1 % und damit wieder auf dem Niveau von Mai 2023, nachdem sie im Juni aufgrund von Basiseffekten auf 6, 4 % gestiegen war. Von Juni bis August 2023 erhöhten kurzzeitige Basiseffekte als Folge des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts ein Jahr zuvor vorübergehend die Inflation und Kerninflationsrate. Entsprechend lag die Inflationsrate Deutschlands erneut über der des Euroraum-Durchschnitts. Haushaltsenergie verteuerte sich im August 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11, 4 % (Juli 2023: 14, 0 %), gefolgt von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken mit 9, 1 % (Juli 2023: 10, 9 %). Da der Anteil von Nahrungsmitteln und Haushaltsenergie an den Konsumausgaben stark einkommensabhängig ist, bewirkte der schwächere Preisauftrieb bei diesen Gütern des Grundbedarfs eine weitere Verringerung der Spanne der haushaltsspezifischen Teuerungsraten auf nunmehr 0, 4 Prozentpunkte (Juli 2023: 1, 0 Prozentpunkte). Mit 6, 1 % lag die Inflationsrate für die beiden einkommensschwachen Haushalte sowie für Alleinerziehende und Paare mit jeweils mittlerem Einkommen ebenso hoch wie die Inflationsrate insgesamt. Damit war es der erste Monat seit Dezember 2021, in dem keiner der beiden einkommensschwachen Haushalte eine überdurchschnittliche Teuerung zu verkraften hatte. Die Inflation und die Kerninflation dürften wegen der geringeren Energiepreise und der Auflösung von Lieferengpässen absehbar sinken, obwohl die Lohnsteigerungen vorübergehend erhöht sind. Die hohe Inflation traf einkommensschwache Haushalte bisher besonders stark, zumal sie in der Regel nur geringe finanzielle Reserven haben. Eine baldige Rückkehr zum Inflationsziel der EZB ist daher auch sozialpolitisch wünschenswert. Der aktuelle Kurs der EZB birgt allerdings angesichts der bereits deutlich geschwächten Wirtschaft und der verzögerten Wirkung geldpolitischer Maßnahmen das Risiko einer übermäßigen Straffung. Die Folgen einer länger währenden Flaute hätten dann ebenfalls einkommensschwache Haushalte am stärksten zu tragen.
    Date: 2023
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:158-2023&r=
  4. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Mit 2, 2 % hat die deutsche Inflationsrate im März 2024 fast das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) in Höhe von 2 % erreicht. Das gilt auch für den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), den die EZB besonders im Fokus hat und der mit 2, 3 % nur geringfügig höher lag. Diese HVPI-Rate geht mit einem Gewicht von 27, 1 % in die Inflationsrate des Euroraums ein, die mit 2, 4 % ebenfalls nur wenig höher war. Die Inflationsraten für unterschiedliche Haushaltstypen in verschiedenen Einkommensklassen bewegten sich im März 2024 innerhalb einer Spanne von 1, 3 % und 2, 4 %. Dabei lag die Inflationsrate für Alleinlebende mit hohem Einkommen am oberen Ende, da bei diesen Haushalten die nunmehr überdurchschnittlich anziehenden Preise für Freizeit- und Kulturdienstleistungen, für Restaurants und Übernachtungen und für Gesundheitsdienst-leistungen besonders stark ins Gewicht fallen. Vor einem Jahr noch reichte die Spanne der haushaltsspezifischen Inflationsraten von 6, 3 % bis 8, 7 % und einkommensschwache Alleinlebende hatten die mit Abstand höchste Inflationsrate, da sich damals sich die Basisgüter Nahrungsmittel und Haushaltsenergie, die einen hohen Anteil an den Konsumausgaben dieser Haushalte haben, besonders stark verteuerten. Trotz der zügig sinkenden Inflation, der aufgehellten Inflationsaussichten und der trüben Wirtschaftslage hat es die EZB bei ihrer Sitzung im April 2024 versäumt, die Zinswende einzuleiten. Damit hat sie die vielfach betonte Datenabhängigkeit ihrer Entscheidungen zu einer inhaltslosen Floskel degradiert. Eine Zinssenkung ist überfällig, da die stark restriktive Geldpolitik in dem aktuellen Umfeld die wirtschaftliche Aktivität zu stark zu drosselt und dadurch nicht zuletzt riskiert, dass die Inflation in der mittleren Frist zu gering ausfällt. Seit der letzten Zinserhöhung im September 2023 hat die EZB als Reaktion auf den für sie überraschend zügigen Rückgang der Inflation ihre Inflationsprognose bereits zwei Mal nach unten revidiert und zugleich ihre Prognose für das geldpolitisch gedämpfte Wirtschafts-wachstum herabgesetzt. Angesichts der deutlich geänderten Datenlage wäre eine Verringerung des geldpolitischen Restriktionsgrades auf Grundlage einer datenbasierten Analyse unbedingt erforderlich gewesen.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:166-2024&r=
  5. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Mit 3, 8 % war die Inflationsrate im Oktober 2023 0, 7 Prozentpunkte niedriger als im September 2023 und weniger als halb so hoch wie zu Jahresbeginn. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6, 4 % (September 2023: 7, 7 %), Haushaltsenergie verteuerte sich um 0, 1 % (September 2023: +6, 3 %). Da der Anteil dieser Güter des Grundbedarfs an den Konsumausgaben von Haushalten mit geringerem Einkommen besonders hoch ist und sich der Preisanstieg von 47, 1 % im Oktober 2022 (Haushaltsenergie) bzw. von 21, 2 % im März 2023 (Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke) stark verringert hat, haben sich die haushaltsspezifischen Inflationsraten in den vergangenen Monaten merklich angenähert. Die Spanne der haushaltsspezifischen Teuerungsraten ist im Oktober 2023 leicht auf 0, 6 Prozentpunkte gestiegen, verglichen mit 3, 1 Prozentpunkten auf ihrem Höhepunkt und noch hohen 2, 4 Prozentpunkten im März dieses Jahres. Für einkommensschwache Paare mit zwei Kindern ist die Teuerungsrate von 11, 0 % im Oktober 2022 auf nunmehr 3, 0 % gesunken, für einkommensschwache Alleinlebende von 10, 7 % im November 2022 auf 3, 2 %. Die höchste Inflationsrate hatten Paare mit zwei Kindern und mit hohem Einkommen zu verzeichnen (3, 6 %). Die Preise für Erdgas, Strom und Nahrungsmittel sind weiterhin deutlich höher als vor den Preisschocks. Dabei sticht der Preis für Erdgas mit einer Verdopplung gegenüber dem Vorpandemiejahr 2019 heraus. Eine vorgezogene Normalisierung der Mehrwertsteuer würde vor diesem Hintergrund bedeuteten, dass die Mehrwertsteuereinnahmen je Kilowattstunde - und damit der Beitrag dieser Steuer zum Gaspreis - bereits ab Januar 2024 rund doppelt so hoch wären wie im Jahr 2019. In der Folge würde die Inflation in den ersten drei Monaten des Jahres um jeweils 0, 2 Prozentpunkte höher ausfallen als ohne vorgezogene Normalisierung der Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme. Da die Belastung durch die Preise für Haushaltsenergie mit sinkendem Einkommen steigt, öffnet sich zudem die soziale Schere wieder. Angesichts der schwachen Wirtschaft und stark abnehmenden Inflation war es höchste Zeit, dass die EZB ihren Zinserhöhungszyklus beendet hat.
    Date: 2023
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:160-2023&r=
  6. By: Huster, Sandra; Droll, Manuel; Schultmann, Frank
    Abstract: Nachhaltigkeit rückt zunehmend in den Fokus der Wirtschaft und der Gesellschaft. Dies gilt insbesondere für Personenkraftwagen als Teil des Mobilitätssektors. Eine Möglichkeit, bestehende Fahrzeuge nachhaltig länger zu nutzen, ist, refabrizierte Ersatzteile zu verwenden. Bisher wird dies nur in geringem Umfang gemacht. Im Rahmen einer Online-Umfrage wurde erhoben, wie Kfz-Werkstätten zu refabrizierten Ersatzteilen stehen. Die Umfrage wurde deutschlandweit durchgeführt und wurde sowohl von Werkstätten ausgefüllt, die refabrizierte Teile anbieten, als auch von Werkstätten, die keine refabrizierten Teile verbauen. Es zeigt sich eine große Heterogenität der befragten Werkstätten hinsichtlich der Bewertung und des Einsatzes refabrizierter Kfz-Teile. Der Großteil der befragten Werkstätten sieht Vorteile hinsichtlich des Preises für die Kunden und hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit. Kritisch betrachtet werden von Teilen der Befragten die Sicherheit und die Durchsetzbarkeit von Gewährleistungsansprüchen gegenüber den Aufarbeitern. Außerdem wird die wirtschaftliche Rentabilität für die Werkstätten teilweise infrage gestellt. Während manche Werkstätten angeben, bei Verfügbarkeit immer ein refabriziertes Ersatzteil anstelle eines Neuteils zu verwenden, geben andere an, nur selten oder nie refabrizierte Teile zu nutzen.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:kitiip:294820&r=
  7. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Mit 2, 9 % lag die Inflationsrate trotz preiserhöhender Maßnahmen der Bundesregierung sehr deutlich unter der Inflation im Dezember 2023 (3, 7 %) und auf dem niedrigsten Niveau seit Juni 2021. Entscheidend war, dass die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe trotz beendeter Preisbremsen und dem stark erhöhten CO2-Preis unter dem Vorjahresniveau lagen und damit die Inflation dämpften. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich ebenfalls verlangsamt, wenn auch mit 4, 2 % noch erheblich. Ohne die vorzeitige Beendigung der Preisbremsen, die Rückkehr zum üblichen Mehrwertsteuersatz bei Speisen in Gaststätten und die höhere CO2-Bepreisung wäre die Inflation um rund einen halben Prozentpunkt niedriger ausgefallen und hätte damit bereits zu Jahresbeginn 2024 nahe dem Inflationsziel der EZB in Höhe von 2 % gelegen. Ähnliches gilt für die auf Basis des harmonisierten Verbraucherpreisindex berechnete Inflationsrate, die die Europäische Zentralbank (EZB) besonders im Fokus hat. Die HVPI-Inflation lag im Januar 2024 mit 3, 1 % etwas höher als die VPI-Inflation. Dies ist auf eine andere Zusammensetzung des Warenkorbs und die jährliche Anpassung der Gewichte zurückzuführen. Die Inflationsraten für unterschiedliche Haushaltstypen in verschiedenen Einkommensklassen, deren Gewichte aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe stammen, bewegten sich im Januar 2024 innerhalb einer Spanne von 2, 2 % und 2, 8 %. Vor einem Jahr hatte die Spanne noch 2, 6 Prozentpunkte betragen. Damals hatten zudem einkommensschwache Haushalte - wie im gesamten Jahr 2022 - die höchsten Inflationsraten zu verzeichnen, da sich Nahrungsmittel und Haushaltsenergie als Güter des Grundbedarfs besonders stark verteuerten. Im Januar 2024 war die Inflationsrate für Familien mit hohem Einkommen am höchsten. Die Inflation im Euroraum geht bereits seit längerem stärker zurück als von der EZB erwartet. Zugleich dämpft die ausgeprägt restriktive Geldpolitik die Wirtschaft, die zum wiederholten Male schwächer ausfiel als in den Prognosen der EZB. Selbst wenn die EZB in dieser Gemengelage weiterhin eine restriktive Geldpolitik für erforderlich hält, sollte sie angesichts der geänderten Datenlage zumindest den Restriktionsgrad zeitnah verringern.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:164-2024&r=
  8. By: Meinhard Knoche
    Abstract: Die folgende Arbeit ist Teil einer umfassenden Bestandsaufnahme der Geschichte des ifo Instituts, die sich von den bis in die frühen 1940er Jahre hineinreichenden Wurzeln des Instituts bis zum Jahr 2017 erstreckt, als der Autor dieser Zeilen aus dem ifo-Vorstand in den Ruhestand wechselte. Sie entstand im Rahmen eines vom ifo Institut geförderten Projekts und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte. Dort befasst sich Angela Müller in einer vom IfZ-Vizepräsidenten Prof. Magnus Brechtken betreuten Dissertation mit dem Werdegang Karl Maria Hettlages. Ich danke Angela Müller sehr für den offenen und konstruktiven Austausch und wünsche ihr viel Erfolg bei der Bewältigung ihres ambitionierten Projekts. Bei Markus Brechtken bedanke ich mich für wertvolle Hinweise.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:ces:ifowps:_410&r=
  9. By: Icks, Andrea
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:udewwd:294829&r=
  10. By: Jan Behringer (Macroeconomic Policy Institute (IMK)Author-Name: Sebastian Dullien; Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Die Auswertung der vierten Welle der IMK-Energiepreisbefragung zeigt: Die Belastung des Privatkonsums durch den historisch einmaligen Energiepreisschock aus den Jahren 2022 und 2023 nimmt langsam ab. So hat die wahrgenommene Inflationsrate mit dem tatsächlichen Rückgang der Teuerung deutlich abgenommen, wenn auch eine gewisse Trägheit in der Wahrnehmung zu beobachten ist und die aktuelle Inflation noch überschätzt wird. Zugleich hat auch der Anteil der Haushalte, die sich durch hohe Energiepreise bei verschiedenen Energieträgern belastet fühlen, seit der vorherigen Befragungswelle zur Jahreswende 2022/23 deutlich abgenommen. Lediglich bei Strom ist das Belastungsempfinden weiter hoch. Als Folge äußerte ein deutlich geringerer Anteil als noch vor einem Jahr, sich beim Konsum weiter einschränken zu wollen. Dies lässt auf eine allmähliche Konsumerholung im Laufe des Jahres schließen.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:167-2024&r=
  11. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Die Inflationsrate lag im November 2023 mit 3, 2 % deutlich niedriger als im Oktober 2023 (3, 8 %) und um mehr als 5 Prozentpunkte unter dem Niveau von einem Jahr zuvor. Einkommensschwache Haushalte haben angesichts sinkender Energiepreise und abgeschwächt steigender Nahrungsmittelpreise die geringsten Inflationsraten, nachdem sie bis vor kurzem noch Monat für Monat die höchste Belastung hatten. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5, 8 % (Oktober 2023: 6, 4 %), Haushaltsenergie verbilligte sich um 2, 7 % (Oktober 2023: +0, 1 %). Den höchsten Preisanstieg verzeichnete Haushaltsenergie im Oktober 2022 mit 47, 1 %, Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im März 2023 mit 21, 2 %. Die Spanne der haushaltsspezifischen Teuerungsraten lag im November 2023 bei 0, 6 Prozentpunkten, verglichen mit 3, 1 Prozentpunkten auf ihrem Höhepunkt im Oktober 2022 und noch 2, 4 Prozentpunkten im März dieses Jahres. Für einkommensschwache Paare mit zwei Kindern ist die Teuerungsrate von 11, 0 % im Oktober 2022 auf nunmehr 2, 4 % gesunken, für einkommensschwache Alleinlebende von 10, 7 % im November 2022 auf 2, 5 %. Die höchste Inflationsrate hatten wie bereits im Vormonat einkommensstarke Paare mit zwei Kindern zu verzeichnen (3, 0 %). Der Erdgaspreis war im November 2023 erstmals seit Ende 2020 niedriger als im Vorjahr. Im Dezember wird die Teuerungsrate von Erdgas infolge des Basiseffekts der staatlichen Abschlagsübernahme ein Jahr zuvor deutlich positiv sein und die Inflationsrate nach oben ziehen. Entfallen im Januar 2024 die Preisbremsen und im März 2024 die begünstigte Mehrwertsteuer, kommt es jeweils zu einem merklichen Preissprung gegenüber dem Vormonat. Im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres dürften die Erdgas- und Strompreise aber deutlich abnehmen, da die Preise bei Neuabschlüssen wie bereits aktuell deutlich niedriger sein dürften als bei den laufenden Verträgen.
    Date: 2023
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:162-2023&r=
  12. By: Sebastian Dullien (Macroeconomic Policy Institute (IMK)); Silke Tober (Macroeconomic Policy Institute (IMK))
    Abstract: Mit 3, 7 % lag die Inflationsrate im Dezember 2023 infolge eines Basiseffekts höher als im November 2023, aber dennoch etwas niedriger als im Oktober 2023. Die Jahresinflationsrate betrug 5, 9 % nach 6, 9 % im Jahr 2022. Die auf Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe und der Verbraucherpreisstatistik berechneten Inflationsraten für unterschiedliche Haushaltstypen in verschiedenen Einkommensklassen unterschieden sich im Dezember 2023 kaum; im Januar 2023 hatte die Spanne noch bei 2, 6 Prozentpunkten gelegen, im März 2023 sogar bei 2, 7 Prozentpunkten. Damals hatten einkommensschwache Haushalte wie bereits im Jahr 2022 die höchsten Inflationsraten zu verzeichnen, da Nahrungsmittel und Haushaltsenergie, die als Güter des Grundbedarfs einen hohen Anteil an den Konsumausgaben dieser Haushalte haben, besonders stark im Preis stiegen. Im Dezember 2023 betrug der maximale Unterschied zwischen den haushaltsspezifischen Inflationsraten nur noch 0, 3 Prozentpunkte, wobei einkommensschwache Alleinlebende anders als in den drei Monaten zuvor die höchste Inflationsrate aufwiesen. Im Jahr 2023 insgesamt hatten einkommensschwache Alleinlebende die höchste Inflationsrate (6, 3 %). Diese lag um einen Prozentpunkt höher als die am unteren Rand liegende Inflationsrate einkommensstarker Alleinlebender. Die Inflation hat sich schneller zurückgebildet als vor einem Jahr vielfach erwartet. Für den Euroraum prognostizierte die Europäische Zentralbank im Dezember 2022 eine Inflationsrate von 6, 3 % für 2023. Letztendlich lag die Inflationsrate im Euroraum im vergangenen Jahr aber bei 5, 4 % und im Dezember 2023 trotz des Basiseffekts im größten Euroland Deutschland bei 2, 9 %. Angesichts der seit dem vierten Quartal 2022 stagnierenden Wirtschaft im Euroraum, einer zu erwartenden leicht schrumpfenden deutschen Wirtschaft auch 2024 und absehbar geringerer Lohnsteigerun-gen sollte die EZB zeitnah über eine Korrektur ihrer ausgeprägt restriktiven Geldpolitik nachdenken.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:imk:pbrief:163-2024&r=
  13. By: van Dülmen, Christoph; Manderscheid, Katharina
    Abstract: Es handelt sich um ein WP, das die Ergebnisse eines Lehrforschungsseminars zu On-Demand-Mobilität in Rendsburg als Teil eines Drittmittelprojektes darstellt. Die Veranstaltung wurde geleitet von Katharina Manderscheid, Projektleiterin, und Christoph van Dülmen, wissenschaftlicher Projektbearbeiter des Begleitforschungsprojektes, das im Fachgebiet Soziologie des Fachbereichs Sozialökonomie angesiedelt ist. Thematische Schwerpunkte der studentischen Projekte waren die Herausarbeitung unterschiedlicher Formen des Zugangs zu remo, die Rolle von remo im Zusammenhang von finanzieller Armut und sozialer Teilhabe, die milieuspezifische Verbreitung von ODR, die Bedeutung von remo für das subjektive Sicherheitsempfinden sowie der mögliche Einfluss von remo im Komplex von Alkoholkonsum und Verkehrsteilnahme. Zunächst aber stellen wir den Forschungsgegenstand remo vor (02), gehen auf den Stand der Forschung zu On-Demand-Verkehren ein (03) und skizzieren die theoretische Basis (04), insbesondere die sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung und ein Verständnis von sozialen Innovationen. In Kapitel 05 stellen wir das methodische Vorgehen gruppenprojektübergreifend und in Kapitel 06 den Entstehungskontext genauer vor. Kapitel 07 beinhaltet dann die studentischen Projekte, die je eigene Fragestellungen und Zugänge verfolgen. In Kapitel 08 ziehen wir ein Fazit, einmal zum Lehrforschungsprojekt, zum anderen für die Praxis.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:uhhwps:294831&r=
  14. By: Drygalla, Andrej; Holtemöller, Oliver; Lindner, Axel
    Abstract: In der vorliegenden Studie werden zunächst die weltweiten konjunkturellen Aussichten für das Ende des Jahres 2023 und für die Jahre 2024 bis 2028 dargestellt. Dabei wird folgender Länderkreis betrachtet: Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Norwegen, Schweden, Slowakei, Spanien und Tschechien.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwhstu:294854&r=
  15. By: Beisheim, Marianne
    Abstract: Am 26. Januar haben die beiden Ko-Fazilitator:innen für den Zukunftsgipfel der Vereinten Nationen (UN) im September 2024 den Erstentwurf für das Abschlussdokument vorgelegt, den "Pakt für die Zukunft". Nach umfangreichen Konsultationen verhandeln die Mitgliedstaaten nun diesen sogenannten Zero Draft. Dass der Pakt im Konsens verabschiedet werden soll, hatten die Staaten bereits 2022 vereinbart. Das begrenzt die Chancen, über einen dünnen und vagen Minimalkonsens hinauszukommen. Was steht im Entwurf? Kann es gelingen, beim "Summit of the Future" im September einen Pakt zu schließen, der eine Vision mit konkreten Reformvorhaben verbindet, um alte und neue Herausforderungen effektiver multilateral zu bearbeiten?
    Keywords: UN, Vereinte Nationen, Zukunftspakt, Zukunftsgipfel, Zero Draft
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpakt:294855&r=
  16. By: Röhl, André; Starz, Philipp
    Abstract: Die zunehmenden geopolitischen Spannungen, vor allem durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, stellen Deutschland und seine Unternehmen vor eine komplexe Bedrohungslage, die mit erhöhten Risiken aufgrund von Sabotageaktivitäten und Wirtschaftsspionage einhergeht. Vor diesem Hintergrund stehen deutsche Unternehmen vor erheblichen Herausforderungen, die eine proaktive und wachsame Herangehensweise erfordern, um die damit verbundenen Risiken zu mindern. Trotz der vielfältigen Herausforderungen bietet die heutige vernetzte digitale Landschaft Unternehmen auch technologische Möglichkeiten, ihre Abwehrmechanismen zu stärken und sich proaktiv vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Durch die Nutzung von Methoden und Technologien zur Datenerfassung aus mobilen Anwendungen (ADINT) können Unternehmen effektive Maßnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit zu verbessern und sensible Daten zu schützen.
    Abstract: Increasing geopolitical tensions, particularly due to the conflict between Russia and Ukraine, present Germany and its companies with a complex threat situation that is accompanied by increased risks from sabotage activities and industrial espionage. Against this backdrop, German companies face significant challenges requiring a proactive and vigilant approach to minimize the associated risks. Despite the many challenges, today's interconnected digital landscape also offers companies technological opportunities to strengthen their defenses and proactively protect themselves from potential threats. By utilizing methods and technologies to collect data from mobile applications (ADINT), companies can take effective measures to improve their security and protect sensitive data.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:nbswps:294879&r=
  17. By: Brosch, Aline; Dauber, Jens; Gérard, Florence; Hördler, Achim
    Abstract: Der vorliegende Leitfaden für insektenfreundliches Liegenschaftsmanagement fasst die Erkenntnisse und Erfahrungen des dreijährigen LInCa-Projektes (Lebenswerter Insekten-Campus) zusammen. Das Projekt entwickelte und erprobte Maßnahmen zum Schutz der Insekten auf einer bundesbehördlichen Liegenschaft in Braunschweig unter Berücksichtigung der Geländenutzenden. Dieser Leitfaden unterstützt andere Liegenschaften bei den ersten Schritten zu einem insektenfreundlichen Gelände, indem er eine strukturierte Übersicht relevanter Aspekte bietet, die vor der Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Insekten auf öffentlichen Liegenschaften zu berücksichtigen sind. Die Ansprüche der Menschen an die Grünflächen und die Lebensraumansprüche der Insekten stehen dabei gleichermaßen im Fokus. Die Auswahl der geeigneten Maßnahmen am Standort in Braunschweig basiert auf den Ergebnissen einer Umfrage, die die Einstellung der Campusnutzenden zur insektenfreundlichen Umgestaltung erfasste. Diese Ergebnisse geben wichtige Hinweise für die Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Insekten auf einem von Menschen genutzten Gelände. Dabei wurde deutlich, dass Sicherheit und Gesundheit der Menschen nicht beeinträchtigt werden dürfen und dass Ästhetik sowie der Nutzen der Maßnahmen eine wesentliche Rolle spielen. Die Auswertung der Umfrage betonte auch die Bedeutung von Wissen über den ökologischen Nutzen und Erfahrungen, um die Akzeptanz für Maßnahmen zu steigern. Eine Vorlage der Umfrage wird den Leser*innen des Leitfadens zur Verfügung gestellt, um die Befragung auf anderen Liegenschaften zu ermöglichen und die Auswahl geeigneter Maßnahmen zu erleichtern. Zur Unterstützung der Maßnahmenauswahl enthält der Leitfaden einen Katalog mit 28 Maßnahmen in sechs Kategorien. Diese bieten Anleitungen zur Umsetzung und Pflege verschiedener Strukturelemente und Methoden zur Förderung von Insekten. Praktische Tipps aus der Praxis ergänzen die Informationen und geben hilfreiche Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen. Insgesamt kann der Leitfaden für insektenfreundliches Liegenschaftsmanagement als Blaupause für die insektenfreundliche Gestaltung anderer Liegenschaften von der Planung bis zur Umsetzung dienen.
    Abstract: This guide for insect-friendly property management summarizes the findings and experiences of the three-year LInCa project (Livable Insect Campus). The project developed and tested measures to protect insects on a federal property in Braunschweig, taking the users of the site into account. This guide supports other properties in taking the first steps towards insect-friendly premises by providing a structured overview of relevant aspects to consider before implementing insect protection measures on public properties. The focus is equally on people's demands on green spaces and the habitat requirements of insects. The selection of suitable measures at the Braunschweig location is based on the results of a survey that recorded the attitudes of campus users towards insect-friendly redesign. These results provide important information for the selection and implementation of measures to protect insects on sites used by humans. It became clear that people's safety and health must not be compromised and that aesthetics and the benefits of the measures play an important role. The evaluation of the survey also emphasized the importance of knowledge about the ecological benefits and experiences in order to increase acceptance of measures. A template of the survey will be made available to readers of the guide to enable the survey to be carried out on other properties and to make it easier to select suitable measures. To support the selection of measures, the guide contains a catalog with 28 measures in six categories. These provide instructions for implementing and maintaining various structural elements and methods for promoting insects. Practical tips from practice complement the information and provide helpful tips on how to successfully implement the measures. Overall, the guide for insect-friendly property management can serve as a blueprint for the insect-friendly design of other properties from planning to implementation.
    Keywords: Insektenschutz, Liegenschaften, Grünflächenpflege, Insect conservation, real estate, green space maintenance
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:jhtiwp:294822&r=
  18. By: Uwe Jirjahn
    Abstract: Die Rechtstatsachenforschung zur Funktionsweise betrieblicher Mitbestimmung nimmt in ökonomischen und soziologischen Studien eine wichtige Rolle ein. Diese Studien haben allerdings über eine lange Zeit hinweg gesamtgesellschaftliche Implikationen vernachlässigt und ausschließlich jene Konsequenzen betrachtet, die sich auf betrieblicher Ebene ergeben. Erst seit Kurzem gehen Studien der Frage nach, welche Auswirkungen betriebliche Mitbestimmung auf das politische Interesse und die politischen Einstellungen von Beschäftigten hat. Der vorliegende Beitrag diskutiert die theoretischen Grundlagen, die zentralen empirischen Befunde und die politischen Implikationen.
    Keywords: Betriebsrat, Political Spillover, Demokratie, politisches Interesse, Parteipräferenzen
    JEL: J51 J52 J53 J58
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:trr:wpaper:202406&r=
  19. By: Christoph Engel (Max Planck Institute for Research on Collective Goods)
    Date: 2024–03
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:mpg:wpaper:2024_10&r=
  20. By: Leibrecht, Theresa; Schöne, Lars Bernhard
    Abstract: Dieses Arbeitspapier befasst sich mit der Analyse der Erfolgsfaktoren einer krisenresilienten Immobilienanlage und setzt diese in den Kontext der Asset Allocation. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei in der Analyse der derzeitigen Abschwungsphase der Immobilienmärkte und deren Auswirkungen auf ein Immobilienportfolio. Hierzu werden zunächst die Entwicklungen der Kernnutzungsarten europäischer Immobilienmärkte zum aktuellen Zeitpunkt beleuchtet. Darüber hinaus werden die Total Return-Entwicklungen anhand des INREV Quartely Index unterschiedlicher Fondskategorien analysiert. Weiterhin wird die Asset Allocation in den Portfoliomanagement-Prozess eingeordnet. Aufbauend auf einer literaturgestützten Datenerhebung werden die gewonnenen Ergebnisse der Primärerhebung dargelegt. Daraus abgeleitet wird, basierend auf den aktuellen Marktgegebenheiten, ein Bottom Up-Modell der Asset Allocation einer Kapitalverwaltungsgesellschaft.
    Abstract: This working paper deals with the analysis of the success factors of a crisis-resilient real estate investment and places these in the context of asset allocation. The main focus is on determining the current downturn in the real estate markets and its effects on a real estate portfolio. For this purpose, the developments in the core types of use of European real estate markets at the current time are examined. In addition, the total return developments are analyzed using the INREV Quartely Index of different fund categories. Asset allocation is also incorporated into the portfolio management process. Building on the literature-based data collection, the results of the primary survey are presented. From this, based on current market conditions, a bottomup model of the asset allocation of a management company is derived.
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iiwmps:294843&r=
  21. By: Ronsiek, Linus (GWS); Schneemann, Christian (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Mönnig, Anke (GWS); Samray, David (BIBB); Schroer, Jan Philipp (BIBB); Schur, Alexander Christian (BIBB); Zenk, Johanna (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany)
    Abstract: "Hydrogen has the potential to contribute to achieving the climate targets. At the same time, it can reduce dependencies on supplier countries for fossil fuels and fossil-based raw materials. As part of the project ‘Labour demand and labour supply along the hydrogen value chain’ funded by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF), this research report uses a scenario analysis to describe the impacts of establishing a value chain for green hydrogen on economic output and the labour market in Germany by 2045. The hydrogen value chain includes the production of hydrogen, its use as an energy carrier and raw material, the production of and investment in hydrogen technologies, the development of a hydrogen infrastructure, the further processing of hydrogen into hydrogen derivates such as ammonia or methanol and, last but not least, the education sector for the transfer of hydrogen skills. Based on macroeconomic modelling, a scenario without the development of a hydrogen economy (baseline scenario) and a scenario containing assumptions on the development of a hydrogen economy (alternative scenario ‘Hydrogen Scenario v2.1’) are compared. The alternative scenario is based on the ‘Hydrogen Scenario v2.0’, which was previously published in a BIBB discussion paper. The assumptions of the precedent scenario were updated and extended. The results show that the development of a hydrogen economy will have a positive impact on the price-adjusted gross domestic product by 2035. Additional gross fixed capital formation in construction, machinery and equipment as well as higher household final consumption expenditures boost GDP. From 2036 onwards, the positive stimulus weakens and an overall negative impact on GDP prevails. Higher imports are mainly responsible for this negative impact. Over the entire projection period from 2024 to 2045, GDP is nevertheless 4.1 billion euros higher on average (+0.1 percent per year). The development of a hydrogen economy shows a positive impact on the labour market in terms of employment. Between 2024 and 2045 an average of around 57’000 additional persons are expected to be employed in comparison to the baseline scenario. In absolute terms, the construction sector in particular has a higher demand for labour which is related to the expansion of renewable energies for green hydrogen production and the development of an infrastructure for hydrogen. Positive impacts can also be observed on labour demand in architectural and engineering activities, technical testing and analysis, education as well as in manufacture of machinery and equipment. In the medium term, there will be a lower demand for labour in the manufacture of chemicals and chemical products although this will be relativised in the long term. Deviations by occupational groups show, inter alia, a higher demand in administrative professions as well as in various occupations related to the construction sector. There are already signs of shortages in many of these occupational groups today which can delay the development of a hydrogen economy. The sensitivity analysis illustrates the importance of electricity prices and the entailed costs for hydrogen and hydrogen derivatives on the economic and labour market impact. With an assumption of 20 percent lower electricity prices for electrolysis abroad, German GDP will be on average 7.7 billion euros higher by 2045 and the number of employed persons will be on average around 66’000 higher than in the baseline scenario. With 40 percent lower electricity prices, German GDP will be on average 11.2 billion euros higher by 2045 and the number of employed persons by around 76’000. The lower the costs for hydrogen, the higher the outcome for GDP and employment figures. The crucial point in the scenario comparison is, however, the relative costs of hydrogen and hydrogen derivates to fossil fuels and fossil-based raw materials. Hence, a shift towards alternative energy carriers and raw materials might be also economically beneficial in case of stronger price increases for fossil fuels and fossil-based raw materials. Government measures can contribute to initiate a market-based dynamic in the ecological transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Keywords: IAB-Open-Access-Publikation
    Date: 2024–05–08
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabfob:202407&r=
  22. By: Nienhüser, Werner
    Abstract: These are working papers.
    Date: 2022–12–15
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:osf:socarx:dzxfb&r=
  23. By: Kreis, Joachim
    Abstract: This report presents selected results of a representative survey in rural areas. It was conducted in municipalities with less than 50, 000 inhabitants in autumn 2016, in Germany. The net sample comprised 1, 717 people aged 18 and over. The survey was embedded in the pilot project "Monitoring Rural Areas", which focused on living conditions in rural areas from the perspective of official statistics and from the perspective of the population. In the pilot project, four types of rural areas were defined on the basis of the dimensions "(objective) rurality" and "socio-economic situation". A subsample was drawn for each type of rural area. Three new survey instruments were developed for the survey on living conditions in rural areas – firstly: a definition of an area within a radius of ten kilometres around an apartment/house as a (social) space whose assessment provides useful information on living conditions in rural areas; secondly: the operationalisation of this assessment through two open questions on the good and not so good aspects of an area, with the hint for respondents to also think about their private everyday life and, if applicable, their gainful employment when answering; thirdly: respondents’ subjective assessment of how rural or urban the area within a five-kilometre radius of their apartment/house was, using a seven-point scale. As a new instrument of data analysis, the overall evaluation (attitude) towards the area was constructed from the positive and negative individual evaluations, taking into account the possible ambivalence of the attitude. The individual evaluations were analysed from the answers to the two open questions using a very differentiated coding scheme. The development of the new instruments and their foundations are a focus of the report. The analysis of the data collected on the basis of the new instruments is the second focus. Among the more than 8, 000 coded utterances, 28 percent are negative and 72 percent positive. One major reason for the significantly higher number of positive evaluations: almost one third of the respondents did not express any negative evaluation, the attitude towards their area is more affective than cognitive. On average, the overall rating of the area exhibits a two-peak distribution: Respondents tend to have a very positive or average attitude towards their area. Only a very small proportion expressed a clearly negative view of their area. In a regression analysis, the individual factors "life satisfaction", "age" and the spatial factor "number of existing facilities in an area" have a comparatively greater influence on attitudes towards the area than the socio-economic situation in the district and the subjective rurality. The latter two seem to be useful as rough indicators of living conditions. The objective rurality determined at the district level as very rural and rather rural does not exert any influence on the attitude towards the area in the analysis. As a further analytical tool, a contrast group analysis is applied and attachment to an area is discussed as a possible attitudinal factor. Whether, on average, the assessment of certain issues influences attitudes could only be analysed for respondents who expressed both positive and negative opinions about their area. It can be seen that the frequency of statements on a topic does not directly indicate its influence on the attitude towards the area. A relatively greater influence on attitudes was exerted by evaluations on the topics of health care, educational facilities and leisure/culture. Using 128 categories of the category scheme the specific aspects under which an area was assessed are captured. The highlighted specific considerations that the interviewees made to evaluate their area relate to their practical private and working life: "local supply/shops", "commute to work"; to symbolically charged nature-related phenomena: "landscape", "nature" and the context of their personal/social and natural environment: "tranquillity", "rural". The coding categories were grouped into analysis categories according to topic: first into 39 categories on the so-called 2nd level and then into 16 categories on the 1st level. The grouping of coding categories into analysis categories can also be done somewhat differently, depending on the aspect of analysis. This is shown, among other things, by means of analysis results that are oriented towards the structuring of the Third Report of the Federal Government on the Development of Rural Areas (BMEL 2020)
    Keywords: Community/Rural/Urban Development
    Date: 2024
    URL: http://d.repec.org/n?u=RePEc:ags:jhimwo:342306&r=

This nep-ger issue is ©2024 by Roberto Cruccolini. It is provided as is without any express or implied warranty. It may be freely redistributed in whole or in part for any purpose. If distributed in part, please include this notice.
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