|
on Central and Western Asia |
| By: | Aydın, Yaşar |
| Abstract: | Dreißig Jahre nach Gründung der Zollunion mit der Europäischen Union (EU) sieht Ankara durch die Freihandelsabkommen der EU mit Drittstaaten, zuletzt mit Indien, wachsende wirtschaftliche Risiken. Während die Verhandlungen zum EU-Indien-Freihandelsabkommen Ende Januar abgeschlossen wurden und nun ebenfalls die Sicherheitskooperation zwischen der EU und Indien ausgeweitet werden soll, bleibt Ankara außen vor. Aus Sicht der Türkei könnte das Abkommen zudem ihr Gewicht im strategischen Kalkül der EU schwächen. Mit Nachdruck fordert Ankara daher die Modernisierung der Zollunion. Denn nicht auszuschließen ist, dass sich die strukturellen Asymmetrien in der Zollunion zu seinen Lasten weiter verfestigen: Marktintegration ohne politische Mitgestaltung kann eine dauerhafte Benachteiligung der Türkei bedeuten und belastet ihre Beziehungen zur EU. Mit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens werden indische Produkte leichter auf den türkischen Markt gelangen, türkische Produkte aber nicht nach Indien. Aufgrund geopolitischer Divergenzen mit Indien bestehen aus türkischer Perspektive überdies Risiken für eigene regionale Interessen. Brüssel und Berlin könnten diese Konstellation nutzen, um die Kooperation mit Ankara auf eine tragfähige institutionelle Grundlage zu stellen. |
| Keywords: | EU, Türkei, Indien, Zollunion, Freihandelsabkommen, FHA, Zölle, Modernisierung Zollunion, Beziehungen Türkei-EU, Beziehungen Türkei-Indien, Handel Türkei-EU, Lieferketten, Investitionen, Handel Türkei-Indien, Wirtschaftskooperation EU-Türkei, europäische Sicherheitsarchitektur, Beziehungen EU-Türkei |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpakt:338243 |
| By: | Lydia Papadaki; Ebun Akinsete (ICRE8); Phoebe Koundouri |
| Abstract: | The Blue Economy, encompassing coastal, oceanic, and sea-related economic activities, is crucial for sustainable global development. The Black Sea, located between Asia and Europe, has significant potential for expansion.. DOORS Black Sea, an EU-funded initiative, aims to revitalize the Black Sea by fostering "blue economy" opportunities through collaboration among industry, academia, and local communities, addressing climate change and human activities' effects on the marine ecosystem. Multi-Actor Forums (MAFs) facilitate the col-laboration of diverse national stakeholders from Georgia, Romania, Bulgaria, and Turkey in order to assist scientists in the prioritisation of Black Sea issues, with an emphasis on innovations to address gaps and blue economy policies. This method also contributes to the co-design of the region's System of Systems, which provides the necessary datasets for researchers to address environmental challenges and advance the blue economy. The results from the first round of MAFs show the sectors which should be prioritized in the Black Sea and the most significant challenges per country that need to be put at the forefront of the public dialogue. |
| Keywords: | Living Labs, Co-creation, Blue Economy, Black Sea, Systems Approaches |
| Date: | 2026–03–16 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:aue:wpaper:2609 |
| By: | Aksoy, Hürcan Aslı |
| Abstract: | Seit dem 7. Oktober 2023 haben sich die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel von einer konflikthaften Partnerschaft zu einer Rivalität entwickelt. Getrieben wird diese Dynamik von regionalen Machtverschiebungen, innenpolitischen Eskalationslogiken und divergierenden Ordnungsvorstellungen - besonders sichtbar im Hinblick auf Syrien, das östliche Mittelmeer und zunehmend auch das Horn von Afrika. Zwar vermeiden beide Staaten bislang eine direkte militärische Konfrontation, doch die wachsende Überschneidung ihrer Einflusszonen erhöht das Risiko einer nicht intendierten Eskalation. Denn die bestehenden diplomatischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Kommunikationskanäle sind fragil und entfalten nur in begrenztem Maße stabilisierende Wirkung. Für Deutschland und die Europäische Union ergibt sich daraus die Aufgabe, gegenüber beiden Seiten auf Deeskalation hinzuwirken und diese als Voraussetzung für mögliche Kooperationsansätze zu definieren. |
| Keywords: | Palästina-Frage, Mavi Marmara, Abraham-Abkommen, Griechenland, Zypern, Syrien, Iran, Jemen, Somalia, Somaliland, Bab al-Mandab, Hisbollah, Hamas, Huthi, Syrian Democratic Forces, SDF, Volksverteidigungseinheiten, YPG, Eastern Mediterranean Gas Forum, Recep Tayyip Erdoægan, Hakan Fidan, Benjamin Netanyahu, Gideon Sa'ar, Ahmed al-Sharaa |
| Date: | 2026 |
| URL: | https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpakt:338240 |